22. Februar 2019 / 11:23 Uhr

Kovac-Fan Pal Dardai kein Meister-Helfer: "Wollen jeden Punkt für uns" 

Kovac-Fan Pal Dardai kein Meister-Helfer: "Wollen jeden Punkt für uns" 

Redaktion Sportbuzzer
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Hertha-Coach Pal Dardai (r.) drückt im Meisterschaftsrennen seinem ehemaligen Mitspieler die Daumen. © Soeren Stache
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Bundesliga: Gegen die Topteams der Fußball-Bundesliga sieht Hertha BSC in dieser Saison bisher gut aus. Hält die Ungeschlagen-Serie auch bei den Bayern? Der Zweikampf an der Spitze interessiert Trainer Dardai nicht. Der Ungar hat einen eigenen Plan mit München und Dortmund.

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 Er ist ein bekennender Niko-Kovac-Fan, doch in den Meisterschaftskampf möchte Pal Dardai nicht eingreifen. «Wir müssen nicht Bayern oder Dortmund helfen», sagte der Trainer von Hertha BSC vor dem Gastspiel seiner Mannschaft am Samstag (15.30 Uhr/Sky) in der Allianz Arena. Privat würde er seinem ehemaligen Hertha-Mitspieler Kovac, jetzt Chefcoach beim deutschen Rekordchampion, schon die Daumen drücken. «Aber nicht in diesem Spiel», bemerkte Dardai. Sein Plan: «Einen Punkt gegen Bayern holen und dann zu Hause gegen Dortmund gewinnen. Dann sollen sie es selbst entscheiden.»

Diese Profis spielten schon für Bayern München und Hertha BSC

Wir haben einen Blick auf die Spieler geworfen, die schon für den FC Bayern München und Hertha BSC gespielt haben. Zur Galerie
Wir haben einen Blick auf die Spieler geworfen, die schon für den FC Bayern München und Hertha BSC gespielt haben. ©
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Die Bayern sind Bundesliga-Spitzenreiter BVB mächtig auf die Pelle gerückt: Aus einmal neun Punkten Rückstand sind auch durch die jüngsten Ausrutscher der Dortmunder drei geworden. Allerdings ist der Titelverteidiger vor dem Duell mit Hertha auch ein wenig gewarnt: Der letzte Ligasieg gegen die Berliner gelang im September 2016. Im DFB-Pokal-Achtelfinale Anfang Februar benötigten die Bayern eine Verlängerung, um 3:2 zu siegen. Außerdem hat Hertha gegen die Top Drei der Liga in der laufenden Saison noch nicht verloren.

«Die Bayern werden wissen, was auf sie zukommt, dass wir eklig, aber auch mutig in den Duellen agieren. Wir haben die vergangenen fünf Spiele gegen den FCB nach 90 Minuten nicht verloren», erklärte Herthas Verteidiger Niklas Stark und ignorierte in der Statistik einfach die Pokal-Zusatzspielzeit. «Im Pokal haben wir es verpasst, besser mit dem eigenen Ballbesitz umzugehen - das muss diesmal besser werden», betonte Dardai.

Grundlage aber bleibt das konsequente und aggressive Abwehrverhalten. «Für die allermeisten Mannschaften ist es so, dass sie in München defensiv gut arbeiten müssen, um dort die Chance zu erhöhen zu punkten», erklärte Manager Michael Preetz. «Das ist uns in den vergangenen Duellen ganz gut gelungen. Zudem konnten wir auch vor dem gegnerischen Tor auftauchen, wenn auch nicht häufig», ergänzte Herthas Bundesliga-Rekordtorschütze. Allerdings weiß auch Preetz: Seit Oktober 1977 hat sein Verein bei den Bayern nicht mehr gewonnen.

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Die Berliner möchten dranbleiben an den Europa-League-Rängen. Mit derzeit 32 Punkten kann der Anschluss aber auch schnell verloren gehen. Dardai will kurzfristig entscheiden, ob Arne Maier nach überwundener Verletzung sofort wieder ins defensive Mittelfeld rückt. Die Position könnte auch von Per Skjelbred oder Vladimir Darida besetzt werden.

Die Verteidiger Jordan Torunarigha und Marvin Plattenhardt (verletzt), Kapitän Vedad Ibisevic (gelb-gesperrt) sowie die Mittelfeldspieler Mathew Leckie und Javairo Dilrosun (Trainingsrückstand) fehlen.

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