13. Juli 2019 / 11:56 Uhr

96-Meinung: Mirko Slomka tut gut daran, dem Geist Platz zu lassen

96-Meinung: Mirko Slomka tut gut daran, dem Geist Platz zu lassen

Dirk Tietenberg
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Mirko Slomka legt vor, er packt an, baut auf, räumt ab, trägt Tore, die Verantwortung und lässt Spielräume an der Bar und auf dem Platz. Der Trainer von Hannover 96 hat seine Methoden angepasst, findet SPORTBUZZER-Redakteur Dirk Tietenberg.
Mirko Slomka legt vor, er packt an, baut auf, räumt ab, trägt Tore, die Verantwortung und lässt Spielräume an der Bar und auf dem Platz. Der Trainer von Hannover 96 hat seine Methoden angepasst, findet SPORTBUZZER-Redakteur Dirk Tietenberg. © Florian Petrow
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Nach dem Trainingslager von Hannover 96 im österreichischen Stegersbach lässt sich sagen, dass noch nicht alles rund läuft. Aber auch, dass Mirko Slomka seine Methoden angepasst hat. SPORTBUZZER-Redakteur Dirk Tietenberg jedenfalls findet, dass der Trainer gut daran tut, dem Geist Platz zu lassen.

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Noch einmal vier gegen zwei, dann pfiff Mirko Slomka das erste Trainingslager nach seiner Rückkehr als Trainer ab. Nach dem letzten Gammeleck lässt sich feststellen: Es läuft nicht alles rund bei 96, der neue Stürmer Marvin Ducksch nicht. Eine leichte Knieverletzung, eine Zerrung, nur eine Halbzeit getestet – das ist bisher zu wenig für den Torjäger mit dem Klasse-Abschluss im rechten Fuß. Aber – da kann noch was kommen.

Methoden angepasst

Von der Mannschaft muss nach der verkorksten Abstiegssaison was kommen. Slomka legt vor, er packt an, baut auf, räumt ab, trägt Tore, die Verantwortung und lässt Spielräume an der Bar und auf dem Platz. Der Trainer ist natürlich kein anderer als damals in der Europazeit, aber seine Methoden hat er angepasst. Slomka schleift nicht mehr mit vielen Hanteln oder Gewichten, sein Schwerpunkt liegt in der Entwicklung der Persönlichkeiten innerhalb der Mannschaft, die er nun nach und nach zusammenfügen möchte.

Mehr über Hannover 96

Er führt immer noch ein Trainerregiment, aber nicht so streng wie früher. Ein Signal für Empathie war das Einzelgespräch mit Hendrik Weydandt nach der Ernennung des Mannschaftsrats. Der Märchenstürmer fand’s anständig. Das kommt gut an.

"Everything is possible"

Ob Slomkas etwas anderer, spielerorientierter Stil zum Erfolg führen wird, lässt sich nach einer Woche Stegersbach nicht sagen. In erster Linie wird der Wiederaufstiegsplan nur mit dem Mix aus Qualität und Teamgeist aufgehen können. Der Trainer tut gut daran, dem Geist Platz zu lassen, um sich zur Gemeinschaft zu entwickeln, die nicht sofort nach einer kleinen Pleitenserie zusammenbricht. Wie sagte er zum Abschluss unseres Gesprächs noch? „Everything is possible.“ Alles ist möglich.

Die Analyse nach dem Trainingslager von Hannover im österreichischen Stegersbach

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Talente: Drei Talente waren mit: Stürmer Sebastian Soto und Linksverteidiger Chris Gloster (beide 18), Rechtsaußen Marco Stefandl (21). Neuprofi Niklas Tarnat (21) spielt im Mittelfeld, „ein zäher Bursche“, lobt Slomka. Stefandl empfahl sich für einen Platz bei den Profis. Soto traf doppelt gegen Graz. „Der ist wach vorm Tor“, lobt Slomka. Einzig Gloster fiel etwas ab. ©
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