15. April 2021 / 15:20 Uhr

"Schlafender Riese": TSV Goltern hält Trainer Gustav Kuhn und holt neuen Co-Trainer

"Schlafender Riese": TSV Goltern hält Trainer Gustav Kuhn und holt neuen Co-Trainer

Tobias Kurz
Hannoversche Allgemeine / Neue Presse
Golterns Coach Gustav Kuhn bleibt - und bekommt Verstärkung von Markus Grajewski.
Golterns Coach Gustav Kuhn bleibt - und bekommt Verstärkung von Markus Grajewski. © deisterpics/Stefan Zwing / Debbie Jayne Kinsey
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Beim TSV Goltern werden frühzeitig Nägel mit Köpfen gemacht. Trainer Gustav Kuhn bleibt mindestens eine weitere Saison und bekommt mit Markus Grajewski einen namhaften Co-Trainer zur Seite gestellt. Der Kreisligist blickt voller Optimismus in die Zukunft.

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Der TSV Goltern und Gustav Kuhn – das passt. Kurz nach der Annullierung der Saison 2020/21 gab der Kreisligist bekannt, dass Kuhn mindestens eine weitere Saison Trainer bleiben wird. „Wenn es nach mir geht, bleibt er noch lange, wir sind restlos zufrieden mit ihm“, sagt Golterns Sportlicher Leiter Uwe Feitisch. „Gustl ist ein Trainer, der in einen Verein komplett eintaucht. So etwas findet man heute selten.“

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Überredungskünste waren kaum nötig, um den Coach von einem Verbleib beim TSV zu bewegen. „Ich habe schon immer gesagt, dass Goltern ein schlafender Riese ist. Und bei unserer Entwicklung wäre ich ja schön blöd, wenn ich mir jetzt eine neue Baustelle aufmachen würde", sagt Kuhn.

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Kuhn hatte "attraktive Angebote"

Seit dreieinhalb Jahren trainiert Kuhn die Deisterstädter – und das über weite Strecken erfolgreich. 2019 wurde der Aufstieg in die Bezirksliga erst in der Relegation verpasst, nach einem durchwachsenen Jahr war der TSV in der nun abgebrochenen Spielzeit erneut auf Aufstiegskurs.

„Dazu kommt der neue Kunstrasen, eine dritte Herrenmannschaft, die funktionierende Jugend und ein neuer Klubwirt“, zählt Kuhn die Entwicklungsschritte der jüngeren Vergangenheit auf. Er habe zwar „auch ein paar attraktive Angebote gehabt. Aber Goltern war immer mein erster Ansprechpartner.“

Grajewski erweitet Trainerstab

Mit Markus Grajewski, zuletzt Co-Trainer beim Landesligisten TSV Barsinghausen, bekommt das Trainerteam überdies hochkarätigen Zuwachs. „Das wird uns noch mal mehr Möglichkeiten bieten, das ist schon top“, freut sich Kuhn. Feitisch ist ebenfalls zufrieden: „Das ist mit zwei Co-Trainern und einem Betreuer schon so, wie man sich das eigentlich vorstellt“, sagt er.

Auch der Kader soll punktuell verstärkt werden. Mit Niclas Gottschlich kommt ein Eigengewächs aus der zweiten Mannschaft hoch, zwei weitere externe Spieler sind im Gespräch. Wichtiger sei aber, dass der Kern des Teams zusammenbleibt, sagt Kuhn. Nur ein Stammspieler steht vor dem Abschied, dafür sind Adil Toprakli und Fabio Hoffmann (beide im Winter gekommen) gefühlte Neuzugänge.