23. November 2021 / 10:50 Uhr

Kreisliga-Schlusslicht Vorhop/Schönewörde und Trainer Hoffart gehen getrennte Wege

Kreisliga-Schlusslicht Vorhop/Schönewörde und Trainer Hoffart gehen getrennte Wege

Henning Kampen
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Nicht länger Trainer des FSV Vorhop/Schönewörde: Arne Hoffart (r.) und der Verein trennten sich im beidseitigen Einvernehmen.
Nicht länger Trainer des FSV Vorhop/Schönewörde: Arne Hoffart (r.) und der Verein trennten sich im beidseitigen Einvernehmen. © Sebastian Preuß/Lea Behrens
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Der FSV Vorhop/Schönewörde als Tabellenschlusslicht der Kreisliga A und Trainer Arne Hoffart gehen getrennte Wege. Die Trennung verlief sehr harmonisch, ein Nachfolger soll in den kommenden Wochen vorgestellt werden. Hoffart kann sich eine Trainer-Aufgabe in einem anderen Verein durchaus vorstellen. 

In den vergangenen beiden Partien vor der Winterpause holte der FSV Vorhop/Schönewörde seine einzigen vier Punkte in dieser Kreisliga-Saison, jetzt gehen Verein und Trainer Arne Hoffart getrennte Wege. Das gab der Klub am Dienstag bekannt. „Im beiderseitigen Einvernehmen sind sowohl Mannschaft, als auch Trainer zum Entschluss gekommen, dass es Zeit wäre, nun neue Reizpunkte für die Kanalkicker zu setzen, um somit in der Rückrunde genug Punkte zu sammeln, um somit den Klassenerhalt zu sichern“, teilt der 1. Vorsitzende Nicky Urbanitsch mit.

Auch Hoffart spricht von einer „absolut harmonischen“ Trennung. „Das ist wie in einer Beziehung, einige halten ein Leben lang, in anderen passt es nicht und man geht getrennte Wege." Er sei „hundertprozentig“ davon überzeugt, dass die Mannschaft den Klassenerhalt sichern wird. „Das Gerüst des Vereins und der Mannschaft ist komplett intakt.“ Wie gut das Verhältnis zwischen Verein, Mannschaft und dem jetzigen Ex-Trainer sei, zeige sich auch daran, dass Hoffart am Samstag auf der Weihnachtsfeier der Mannschaft vorbeischaute und sich von allen verabschiedete. „Wenn die Rückrunde wieder startet, dann werde ich auch hinfahren und mir Spiele anschauen“, so Hoffart.

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Was seine eigene sportliche Zukunft angeht, da gibt Hoffart sich „komplett entspannt. "Ich schließe nichts aus, stelle mich aber nicht jedes Wochenende an Sportplätze und warte darauf, dass ein Trainer entlassen wird“, so Hoffart mit einem Lachen. „Mir macht die Arbeit als Trainer großen Spaß, wenn ein paar Monate aber nichts passiert, dann macht das nichts.“

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Hoffart leitete den Verein ab der Fusion des VfL Vorhop und des TSV Schönewörde im Sommer 2019, in seiner ersten Saison stieg er direkt in die Kreisliga auf, ohne einen einzigen Punkt abgegeben zu haben. Ende Januar verlängerte er seinen Vertrag beim FSV um eine weitere Saison.

Hoffart sprach nach den ersten Saisonspielen in der noch ungewohnten Kreisliga davon, dass sich der FSV „in einer neuen Situation befindet, mit der wir jetzt lernen müssen umzugehen.“ Nachdem Vorhop ab Saisonbeginn fünf Niederlagen in Folge sprach hinnehmen musste, gab es vor Beginn der Winterpause zwei Partien ohne Niederlage. Gegen den Tabellendritten VfL Knesebeck gab’s ein 1:1, das Jahr 2020 beendete das Hoffart-Team mit einem 2:1-Sieg beim Wesendorfer SC.

„Für den FSV war die Verpflichtung von Arne Hoffart vor dem Hintergrund der Zusammenführung zweier Vereine im Jahr 2019 ein absoluter Glücksgriff“, so Urbanitsch. Wer indes die Nachfolge Hoffarts als Trainer des FSV übernehmen wird, klärt sich in den nächsten Wochen, so der Verein.