28. Juli 2019 / 15:33 Uhr

2. Liga kompakt: HSV verhindert Auftakt-Niederlage spät - Regensburg, Karlsruhe und Aue siegreich

2. Liga kompakt: HSV verhindert Auftakt-Niederlage spät - Regensburg, Karlsruhe und Aue siegreich

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kapitän Aaron Hunt (ganz links) hat dem HSV in letzter Sekunde ein Unentschieden gerettet. Die Spieler des Karlsruher SC (re.) konnten hingegen über drei Punkte jubeln.
Kapitän Aaron Hunt (ganz links) hat dem HSV in letzter Sekunde ein Unentschieden gerettet. Die Spieler des Karlsruher SC (re.) konnten hingegen über drei Punkte jubeln. © imago/Hartenfelser/Michael Schwarz
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Der Hamburger SV hat gegen Darmstadt erst in der Nachspielzeit eine Niederlage zum Auftakt in die 2. Bundesliga vermieden. Jahn Regensburg besiegt den VfL Bochum mit 3:1. Der Karlsruher SC setzt sich im Aufsteiger-Duell gegen Wehen Wiesbaden mit 2:1 durch. Erzgebirge Aue gewinnt 2:0 bei Greuther Fürth.

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Der Hamburger SV hat zum Start der neuen Zweitliga-Saison einen Ausutscher in letzter Sekunde verhindert. Trotz guter erster Halbzeit lag der HSV im ersten Pflichtspiel unter Neu-Trainer Dieter Hecking bis in die achte Minute der Nachspielzeit mit 0:1 im Hintertreffen, ehe Aaron Hunt mit einem verwandelten Elfmeter noch das 1:1 retten konnte. Der Mitfavorit auf den Bundesliga-Aufstieg wurde von den Hessen unmittelbar nach der Pause eiskalt ausgekontert und kämpfte lange vergeblich um den Ausgleichstreffer. Das Tor für die Gäste hatte der unmittelbar zuvor eingewechselte Tim Skarke (46.) nur 14 Sekunden nach dem Wiederanpfiff geschossen.

„Schade, dass wir dieses Spiel nicht gewonnen haben", bilanzierte Neuzugang Adrian Fein nach dem Spiel.. "Wir hatten vor allem im ersten Durchgang die größeren Spielanteile, da fehlt uns nur der Treffer. Am Ende ist es wichtig, dass wir noch den Ausgleich erzielen konnten.“

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Aaron Hunt vergibt früh Riesen-Chance für den HSV

Hecking hatte gleich sechs der zwölf Neuzugänge in die Startelf beordert - darunter Torwart Daniel Heuer Fernandes, der den Vorzug vor Tom Mickel und U21-Europameister Julian Pollersbeck erhielt. Außerdem durften Bayern-Leihgabe Fein, Tim Leibold, Jan Gyamerah, Jeremy Dudziak und Mittelstürmer Lukas Hinterseer von Beginn an ran. Und die Hamburger legten gleich los, erspielten sich im ersten Durchgang ein klares Chancen-Übergewicht. Der HSV zeigte einen beherzten Auftritt, blieb aber im Abschluss zu harmlos.

Diese Stars schafften den Durchbruch beim HSV nicht

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Alex Silva, Thiago Neves und auch Jonathan Pitroipa schafften den Durchbruch beim HSV nicht. Sie waren nicht die einzigen. Wer noch? Das erfahrt Ihr in der Bildergalerie. ©

Mit einem riesigen Banner und der Aufschrift „Wir vergeben EUCH alles, so lange Ihr alles gebt“, empfingen die gut gelaunten Fans die HSV-Elf, in der nach auskurierter Knieprellung auch Kapitän Hunt stand. Was fehlte, waren die Tore.

Eine scharfe Hereingabe von Narey (6.) fand in der Mitte keinen Abnehmer, Kapitän Hunt vergab völlig freistehend die Riesen-Chance zum 1:0, nachdem Dudziak und Hinterseer zuvor stark kombiniert hatten. Der Fokus lag weiter auf dem Darmstädter Strafraum: Der HSV wollte nach 25 Minuten einen Elfmeter haben, doch das rüde Einsteigen von Herrmann gegen Leibold wurde überraschend nicht geahndet. Bis zum Pausenpfiff blieben die Hamburger besser und vor allem durch Jatta und Hinterseer stets gefährlich.

Darmstadt reagierte, brachte Skarke für Schnellhardt. Der Joker zündete bereits nach 14 Sekunden. Nach einem langen Ball kam Dursun im Strafraum zum Abschluss, Heuer Fernandes parierte noch, der Nachschuss von Skarke landete aber im Netz. Der HSV reagierte auf den Rückschlag geschockt und konnte im weiteren Spielverlauf nicht wirklich auf das 0:1 reagieren. Erst die Hereinnahme der Zugänge David Kinsombi und Sonny Kittel sowie von Marcel Wintzheimer brachte neuen Schwung.

Doch der HSV hatte in der Nachspielzeit Glück: Wintzheimer wurde im Strafraum von Darmstadt-Profi Dario Dumic gelegt, der Video-Assistent griff ein - und gab Elfmeter. Den verwandelte Aaron Hunt dann sicher und sicherte seinen Hamburgern so einen wichtigen Punkt zum Start.

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Jahn Regensburg: Salimbegovic-Debüt geglückt

Mersad Selimbegovic hat als neuer Chefcoach des Fußball-Zweitligisten SSV Jahn Regensburg einen erfolgreichen Einstand gefeiert. Der bisherige Assistent von Achim Beierlorzer, der im Sommer zum Bundesliga-Aufsteiger 1. FC Köln gewechselt war, konnte am Sonntag ein 3:1 (1:0) im Heimspiel gegen den VfL Bochum bejubeln.

Benedikt Saller erzielte das erste Saisontor der Regensburger mit einem abgefälschten Schuss aus spitzem Winkel. Vor 10 268 Zuschauern in der Continental Arena erhöhte Sebastian Stolze kurz nach der Pause (50.). Bochums Thomas Eisfeld leistete sich dabei einen fatalen Ballverlust gegen Torvorbereiter Oliver Hein. Der Jahn agierte zielstrebiger. Danny Blum verkürzte mit einem Handelfmeter nach Videobeweis (75.), ehe Tom Baack in der Nachspielzeit die Partie entschied (90.+5).

Nach einem Foul an Max Besuschkow hatte Schiedsrichter Robert Schröder in der 30. Minute ebenfalls auf den Punkt gezeigt. Er korrigierte die Elfmeterentscheidung aber nach Videobeweis wegen einer Regensburger Abseitsstellung vor dem Foulspiel. Von Bochum kam insgesamt zu wenig. Alexander Meyer, die neue Nummer 1 im Jahn-Tor, parierte zudem gut gegen den späteren VfL-Torschütze Blum (45.).

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KSC siegt im Aufsteiger-Duell

Der Karlsruher SC ist bei seiner Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga mit einem Sieg gestartet. Die Badener gewannen am Sonntag im Aufstiegsduell beim SV Wehen Wiesbaden mit 2:1 (1:0). Vor 6871 Zuschauern schossen Marvin Pourie (15. Minute) und Philipp Hofmann (61.) die Tore für die Gäste. Daniel-Kofi Kyereh (90.+3) schaffte nur noch den Anschluss.

Beide Teams begannen eher zurückhaltend. Nut ein Solo von Wehens Michel Niemeyer (14.) sorgte anfangs für ein wenig Gefahr. Das Tor fiel dann kurz danach überraschend. Daniel Gordon verlängerte eine Ecke, und Torjäger Pourie brauchte aus fünf Metern nur noch einschieben. Bei den Gastgebern blieb vieles nur Stückwerk.

Nach Wiederanpfiff änderte sich nur wenig. Die Gäste bestimmten die Partie, Wehen setzte auf Konter. Einer führte fast zum Ausgleich, doch Niemeyers Schuss (55.) konnte Daniel Roßbach auf der Linie klären. Hofmann erstickte mit seinem Kopfballtreffer alle Bemühungen der Hausherren, deren Anschlusstreffer zu spät kam.

Greuther Fürth verliert Zuhause gegen Aue

Die SpVgg Greuther Fürth hat einen frustrierenden Saisonstart in der 2. Fußball-Bundesliga erlebt. Die Franken verloren am Sonntag im eigenen Stadion gegen den FC Erzgebirge Aue wegen einer schwachen Chancenverwertung mit 0:2 (0:1). Dimitrij Nazarov (25. Minute) und Jan Hochscheidt (90.) erzielten vor 9970 Zuschauern im Sportpark Ronhof die Tore für die Sachsen, die gut verteidigten, effektiv konterten und in kritischen Situationen neben einem guten Martin Männel im Tor das notwendige Glück hatten.

Nazarov erzielte Tor Nummer eins mit einer Direktabnahme nach einem Angriff über den linken Flügel. Florian Krüger passte perfekt in den Strafraum. Den Gastgebern mangelte es an Effektivität. Mittelstürmer Daniel Keita-Ruel scheiterte an Aues Schlussmann Männel (35.).

Nach der Pause diktierten die Gastgeber das Geschehen klar. Es war ein Spiel auf ein Tor, aber Keita-Ruel (49.) köpfte drüber. Die größte Ausgleichschance gab es in der 81. Minute: Ein Freistoß des guten Neuzugangs Marvin Stefaniak prallte an den Pfosten. Julien Green zielte beim Nachschuss über das Auer Tor. Hochscheidt entschied die Partie mit einem erfolgreichen Nachschuss nach einem Konter.

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