31. Januar 2018 / 14:31 Uhr

Kooperation mit SK Gaming: 1. FC Köln steigt in eSports ein

Kooperation mit SK Gaming: 1. FC Köln steigt in eSports ein

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
In der kommenden Saison der virtuellen Bundesliga ist auch der 1. FC Köln am Start. 
In der kommenden Saison der virtuellen Bundesliga ist auch der 1. FC Köln am Start.  © imago/Twitter@fckoeln/Montage
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Der 1. FC Köln folgte dem Beispiel von Bundesliga-Vereinen wie Schalke 04 und will eine Präsenz im eSports aufbauen. Neben einer Teilnahme an der virtuellen Bundesliga, der deutschen FIFA-Meisterschaft, will der Klub weitere Optionen im Bereich des elektronischen Sport abwägen. 

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Das Geschäft mit dem kompetitiven Zocken boomt. Auch viele Klubs der Fußball-Bundesliga haben das Potenzial des eSports erkannt und wagen den Schritt in unbekanntes Terrain. Mit dem 1. FC Köln hat sich nun ein weiterer namhafter Verein aus dem deutschen Oberhaus ein Stück vom Kuchen gesichert und eine Kooperation mit der bekannten eSports-Organisation SK Gaming bekanntgegeben.

"Als 1. FC Köln möchten wir nicht die Engagements anderer Vereine kopieren oder kurzfristig auf einen populären Zug mit ungewissem Ziel aufspringen. Stattdessen möchten wir die für uns richtige Strategie für diesen Markt entwickeln und sind sehr froh, dafür mit SK Gaming einen Partner gefunden zu haben, der im Bereich E-Sport erfolgreicher Global Player ist - und ein Kölner Traditionsverein", erklärte FC-Geschäftsführer Alexander Wehrle.

SK Gaming wurde 1997 in Oberhausen gegründet und hat seit 2001 seinen Sitz in Köln. Das deutsche Unternehmen gehört zu den bekanntesten und ältesten Organisationen im eSports und ist vor allem im Shooter Counter-Strike eine Größe. "Die Partnerschaft mit dem 1. FC Köln ist für uns im Zuge unserer Weiterentwicklung ein besonderer Schritt. Nicht nur, weil wir ein Kölner Unternehmen sind und viele FC-Fans in unseren Reihen haben, sondern weil wir eine echte Win-Win-Situation schaffen", freute sich Alexander Müller, Geschäftsführer von SK Gaming, über die Einigung.

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"E-Sport begeistert Abermillionen Menschen weltweit"

Im Vordergrund sollen bei der Kooperation der Austausch von Erfahrungen und Know-How stehen. Demnach will der 1. FC Köln seinem neuen Partner bei der Vorbereitung für Turniere in den Bereichen Training, Fitness und Ernährung zur Seite stehen. Im Gegenzug werden die FIFA-Profis Mirza Jahic und Timo "Praii" Gruneisen für den Bundesligisten in der virtuellen Bundesliga antreten. Zudem soll die Organisation dem Bundesligisten bei zukünftigen Entwicklungen im Bereich eSports beratend unterstützen.

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"Mit dem Spiel FIFA, das viele Fußballfans und auch unserer Profis gerne spielen, haben wir einen Anknüpfungspunkt zum Fußball, der für eine solche Partnerschaft aus unserer Sicht sehr wichtig ist", urteilte Wehrle, der aber klarstellte: "Zugleich wissen wir, dass E-Sport über Sportsimulation weit hinausgeht. Er begeistert Abermillionen Menschen weltweit und wird mit rasanter Geschwindigkeit professionalisiert."

Schalke als Vorreiter - Köln unter den Pionieren

Der 1. FC Köln folgt damit einem Trend, der sich in der jüngeren Vergangenheit unter den Bundesliga-Vereinen entwickelt hat. Als Pionier bei der Expansion zum eSports erwies sich Schalke 04, das nicht nur in FIFA stark vertreten ist, sondern sogar ein eigenes Team bei League of Legends am Start hat. Auch Vereine wie der VfL Wolfsburg, der VfB Stuttgart, RB Leipzig sowie die Zweitligisten Bochum und Nürnberg haben bereits das Potenzial des elektronischen Sports erkannt. Dass weitere deutsche Fußball-Vereine folgen, ist wahrscheinlich.

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