04. Juni 2018 / 12:33 Uhr

Kommentar zum WM-Kader des DFB: Sané war zu überheblich!

Kommentar zum WM-Kader des DFB: Sané war zu überheblich!

Heiko Ostendorp
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Leroy Sané wurde überraschend von Joachim Löw aus dem DFB-Kader gestrichen. Nach Meinung von SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp die richtige Entscheidung.
Leroy Sané wurde überraschend von Joachim Löw aus dem DFB-Kader gestrichen. Nach Meinung von SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp die richtige Entscheidung. © imago
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Der deutsche WM-Kader ist nun offiziell: Und Bundestrainer Joachim Löw musste dafür vier Spieler aussortieren. Bernd Leno, Jonathan Tah, Leroy Sané und Nils Petersen. SPORTBUZZER-Fußballchef Heiko Ostendorp lobt Löw für diese Entscheidung.

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Leno, Tah, Sane und Petersen sind die vier Namen, die auf der 23er-Liste fehlten, die der DFB um 12 Uhr an die FIFA schickte - es hat aus meiner Sicht genau die richtigen erwischt. Warum?

Das ist Deutschlands WM-Kader - mit Rückennummern

Rückennummer 1 – Manuel Neuer (FC Bayern): Stand zum ersten Mal am 29. Mai 2009 im Kader der Nationalmannschaft. Neun Jahre später fährt er mit dem Team zu seiner dritten WM. Zur Galerie
Rückennummer 1 – Manuel Neuer (FC Bayern): Stand zum ersten Mal am 29. Mai 2009 im Kader der Nationalmannschaft. Neun Jahre später fährt er mit dem Team zu seiner dritten WM. ©
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Sané trat häufig überheblich auf

Vor allem mit der Entscheidung gegen Leroy Sané überraschte Joachim Löw wieder mal. Wer den ManCity-Star im Training beobachtete, darf sich aber nicht wundern. Denn Sané, der eigentlich unglaubliche Qualitäten hat, zeigt diese vor allem beim DFB viel zu selten. Stattdessen tritt er - wie auch beim Test gegen Österreich - häufig lässig und überheblich auf. Seine Nichtnominierung ist deshalb hart, aber konsequent.

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Bernd Leno zeigte gerade bei der Nationalelf zuletzt einige Schwächen, zudem genießt PSG-(Ersatz)-Torwart Kevin Trapp im Team ein höheres Ansehen. Das ist als Nr. 3 nicht unwichtig.

SPORTBUZZER-Reporter Eric Zimmer: So lief der turbulente Nominierungs-Vormittag

Petersen? Löw hat bessere Spieler als zweite Spitze

Jonathan Tah war ohnehin nur als Backup eingeplant, wäre Jerome Boateng nicht rechtzeitig fit geworden. Löw hat in der Abwehr genügend Alternativen.

Bleibt Nils Petersen. Die Idee, einen klassischen Joker mitzunehmen, hatte Charme. Allerdings drängte sich der Freiburger nicht genug auf - und mit Marco Reus, Thomas Müller und Julian Draxler hat Löw drei bessere Spieler, die allesamt auch als zweite oder hängende Spitze agieren können. Deshalb hat der Bundestrainer bei seiner Nomnierung alles richtig gemacht.



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