07. November 2019 / 15:53 Uhr

Kommt die Trendwende für die SV Meinersen im Derby?

Kommt die Trendwende für die SV Meinersen im Derby?

Yannik Haustein
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
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"Waren nie chancenlos": Meinersens Coach Willi Feer (v.) ist optimistisch, dass der Knoten platzen kann.
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Viel lief bei der SV Meinersen in der Kreisliga noch nicht zusammen, das Punktekonto ist nicht üppig - doch vorm Derby gegen den TuS Müden-Dieckhorst (Sonntag, 14 Uhr) hat SV-Coach Willi Feer die Hoffnung noch längst nicht aufgegeben.

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Denn es spricht durchaus einiges für die Meinerser. Die Arbeitsmoral zum Beispiel. „Im Training haben wir immer um die 15 Spieler, das ist für die Kreisliga hervorragend“, findet Feer. „Aber Sonntag für Sonntag fehlen uns immer wieder Spieler wegen privater Dinge, das muss man in der Liga eben berücksichtigen.“ Deshalb rücken oft A-Jugend-Kicker in den Kader, „und die bringen natürlich noch nicht viel Erfahrung mit. Das ist ja ganz normal“, so Feer weiter. „Aber in den entscheidenden Situationen sind wir nicht clever genug.“

"Wir waren nie chancenlos"

Wie zuletzt beim 1:2 beim SV Rühen, wo die Meinerser sogar früh mit 1:0 in Führung gegangen waren. "Das hätten wir nie und nimmer verloren, aber es fehlten vier Stammspieler", so Feer. Auch spielerisch ist die SVM kein Problemfall, "wir waren nie chancenlos", betont Feer. Einzig die 0:5-Auftaktpleite beim SV Groß Oesingen sei kein guter Auftritt gewesen, "aber an dem Wochenende war Altstadtfest - klar, dass die Jungs da auch hingehen und feiern", so Feer. Generell seien es aber "die Nuancen, die wir endlich mal auf unsere Seite bekommen müssen."

Immerhin: In den bisherigen Nachbarschaftsduellen lief es für Meinersen gut. Gegen den TSV Hillerse II holte die Feer-Elf mit 6:1 ihren bislang einzigen Saisonsieg, bei der SV Leiferde gab's bei einem 0:0 wenigstens einen Punkt. "Das soll aber überhaupt nichts heißen - nicht, dass wir in Derbys besonders gut sind, aber auch nicht, dass wir in den anderen Spielen schlechter sind", sagt Feer. "Wir wollen im Spiel gegen Müden bestehen, das wird schwierig genug. Denn beim TuS sind gute Jungs dabei."

Feer ist optimistisch

Trotzdem: Der Knoten soll platzen. Fünf Punkte hat die SVM auf dem Konto, ähnlich viele könne das Team „aber auch in nur ein paar Spielen holen“, weiß Feer. Bestes Beispiel: Hillerses Reserve, die lange die Rote Laterne in der Hand hatte, sich zuletzt mit zwei Siegen in Folge aber wieder in die Nähe des rettenden Ufers schoss. "Trotz des Personals haben wir viel zu wenige Punkte. Wir müssen geduldig sein und die Köpfe oben halten", fordert Meinersens Trainer. "Aber die Jungs geben im Training Gas, versuchen alles - ich bin da optimistisch."

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