15. November 2019 / 15:32 Uhr

Kommentar zur Torwart-Baustelle beim DFB: Die Entscheidung von Löw birgt ordentlich Zündstoff

Kommentar zur Torwart-Baustelle beim DFB: Die Entscheidung von Löw birgt ordentlich Zündstoff

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Joachim Löw setzt gegen Weißrussland nicht auf Lokalmatador Marc-André ter Stegen, sondern auf Manuel Neuer im Tor des DFB. Das birgt aus Sicht von <b>SPORT</b>BUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp unnötigen Zündstoff.
Joachim Löw setzt gegen Weißrussland nicht auf Lokalmatador Marc-André ter Stegen, sondern auf Manuel Neuer im Tor des DFB. Das birgt aus Sicht von SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp unnötigen Zündstoff. © dpa
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Der Bundestrainer setzt in Gladbach im Tor des DFB-Teams auf Manuel Neuer statt auf Lokalmatador Marc-André ter Stegen - diese Entscheidung reißt aus Sicht von SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp eine unnötige Baustelle auf.

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Besinnliche Töne knapp zwei Wochen vor dem ersten Advent? Erste Geschenke gut einen Monat vor dem Weihnachtsfest? Von wegen! Vor den letzten beiden Länderspielen des Jahres gegen Weißrussland und Nordirland gibt es keine Almosen vom Bundestrainer.

Joachim Löw stellt vor der Partie am Samstag in Mönchengladbach knallhart klar: „Manuel Neuer wird spielen. Wir stellen nicht nach Heimatort oder Wohnzimmer auf.“ Heißt: Marc-André ter Stegen sitzt ausgerechnet bei seinem „Heimspiel“ in Gladbach auf der Bank und darf erst drei Tage später in Frankfurt ran. Diese Entscheidung überrascht – und sorgt wieder mal für (unnötigen) Zündstoff.

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Eine Entscheidung pro ter Stegen wäre gerade in Gladbach nachvollziehbar gewesen

Es wäre für jeden nachvollziehbar gewesen, wenn Löw dem „Gladbacher Jung“ nach dem ganzen Torwarttheater und den jüngsten Enttäuschungen, dass die Nummer eins des FC Barcelona weiter die Nummer zwei beim DFB bleibt, den Einsatz in dessen Wohnzimmer gegeben hätte. Stattdessen kassiert der stets loyale ter Stegen die nächste Ohrfeige. Die Frage ist: Warum?

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Sportliche Gründe kann es eigentlich nicht geben, da sich Neuer und sein Herausforderer längst auf Augenhöhe bewegen, der Gegner auch nicht gerade aus dem ersten Regal kommt. Mit der Tatsache, dass ter Stegen – wie schon beim letzten Mal – erneut einen Einsatz bekommt, löst Löw immerhin sein Versprechen ein, ihm regelmäßig Chancen zu gewähren.

Dennoch wäre es nur fair und richtig gewesen, dem Barça-Keeper sein Heimspiel als Bonbon zu gönnen, auch, um ihm die verdiente Wertschätzung zu zeigen. So macht sich Löw erneut eine Baustelle auf – und ter Stegen muss schon wieder die Faust in der Tasche ballen.

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