20. Oktober 2019 / 15:51 Uhr

Konter und Traumtor brachten BSG Chemie in Cottbus um einen Punkt

Konter und Traumtor brachten BSG Chemie in Cottbus um einen Punkt

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die BSG Chemie Leipzig musste sich Energie Cottbus knapp geschlagen geben.
Die BSG Chemie Leipzig musste sich Energie Cottbus knapp geschlagen geben. © Christian Donner
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Chemie Leipzig stand in Cottbus kurz vor der Sensation und zumindest einem Punktgewinn. Nach couragierter und mutiger Leistung musste man sich Energie Cottbus 1:2 vor einer Rekordkulisse von 8102 Zuschauern geschlagen geben.

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Cottbus. Die Szene aus der 36. Minute war exemplarisch für dieses Regionalligaspiel: Andy Wendschuch ackerte an der Mittellinie gegen erst zwei, dann drei Cottbuser, grätschte, kämpfte, und behauptete am Ende den Ball. Das war die Spielweise der BSG Chemie, die hochkonzentriert agierte und immer wach wirkte. Doch neben der konzentrierten Abwehrarbeit setzte man auch offensiv immer wieder Nadelstiche und hielt die Gastgeber damit in Bewegung. Vor allem über die schnellen Florian Schmidt und Raffael Cvijetkovic schufen die Gäste immer wieder Entlastung und suchten vorn die lauernden Daniel Heinze und vor allem Tomas Petracek. Der Tscheche hatte die Chancen zum Führungstor, doch sowohl sein Schuss aufs kurze Eck wurde abgewehrt (16. min) als auch sein nächster Versuch aus der 45. Minute, als er aus 20 Metern abzog. Auch Benny Boltze hatte das Tor auf dem Fuß, aber sein Kracher aus 25 Metern zischte knapp vorbei.

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Die BSG Chemie hielt gegen die favorisierten Gastgeber sehr lange mit. Die Leutzscher (grün) verloren letztendlich mit 1:2 Toren denkbar knapp. Zur Galerie
Die BSG Chemie hielt gegen die favorisierten Gastgeber sehr lange mit. Die Leutzscher (grün) verloren letztendlich mit 1:2 Toren denkbar knapp. ©
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Nach der Halbzeit dann doch das 1:0 für Cottbus, als nach einem Konter(!) Zickert mit straffem Schuss traf (55. min). Chemie reagierte sofort, brachte Tommy Kind und stellte auf ein offensiveres 4-4-2 um. Daniel Heinze (59. min) und Tomas Petracek (60. min) mit tollem Schuss hatten den Ausgleich auf dem Fuß.

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Dann kam der eingewechselte Max Keßler. Erst vergab er frei vor dem Tor (66. min), als er am langen Eck nach einer Traumkombination über Schmidt und Kind vorbei schoss. Dann tankte sich Petracek links durch, legte zurück auf Keßler und der traf per Traumtor in den Winkel zum Ausgleich (69. min). Riesenjubel! Chemie wollte nun mehr und drückte. Doch wieder ein Konter von Cottbus, Stefan Karau verursachte einen Freistoß 18 Meter vor dem Tor. Taz lief an, schlenzte und traf unhaltbar für Benny Bellot – 2:1. Wie bitter, erneut ein Traumtor, wieder der Rückstand.

In der turbulenten Schlussphase ging es schließlich hin und her, Broschinski traf die Latte (82. min), Petracek scheiterte erneut aus Nahdistanz (85. min).

Energie und Chemie für Rückspiel bereit

Die Cottbuser feierten den Sieg wie die Meisterschaft, sie wussten, wie knapp sie an einer unangenehmen Überraschung vorbei geschlichen waren. Trainer „Pelé“ Wollitz: „Das war sehr glücklich heute. Daheim sollte man anders auftreten“. Miro Jagatic ärgerte sich mächtig. „Wir waren so nah dran. Ein tolles Spiel unserer Mannschaft!“ sagte der Chemie-Coach und ergänzte: „Jetzt freuen wir uns auf das Rückspiel.“ Da hatte dann aber doch der wortgewaltige Wollitz das letzte Wort: „Darauf freuen wir uns auch. Da werden wir aber anders auftreten als heute!“

FC Energie Cottbus: Stahl – Zickert, Müller, Koch, Hoppe – Broschinski, Eisenhuth (46. Yildirim), Erlbeck, Taz (76. Geisler) – Rangelov, Brügmann (90. Beyazit)
BSG Chemie Leipzig: Bellot – B. Schmidt, Karau, Boltze, Wajer – F. Schmidt (76. Ibisevic), Nikolajewski (57. Kind), Wendschuch, Cvijetkovic (54. Keßler) – Petracek, Heinze
Tore: 1:0 Zickert (55.), 1:1 Keßler (68.), 2:1 Taz (75.)
Zuschauer: 8102

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