08. September 2021 / 16:05 Uhr

"Das war kein Streik": Frankfurt-Star Kostic weist Vorwürfe zurück und fordert Entschuldigung

"Das war kein Streik": Frankfurt-Star Kostic weist Vorwürfe zurück und fordert Entschuldigung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Eintracht-Profi Filip Kostic äußerte sich am Mittwoch auf Instagram zu den Streik-Vorwürfen.
Eintracht-Profi Filip Kostic äußerte sich am Mittwoch auf Instagram zu den Streik-Vorwürfen. © IMAGO/osnapix/Instagram (Montage)
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Rund um Filip Kostic kehrt bei Eintracht Frankfurt keine Ruhe ein. Auf der Zielgeraden der Transferperiode warfen die SGE-Verantwortlichen rund um Trainer Oliver Glasner dem Serben vor, sich zu Lazio Rom streiken zu wollen. Die Vorwürfe wies Kostic nun zurück und forderte sogar eine Entschuldigung.

Nach turbulenten Wochen, in denen er zwischenzeitlich kurz vor einem Wechsel stand, hat sich Filip Kostic klar zu Eintracht Frankfurt bekannt und Vorwürfe zurückgewiesen, dass er vor dem Bundesliga-Spiel gegen Arminia Bielefeld gestreikt hätte, um einen Transfer zu forcieren. "Ich liebe Eintracht Frankfurt und bin dankbar für alles, was ich hier habe. Gegen Bielefeld war ich psychisch nicht leistungsbereit. Das war kein Streik!", schrieb Kostic unter ein Foto bei Instagram.

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Der 28 Jahre alte Serbe fühlt sich offenbar falsch wiedergegeben. "Ich möchte mich herzlich bei den Fans entschuldigen, die falsch informiert wurden und ebenso möchte ich mich bei meinen Teammitgliedern für die Unterstützung bedanken", schrieb Kostic weiter. "Einige Personen schulden mir eine Entschuldigung, aber wir haben keine Zeit uns damit zu beschäftigen, denn vor uns steht eine schwierige Saison." Seinen Fokus will der Linksaußen nun aber wieder auf das Sportliche richten: "Ich bleibe psychisch stark und werde weiterhin für den Verein kämpfen, denn das Team braucht mich. Eintracht Frankfurt über alles!"

Kostic wurde kurz vor Transferschluss mit einem Last-Minute-Transfer zu Lazio Rom in Verbindung gebracht. Nach Aussage von Trainer Oliver Glasner boykottierte der Profi dafür das Abschlusstraining vor dem Bielefeld-Spiel: "Ich bin davon ausgegangen, dass er zum Training kommt. Das war nicht so, sein Telefon war auch abgeschaltet", sagte der Österreicher. "Sollte er am 1. September noch Spieler von Eintracht Frankfurt sein, werden wir ein längeres Gespräch darüber führen müssen, wie es weitergeht", stellte der Coach zudem klar.

Frankfurt will Kostic offenbar scharf sanktionieren

Jüngst weilte Kostic noch bei der serbischen Nationalmannschaft. Einem Bericht der Bild zufolge erwarten ihn bei der Rückkehr zur Eintracht nun eine saftige Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro und ein Spiel Suspendierung. Sportchef Markus Krösche kündigte gegenüber der Zeitung Konsequenzen an: "Wir werden über Sanktionen sprechen müssen. Weil es ein Fehltritt des Spielers war." Allerdings soll die Affäre damit dann auch beendet werden. "Ich habe Filip Kostic als einwandfreien Spieler und Menschen kennengelernt. Die Geschehnisse vom vergangenen Freitag werden wir im Sinne unserer gemeinsamen Ziele aufarbeiten und dann auch abhaken", erklärte Trainer Glasner.