04. Mai 2019 / 09:18 Uhr

Kommentar: Deshalb ist Lucien Favre der richtige Trainer für den BVB

Kommentar: Deshalb ist Lucien Favre der richtige Trainer für den BVB

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Lucien Favre hat mit dem BVB noch Chancen auf den Meistertitel.
Lucien Favre hat mit dem BVB noch Chancen auf den Meistertitel. © Verwendung weltweit
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BVB-Sportdirektor Michael Zorc hat Trainer Lucien Favre nach der Revierderby-Niederlage eine Job-Garantie ausgesprochen. SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp ist der Meinung, dass Favre von der Öffentlichkeit zu Unrecht infrage gestellt wird und verweist auf die Erfolge des Schweizers.

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Kurz vor dem Saisonfinale nahm der sonst so stille Dortmunder Sportdirektor Michael Zorc das Heft in die Hand und verkündete: "Wir gehen mit Lucien Favre definitiv in die neue Saison – unabhängig davon, ob wir Meister werden oder nicht." Hut ab!

Favre hat den BVB besser gemacht

Offenbar sah sich Zorc tatsächlich genötigt klarzustellen, dass der BVB mit seinem Trainer weitermachen will – was für ein schlechter Witz. Zur Erinnerung: Wir reden hier über den Trainer, der den zuletzt so unsteten Klub erst im vergangenen Sommer übernahm, der einen kompletten Umbruch zu bewerkstelligen hatte, der endlich wieder attraktiven Fußball spielen ließ, jeden Spieler besser machte, bislang 69 Punkte aus 31 Spielen holte und drei Spieltage vor dem Ende noch Chancen auf die Meisterschaft hat. Silberne Löffel dürfte der Schweizer auch kaum geklaut haben.

Die Trainer-Karriere von Lucien Favre in Bildern

Von 2000 bis 2002 trainiert Lucien Favre den Schweizer Klub Servette FC Genf. Zur Galerie
Von 2000 bis 2002 trainiert Lucien Favre den Schweizer Klub Servette FC Genf. ©

Favre wird zu Unrecht infrage gestellt

Stattdessen zeigt sich anhand dieser Tatsachen die ganze Absurdität des aktuellen Fußballgeschäfts. Da wird ein Trainer ernsthaft nach nur neun Monaten infrage gestellt, der nachweislich überragende Arbeit abgeliefert hat, weil er das Derby gegen Schalke verlor und danach in der Emotion den Titel (zu früh) abschenkte.

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Es bleibt zu hoffen, dass die BVB-Verantwortlichen ihren – eigentlich völlig unnötigen Äußerungen – auch Taten folgen lassen und schon bald den Vertrag mit Favre vorzeitig verlängern werden. Einen besseren werden sie nämlich garantiert nicht finden.

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