08. Juni 2018 / 21:24 Uhr

Kommentar zum Saudi-Test: Löw braucht Mesut Özil nicht

Kommentar zum Saudi-Test: Löw braucht Mesut Özil nicht

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Weltmeister Mesut Özil ist beim DFB längst nicht mehr unverzichtbar.
Weltmeister Mesut Özil ist beim DFB längst nicht mehr unverzichtbar. © dpa
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Der angeschlagene Arsenal-Star hat sich nach einer durchwachsenen Saison beim FC Arsenal mit der Affäre um das Foto mit Recep Tayyip Erdogan keinen Gefallen getan. Nach dem Test gegen Saudi-Arabien ist klar: Mesut Özil ist längst nicht mehr unverzichtbar.

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Die Verletzungssorgen um Mesut Özil bestimmten in den letzten Tagen die Schlagzeilen. Zu seinen Rückenproblemen, die ihn beim FC Arsenal am Saisonende drei Wochen pausieren ließen, gesellte sich nach dem Österreich-Test eine schmerzhafte Knieprellung. Özil trainierte nur reduziert, kam am Freitag gegen Saudi-Arabien n*icht zum Einsatz.*

Stattdessen teilten sich Marco Reus und Julian Draxler sozusagen dessen Rolle, wechselten sich auf den Positionen auf dem linken Flügel und hinter den Spitzen ab und sprühten nur so vor Spielfreude. Klar, es ging „nur“ gegen Saudi-Arabien – doch den beiden traut man solche Leistungen durchaus auch auf höchstem Niveau zu.

Deutschland in Noten: Die Einzelkritik gegen Saudi-Arabien

Deutschland hat das letzte WM-Testspiel gegen Saudi-Arabien gewonnen. Hier findet ihr alle DFB-Spieler mit Noten in unserer Einzelkritik. Klickt euch durch! Zur Galerie
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Auch sportlich gibt es berechtigte Zweifel

Unabhängig davon, dass Özil sich mit seinem unsäglichen Verhalten in der Erdogan-Affäre sogar mannschaftsintern keinen Gefallen getan hat und beim Verlesen des Aufgebots auch in Leverkusen mit Pfiffen bedacht wurde, gibt es auch sportlich berechtigte Zweifel an ihm. Er ist nicht fit und hat eine sehr durchwachsene Premier League-Saison hinter sich. Auch seine Auftritte bei der Nationalmannschaft waren in den letzten ein, zwei Jahren durchaus überschaubar.

Mehr zum Test gegen Saudi-Arabien

Seit gefühlten Ewigkeiten gilt bei Bundestrainer Joachim Löw die ursprünglich auf Thomas Müller gemünzte Weisheit Louis van Gaals: „Özil spielt immer.“ Bei dieser WM sollte damit Schluss sein, denn der Bundestrainer hat nun bessere Alternativen.


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