05. Juni 2020 / 17:02 Uhr

Wolfsburg-Gerücht: Flügelflitzer aus Brasilien zum VfL?

Wolfsburg-Gerücht: Flügelflitzer aus Brasilien zum VfL?

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Laut Medienberichten im VfL-Visier: Pepe von Gremio.
Laut Medienberichten im VfL-Visier: Pepe von Gremio.
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Holt der VfL einen brasilianischen Flügelflitzer? Der Wolfsburger Fußball-Bundesligist ist angeblich an Pepe von Gremio Porto Alegre dran...

Mit William, Joao Victor und Paulo Otavio hat der VfL drei Brasilianer in seinem Kader - kommt bald noch ein weiterer dazu? Laut brasilianischen Medien ist der Wolfsburger Fußball-Bundesligist an Flügelflitzer Pepe von Gremio Porto Alegre interessiert. Wie „Radio Bandeirantes“ und „Globo Esporte“ berichten, haben die Wolfsburger Kontakt zur Spielerseite aufgenommen und ihr Interesse am 23-jährigen Linksaußen hinterlegt. Nach SPORTBUZZER-Infos stimmt das so nicht. Der Offensivmann ist den Wolfsburger Scouts durchaus bekannt, aber das sportliche Führungstrio des VfL um Manager Jörg Schmadtke, Sportdirektor Marcel Schäfer und Trainer Oliver Glasner präferiert einen anderen Spieler-Typus.

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Die VfL-Brasilianer in der Bundesliga Zur Galerie
Die VfL-Brasilianer in der Bundesliga ©

Sollte der VfL nach dieser Saison überhaupt auf dem Transfermarkt etwas machen, könnte durchaus ein Flügelspieler kommen, jedoch kein klassischer Außenlinien-Renner wie Pepe - sondern eher einer, der zwar über den Flügel kommt, jedoch nach innen zieht. Ein Typ wie Josip Brekalo oder Renato Steffen. Aber: Stand jetzt ist es nicht geplant, dass die Wolfsburger im Sommer überhaupt Geld in die Hand nehmen - nach dem Produktions-Stopp bei VfL-Eigner Volkswagen und Kurzarbeit sei das etwa VW-Mitarbeitern gegenüber schwer zu erklären, heißt es VfL-intern. Und dennoch beobachten Schmadtke und Schäfer den Markt, beschäftigen sich teilweise bereits mit möglichen Transfers für den übernächsten Sommer.

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Der Markt ist wegen der Corona-Krise schwer einzuschätzen. Dass Robin Knoche der einzige Stammspieler mit auslaufendem Vertrag ist, sieht Schmadtke als Vorteil: „Es gibt deutlich schlechtere Ausgangspositionen. Wenn wir fünf oder sechs Stammspieler ersetzen müssten, wäre es schwierig. Die Frage ist, wie lange die wirtschaftliche Unwucht anhält. Wenn wir die nächste Saison auch ohne Zuschauer spielen, hätte das Auswirkungen auf die übernächste Saison. Im Moment passiert wenig – vielleicht ist aber auch nur vieles auf August verschoben, wenn alle ihren Kassensturz gemacht haben.“