24. Februar 2020 / 15:31 Uhr

Kreisklassespiele des 14. Spieltag finden an verschiedenen Tagen statt

Kreisklassespiele des 14. Spieltag finden an verschiedenen Tagen statt

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Symbolbild
Der 14. Spieltag der Kreisliga verteilt sich über einige Monate. © Imago/Rust
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Ganz ohne Einfluss des Bezahlfernsehens ist der 14. Spieltag der Fußball-Kreisliga A-West der Männer vollständig zerpflückt worden. Die sieben Begegnungen des Rückrundenauftaktes fanden beziehungsweise finden an sieben verschiedenen Tagen statt.

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Muldental. Eine Duplizität der Ereignisse boten die am vergangenem Wochenende ausgetragenen zwei Partien, welche durch den jeweils neunten Saisontreffer des goldenen Schützen beide 0:1 endeten und zudem unisono ohne gelbe Karten auskamen.

Eine kleine Überraschung vor dem Anpfiff des Duells zwischen dem TSV Kohren-Sahlis und dem SV Germania Mölbis stellte bereits die Austragung des Matches dar. Dennoch herrschten in der Sportstätte der Freundschaft nach den heftigen Regenfällen erwartungsgemäß schwierige Bodenverhältnisse. Der Gast ging schon nach einer Viertelstunde durch einen schnellen und von Stephan Liedmann erfolgreich abgeschlossenen Gegenstoß in Führung (15.) und konnte sich im Anschluss noch stärker seiner Konter-Taktik widmen. Die Töpferstädter hatten über weite Strecken des Spieles durch größeren Ballbesitz optische Vorteile, doch die Angriffsaktionen wurden nicht zwingend genug vorgetragen.

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Die Offensivmisere des TSV im laufenden Spieljahr (lediglich acht erzielte Tore) offenbarte sich auch gegen die bisherige Schießbude der Staffel (52 Gegentreffer) in schonungsloser Art und Weise. Zudem fehlte den Einheimischen der allerletzte Wille, um in diesem wichtigen Keller-Derby das Blatt noch zu wenden. So bleiben die weiterhin ohne Heimsieg im laufenden Spieljahr dastehenden Kohren-Sahliser abgeschlagenes Tabellen-Schlusslicht und müssen mehr als zuvor um den Klassenerhalt bangen. Dagegen konnten die Germanen im Klassement vom 13. und damit vorletzten Platz auf Rang 11 klettern und sich im Abstiegskampf ein wenig Luft verschaffen. Vor 15 Zuschauern war Eric Schoodt vom FSV Alemannia Geithain als Unparteiischer im Einsatz.

Siegtreffer auf dem letzten Drücker

Bedeutend später fiel das entscheidende Tor beim Aufeinandertreffen der SG Borna II/Eula mit dem BSV Einheit Frohburg II. Erst unmittelbar vor Ultimo war es Mohamed Karim Khelifi, welcher der zweiten Garnitur der Rennstädter auf dem Kunstrasen im Rudolf-Harbig-Stadion den viel umjubelten Dreier bescherte (89.). Und zwar nach starker Vorarbeit von Paul Strelow, welcher sich mit einem scharfen Pass von der Grundlinie ins Sturmzentrum einen Scorerpunkt sicherte. Der Schütze drückte das Leder über die Torlinie und krönte damit den wohl ansehnlichsten und im Grunde genommen einzige nennenswerten Angriff des gesamten Spieles. Welches mehr als gewünscht vom heftigen Wind beeinflusst wurde und daher kaum echte Tormöglichkeiten bot. Wobei die Frohburger in dieser Hinsicht leichte Vorteile besaßen und deshalb keineswegs unverdient die Oberhand behielten.

Die Hausherren versuchten aus der Konter-Stellung heraus über lange Bälle auf Majd Almoussa für Gefahr zu sorgen, was allerdings nur selten gelang. Wodurch die Einheit-Reserve ihren 2. Tabellenplatz festigt, während die seit sechs Begegnungen erfolglose Spielgemeinschaft eine Stufe abrutscht und nunmehr Zwölfter ist. Als Schiedsrichter waltete Shaham Nitzschke vom SV Flößberg vor 40 Besuchern seines Amtes. Der junge Referee erledigte seine Sache in einem äußerst fairen Match sehr solide.

Unterdessen wurde die wegen der widrigen Platzbedingungen kurzfristig abgesagte Partie zwischen der SG Bad Lausick II/Hainichen und dem SV Belgershain für den 15. März neu angesetzt. Einen Tag eher stehen sich die SG Gnandstein und der FSV Kitzscher gegenüber, der TuS Pegau und der FSV Brandis kreuzen erst am 11. April die Klingen. Die Duelle zwischen Fortuna Neukirchen und dem SV Groitzsch (0:0) beziehungsweise dem Otterwischer SV und dem Thierbacher SV (4:1) sind schon Mitte Februar über die Bühne gegangen.