10. Januar 2019 / 14:19 Uhr

Kommentar zur bisherigen Saison des Brinkumer SV: Ein Titel öffnet keine Türen

Kommentar zur bisherigen Saison des Brinkumer SV: Ein Titel öffnet keine Türen

Thorin Mentrup
Im Freudentaumel: Groß war der Jubel im Lager des Brinkumer SV, als der Meistertitel feststand. Gerade der Beginn der neuen Saison verlief jedoch nicht gerade wunschgemäß.
Im Freudentaumel: Groß war der Jubel im Lager des Brinkumer SV, als der Meistertitel feststand. Gerade der Beginn der neuen Saison verlief jedoch nicht gerade wunschgemäß. © Jonas Kako
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Nach einer unbefriedigenden Hinrunde rückt der amtierende Bremen-Liga-Meister die kommende Saison in den Fokus - zurecht, wie Redakteur Thorin Mentrup findet

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Als Meister wird alles einfacher? Weit gefehlt. Dieser Titel öffnet keine Türen bei Spielerverpflichtungen und auf dem Platz zählt er rein gar nichts. Diese Erkenntnis musste der Brinkumer SV in den vergangenen Monaten machen. Doch das ist nicht der einzige Grund, warum die Hinserie nicht so lief, wie es sich die Spieler und die Verantwortlichen vorgestellt hatten. Umso wichtiger ist es, dass die Probleme deutlich angesprochen wurden. Noch entscheidender ist aus Brinkumer Sicht allerdings, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Um einen Titel geht es in dieser Saison nicht mehr für den Tabellensechsten der Bremen-Liga: Der Pokalwettbewerb ist gelaufen, in der Meisterschaft sind der Bremer SV und der FC Oberneuland längst enteilt. Brinkum kann bestenfalls Dritter werden – "best of the rest" sozusagen. Der Ansatz des Noch-Meisters, bereits die neue Spielzeit in den Fokus zu rücken und Spieler und System darauf einzustimmen, ist deshalb mehr als nachvollziehbar. Die aktuelle Saison darf er aber nicht vernachlässigen, denn besonders gegen Oberneuland und den Bremer SV hat Brinkum noch etwas gutzumachen. Trotzdem: 2019/2020 zählt bereits jetzt. Dann darf es vom ersten Spiel an wieder etwas mehr sein – und vielleicht geht das ohne Titel sogar ein Stück weit leichter.

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BTS Neustadt -> Mühlheimer SV: Alexander Zachries verlässt den Bremen-Ligisten berufsbedingt und zieht nach Düsseldorf. Der Angreifer war in der bisherigen Saison mit fünf Treffern der beste Torschütze seiner Elf. ©
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