07. Februar 2022 / 19:47 Uhr

Kommentar: Mehr Austausch zwischen Fußballkreis und Vereinen!

Kommentar: Mehr Austausch zwischen Fußballkreis und Vereinen!

Matthias Schütt
Märkische Allgemeine Zeitung
kommi schütt
SPORTBUZZER-Reporter Matthias Schütt findet, dass böse Überraschungen wie die Absagen am Wochenende unnötig sind. © imago, Friedrich Bungert
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Probleme mit der 2G-Regel seien nicht bekannt, vermeldete der Fußballkreis Oberhavel/Barnim noch vor Kurzem - die Realität beim Re-Start sah anders aus. Das hätte nicht sein müssen, findet Sportreporter Matthias Schütt.

Probleme der Vereine wegen der 2G-Regel seien ihm nicht bekannt, hatte Fußballkreis-Chef Michael Reichert noch vor dem Re-Start der Saison im SPORTBUZZER-Interview betont. Die Realität sah am ersten Spieltag nach der langen Pause anders aus. Vor allem kleine Clubs aus dem Oberhavel-Norden hissten frühzeitig die weiße Flagge.

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Und auch von der Straffrei-Regelung für 2G-bedingte Nichtantritte wollte man im Kreisverband zunächst nichts wissen – bis der Landesverband die Erleichterung für die Vereine durchsetzte. Zwei Diskrepanzen, die nahelegen, dass der Fußballkreis sein Ohr eben doch nicht so nah an der Basis hat, wie er gern vorgibt.

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Denn diese böse Überraschung hätte es nicht geben müssen, das Dilemma war absehbar. Zur Ehrenrettung muss man festhalten: Der Verband macht die Corona-Bestimmungen nicht, sondern muss den Fußball in deren engen Leitplanken organisieren. Heißt das aber auch, den Spielbetrieb auf Gedeih und Verderb durchzuziehen? Ein Austausch mit den Vereinen jedenfalls scheint während der Winterpause nicht stattgefunden zu haben. Dabei wäre der gerade jetzt bitter nötig!