22. September 2016 / 11:46 Uhr

Kreisauswahl Leipzig I siegreich und ohne Gegentor beim Sichtungsturnier im Erzgebirge

Kreisauswahl Leipzig I siegreich und ohne Gegentor beim Sichtungsturnier im Erzgebirge

Carsten Gottlieb
SPORTBUZZER-Nutzer
Zwölf Spieler der U14 des 1. FC Lok Leipzig vom Kreisverband Leipzig nominiert USER-BEITRAG
Zwölf Spieler der U14 des 1. FC Lok Leipzig vom Kreisverband Leipzig nominiert © CaGo
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Zwölf Spieler der U14 des 1. FC Lok Leipzig vom Kreisverband Leipzig nominiert

Brand-Erbisdorf. Unter widrigen äußeren Bedingungen und in verkürzter Form fand das zweite Landesauswahlsichtungsturnier für die Kreisauswahl Leipzig I in Brand-Erbisdorf statt.

Ein besonderer Dank geht deshalb an die Organisatoren des KVF Mittelsachsen, die den widrigen Umständen zum Trotz das Turnier in veränderter Form absicherten und einen Ausfall verhinderten. Dem heftigen Dauerregen geschuldet, konnte auf dem Rasen von Fortuna Langenau nicht gespielt werden, so dass man kurzfristig auf den Kunstrasenplatz des FSV Motor Brand-Erbisdorf umzog und dort pro Mannschaft wenigstens zwei Spiele á 30 Minuten absolvierte, um allen Beteiligten ansatzweise gleiche Chancen zu bieten.

Die Kreisvertretung Leipzig I, die sich aus je zwei Akteuren der SG Olympia 1896 und der Kickers 94 Markkleeberg und zwölf Spielern der U14 des 1. FC Lok Leipzig zusammensetzte, konnte dabei die Vergleiche gegen die Vertretungen des Erzgebirges und Mittelsachsens jeweils mit 1:0 gewinnen.

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Wobei das Ergebnis der Spiele nicht im Vordergrund stand, wie Kreisauswahltrainer Martin Hammel betonte. Vielmehr ging es darum, dass die Spieler in diesen Turnieren ihre individuellen Qualitäten zeigen können und auf mehreren Positionen zum Einsatz kommen. Die technischen und individualtaktischen Stärken sowie die Vielseitigkeit standen dabei besonders im Fokus der Sichter für die Landesauswahl. Und in diesem Rahmen habe er seine Mannschaft agieren lassen. Er befand, dass die Einstellung seiner Jungs gerade unter den widrigen äußeren Umständen „absolut super“ gewesen sei. Besonders lobte er das Verhalten der Spieler auf teilweise ungewohnten bzw. neuen Positionen. Alle Spieler hätten die an sie gestellten Aufgaben angenommen und gezeigt, dass sie gut ausgebildet sind, selbstbewusst Zweikämpfe annehmen und auch als Team gut funktionieren.

Auch der Trainer der Lok-U14, René Hoffmann, war vor Ort, um seine Spieler einmal in einem anderen Umfeld beobachten zu können. Aus seiner Sicht konnte man im ersten Spiel die deutlichen Anpassungsschwierigkeiten seiner Spieler an den ungewohnten, durch die Nässe extrem schnellen Kunstrasenplatz erkennen. Deutlich greifbar sei auch die Aufregung, die ein Sichtungsturnier eben mit sich brächte, gewesen. Im Laufe der Spielzeit von dreißig Minuten hätten seine Jungs aber ins Spiel gefunden und besonders habe ihn gefreut, dass die Defensive keine Großchance gegen Mittelsachsen zuließ.

Kreisauswahl Leipzig I siegreich und ohne Gegentor beim Sichtungsturnier im Erzgebirge

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Kreisauswahl Leipzig I siegreich und ohne Gegentor beim Sichtungsturnier im Erzgebirge © CaGo

Im zweiten Spiel sah er dann seine eingesetzten Spieler auf Positionen auflaufen, auf denen sie sonst nicht spielen, die sie nicht gewöhnt seien. Es wäre aber erkennbar gewesen, dass alle zeigen wollten, was sie können. Auch er habe gute und vor allem andere Einsichten als Trainer gewinnen können, da er z.B. seinen Stürmer als Verteidiger sah und gerade diese neuen Blickwinkel seien für ihn von besonderem Interesse gewesen. Und besonders gefreut habe ihn, dass aktuelle Trainingsinhalte, und hier besonders die Übungen zum Seitenwechsel bzw. zur Auflösung von Balleroberungssituationen, von seinen Spielern zur Anwendung gebracht wurden. Dass beide Spiele von der Kreisauswahl Leipzig I gewonnen werden konnten, war für ihn ein sehr erfreuliches Ergebnis, mit welchem sich die Jungs für ihren Einsatz im strömenden Regen und dichten Nebel belohnten.