09. September 2019 / 17:33 Uhr

Kreisliga Süd-Ost: ATSV Stockelsdorf bringt Olympia Bad Schwartau erste Niederlage bei

Kreisliga Süd-Ost: ATSV Stockelsdorf bringt Olympia Bad Schwartau erste Niederlage bei

Hendrik König
Lübecker Nachrichten
Kevin Keinz traf für den TSV Pansdorf II satte acht Mal.
Kevin Keinz traf für den TSV Pansdorf II satte acht Mal. © fussball.de
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Aufsteiger VfL Vorwerk nach Sieg beim Ratzeburger SV vorübergehend an der Spitze - 18:2 für TSV Pansdorf II gegen neun Mann.

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ATSV Stockelsdorf - Olympia Bad Schwartau 4:2

Da ist es dann doch passiert. Das bisher überraschend stark aufspielende Team von Olympia Bad Schwartau musste im ersten von zwei Spitzenspielen an diesem siebten Spieltag in der Kreisliga Süd-Ost die erste Niederlage einstecken. Der ATSV Stockelsdorf rückt dank diesen Heimerfolgs auf Platz Drei vor. Es begann rasant an der Georg-Ohm-Straße: fünf der sechs Tore fielen bereits, nachdem gerade einmal 25 Minuten vorüber waren. Jan-Hendrik Froh brachte Schwartau nach vier Minuten in Front, ehe Bastian Zeh nach 14 Minuten ausglich. Nach einem verwandelten Elfmeter von Torben Drewing waren es wieder die Gäste, die vorne lagen. Aber diesen Vorsprung egalisierte der ATSV durch Lubecco Behrens schnell. Nach 25 Minuten gab es auch für Stodo einen Strafstoß. Marcel Schönborn blieb cool. Das 4:2 von Thore Landwehr im zweiten Abschnitt sorgte für die Vorentscheidung in dieser Begegnung.

Michael Hellberg: "Richtige Antwort auf letzte Woche.Unabhängig vom Spielausgang sind wir aufgetreten, wie wir es uns vorgenommen haben. Darauf haben wir in der Woche hingearbeitet, jeder hat sich reingehauen und gezeigt, dass uns auch ein Rückstand nicht aus der Ruhe bringen braucht. Verdienter Dreier! Olympia wünschen wir weiterhin viel Erfolg."**

Alexander Weiß: "Wenn man in Stockelsdorf zweimal führt, es aber nicht schafft danach vernünftige Zweikämpfe zu spielen, dann liegt man zur Halbzeit 2:3 hinten. In der zweiten Halbzeit hatten wir Möglichkeiten, das 3:3 zu machen. Machen es dann wirklich richtig gut. Am Ende bekommst du noch einen rein und verlierst so ein Spiel. Aber das wirft uns nicht um. Wir werden das aufarbeiten und nächste Woche wieder Vollgas geben."

Sarikoc schießt Aufsteiger VfL Vorwerk an die Spitze

Ratzeburger SV - VfL Vorwerk 0:1

Das zweite Topspiel entschied Aufsteiger VfL Vorwerk für sich. Am Ratzeburger Riemann setzte man sich hauchzart mit 1:0 durch. Dies bedeutet die zweite RSV-Pleite in dieser Saison. In einer fairen Partie Obwohl die Lauenburger über weite Strecken des Spiels die bessere Elf mit den aussichtsreicheren Möglichkeiten war, wurden diese Szenen nicht konsequent ausgenutzt. Oft war Torwart Alexander Rohrer zur Stelle. Der Lucky-Punch gelang Selim Sarikoc, als 73 Minuten vorbei waren.
Marc Fischer: "Ich kann uns heute nur wenig Vorwürfe machen. Gerade in der ersten Halbzeit spielen wir Vorwerk teilweise an die Wand, verpassen es aber in vielen Szenen uns mit einem oder mehr Toren zu belohnen. Zweite Halbzeit wollten wir dann eigentlich geduldig bleiben, wurden dann aber phasenweise nervös und hatten dann unnötige Ballverluste. Genau in der Phase kam der VfL dann auch stärker ins Spiel und macht das Tor. Glückwunsch an Vorwerk, die ein guter und fairer Gegner waren."**

Benjamin Schramm: "War das erwartete Topspiel, was wir in der ersten Halbzeit zu zurückhaltend angegangen sind und so Ratzeburg zu viel Raum gelassen haben. In der zweiten Halbzeit haben wir früh attackiert und uns Chancen herausgespielt und aufgrund der starken zweiten Halbzeit verdient gewonnen."

Preußen Reinfeld II unzufrieden mit Spiel gegen Buntekuh

Preußen Reinfeld II - SC Buntekuh 1:2

Dank drei entführten Zählern aus der Karpfenstadt ist die Truppe vom SC Buntekuh nun bereits Vierter in der Kreisliga. Es war vor allen Dingen einer starken Moral und geschlossenen Mannschaftsleistung bedingt, dass die Lübecker in Reinfeld erfolgreich sein konnten. Dabei sah es zunächst gut aus für die Preußen, denen durch Marvin Jobst das 1:0 gelang. Dieser Vorsprung hatte aber nur zwölf Minuten bestand, Serdar Hassan markierte das 1:1. In einer zweiten Hälfte, die von einer ruppigen Gangart geprägt war - es wurden acht gelbe Karten gezückt und in den ersten 45 Minuten nicht eine - war es Ramezan Hassan, dem sieben Minuten nach Wiederanpfiff das goldene Tor gelang.

Christopher Naatz: "Bis zur 1:0-Führung haben wir es gut gemacht und anschließend haben wir alle unsere grundlegenden Tugenden vermissen lassen. Mit der heute gezeigten Leistung/Einstellung sind wir als Trainerteam und vor allem auch die Spieler absolut unzufrieden! Dienstag spielen wir im Pokal und wollen schnell wieder in die Spur kommen und leidenschaftlichen Fußball zeigen!"**

Nawzat Hassan: "Am Ende ein verdienter Sieg. Wir waren heute bei der Sache und haben alle Zweikämpfe angenommen."

Fortuna St. Jürgen besiegt TSV Schlutup verdient 2:0

Fortuna St. Jürgen - TSV Schlutup 2:0

Dank des zweiten Siegs in Serie verbessert sich der SV Fortuna St. Jürgen auf Rang Sieben und steht damit wieder im guten Mittelfeld, sogar mit leichter Tendenz nach oben. Für Verbandsliga-Absteiger TSV Schlutup heißt es nach bisher erst drei geholten Punkten weiterhin Abstiegskampf und Platz 13. Bis zur 20. Minute passierte nicht viel, kein Team hatte bis dato auch nur einen Schuss auf das gegnerische Gehäuse abgefeuert. Der erste Versuch durch Fortunas Fode Conte saß dafür dann aber gleich. Felix Jung gelang noch vor dem Pausentee das noch so wichtige und vorentscheidende 2:0. Vor allem das Plus an Wille und Laufbereitschaft, wenn es drauf ankam, bescherten der Mannschaft vom Kalkbrenner am Ende diesen verdienten Heimsieg über Schlutup.

Kenny Siggelkow: "Tolles Spiel meiner Mannschaft. Mit der richtigen Mentalität, der richtigen Einstellung und wenn wir uns als Team präsentieren, bringt es richtig Spaß und am Ende können wir so auch erfolgreich sein und sogar einen verdienten Dreier verbuchen."

Björn Lippke: "Erste Halbzeit komplett verschlafen. Zweite Halbzeit standen wir besser, haben aber verdient verloren. Fortuna war bissiger."

TuS Lübeck mit 5:4 gegen den MTV Ahrensbök

TuS Lübeck - MTV Ahrensbök 5:4

Es war schon ein unterhaltsamer Kick, der den Zuschauern da auf Marli geboten wurde. Am Ende mit dem besseren Ausgang für den Gastgeber, der nun Achter ist und den MTV Ahrensbök somit vorerst überholt hat. Zur Halbzeit stand es 2:2. Zuerst lag TuS in Führung, denn Robert Straube traf, dann drehte der Gast durch Patrick Bernier und Moritz Kunkel den Spieß um. Die Ost-Lübecker hatten aber die richtige Antwort parat und belohnten sich, als Alex Janzen einschoss. Nachdem Oliver Meyer das 3:2 machte schaffte es der MTV erneut, das Spiel mit einem Doppelschlag komplett umzukrempeln. Dieses Mal war es ein Doppelpack von Torben Siemen, der den Ostholsteinern den Glauben an einen Auswärtssieg näher brachte. TuS steckte aber ebenfalls nicht auf. Björn Jaworski markierte das 4:4 und David Janzen war am Ende der umjubelte Held mit dem 5:4.

Andreas Burghammer: "Ein spannendes Spiel mit einem gewissen Unterhaltungswert. Der Sieg ist nicht ganz unverdient, da wir uns zu keinem Zeitpunkt aufgegeben haben."

Patrick Bohnsack: "Viele Torraumszenen und ein hin und her durch den kleinen Platz. Das spiegelt das Ergebnis auch wieder. Wir schaffen es nicht, die Führung ins Ziel zu bringen. Jeder lange Ball wurde direkt gefährlich und am Ende hatte TuS dann ein wenig mehr Glück als wir."

Pansdorfs Kevin Keinz mit acht Toren

TSV Pansdorf II - Türkischer SV 18:2

Das Torverhältnis des Tabellenschlusslichts Türkischer SV ist mit einem einzigen Spiel auf einen Schlag erheblich ramponiert. Aufgrund großer personellen Probleme konnte Gästetrainer Mustafa Senbayik nur neun Feldspieler und mit Ufuk Senol auch keinen gelernten Torhüter aufs Feld schicken. Schon zur Pause stand es 6:0 und die Messe war bereits sehr früh gelesen. Kevin Keinz (Foto) gelangen sage und schreibe acht Treffer. Weiterhin für Pansdorf erfolgreich waren: Etienne Grimm (fünf), Dustin Möws, Thore Dogs, Jan Mika Hansen, Jannik Jalas und Niklas Simon. Zwei Mal durfte der TSV auch noch "jubeln", denn Ahmet Erenkaya und Ex-Profi Riza Karadas steuerten immerhin noch zwei Tore herbei.

Lennart Landsberg: "Wir sind froh, dass wir den ersten Heimsieg eingefahren haben. Das Ergebnis sagt alles, mehr möchte ich dazu nicht sagen. Danke an den Türkischen SV, dass sie Moral bewiesen haben und bis zum Ende gespielt haben. Wir wünschen dem Türkischen SV weiterhin viel Erfolg."

Kronsforder SV unterliegt auch dem TSV Gudow

Kronsforder SV - TSV Gudow 1:4

Nächste Pleite für den Kronsforder SV. An der Krummesser Landstraße unterlag man den Lauenburgern vom TSV Gudow am Ende klar mit 1:4 und wartet somit weiterhin auf den ersten Sieg in der Saison, nachdem man sich unter der Woche im Kreispokal mit 2:1 gegen den TSV Kücknitz durchgesetzt hatte und auf neues Selbstvertrauen gehofft hat. Neuzugang Sascha Stange nutzte einen haarsträubenden Fehlpass in seinen Lauf bereits nach fünf Minuten. Nach einem Missverständnis zwischen Torhüter und Abwehrspieler stand es 2:0, Hendrik Burmeister traf per Hinterkopf. Kronsforde fand aber langsam besser hinein und belohnte sich durch Momme Möller. Johannes Wolff mit dem ersten herausgespielten Gästetor sorgte mit dem 3:1 für die Vorentscheidung in Kronsforde. Wolff war es auch, der einen prima Konter über die linke Angriffsseite über die Linie drückte.

Peter Jäger: "Leider schaffen wir es momentan nicht das abzurufen, zu dem wir in der Lage sind. Trotz nahezu Bestbesetzung läuft es einfach nicht. Gudow hat zu Recht gewonnen. Jetzt heißt es den Abstiegskampf anzunehmen.“

Ralf Burmeister: "Wir konnten in der ersten Halbzeit endlich Mal die Fehler der Gäste bestrafen und führten nach 20 Minuten mit 2:0. Kronsforde kam nochmal auf 2:1 vor der Halbzeit ran. Nach der Halbzeit hätte Kronsforde auf 2:2 ausgleichen können, aber mit Geschick und Glück könnten wir es abwehren. Nach einer super Einzelleistung von Hendrik Burmeister brauchte Stange nur noch einschieben. Das Ende machte der eingewechselte Johannes Wolf noch Vorlage durch Sascha Stange. Ich denke um ein Tor zu hoch, aber verdient."

FC Dornbreite verliert nach 4:3 noch 4:7 gegen Kücknitz

FC Dornbreite II - TSV Kücknitz 4:7

Kücknitz kann sich dank eines Auswärtssiegs beim FC Dornbreite II weiter von der unteren Tabellenregion absetzen und steht nun bei neun Punkten. Dabei hatte der FCD zur Pause sogar mit 4:3 geführt, obwohl Dennis Meier für Kücknitz nach acht Minuten zwei Mal traf. Nach Luca Lübckes 1:2 kam der TSV dank Julian Gieseler wieder zum Zwei-Tore-Vorsprung. Luca Lübcke schien einen guten Tag erwischt zu haben und netzte vor der Pause zwei weitere Male ein. Kapitän Patrick Schumann machte mit dem Pausenpfiff dann sogar das 4:3. Nach dem 4:4 durch Spielertrainer Michael Kreft ließen bei Dornbreite langsam die Kräfte nach. Neben Dennis Meier, der noch zwei Tore schoss, war auch Benny Bregulla erfolgreich.

Hakan Temnur: "In der ersten Hälfte konnten wir den schnellen Rückstand noch in ein positives Ergebnis wandeln. Leider haben wir in der zweiten Hälfte die entscheidenden Zweikämpfe nicht mehr für uns entscheiden können. Dafür, dass wir eine größere Verletztenliste haben als gesunde Spieler bin ich mit der Einstellung zufrieden. Wir werden noch enger zusammenarbeiten, damit wir uns auch mal belohnen können."

Michael Kreft: "Gegen Dornbreite II heute Höhen und Tiefen erlebt. Wir fangen gut an, machen gleich zu Beginn unsere Tore, führen 1:3 und lassen dann, aus unerklärlichen Gründen, das Spiel komplett aus dem Ruder laufen. Keine Ordnung mehr, kein Zugriff. Somit bekommen wir zurecht die entsprechenden Gegentore und gehen mit einem 4:3-Rückstand in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte wurden die Anforderungen an jeden Einzelnen sehe gut umgesetzt. Von Beginn an sehr kontrolliert und mit guten Zugriff in die zweite Hälfte gestartet, machen mit einem Freistoß den Ausgleich und erarbeiten uns danach weitere gute Gelegenheiten, die wir nutzen. Somit ein verdienter Sieg aufgrund der zweiten Halbzeit mit dem Endergebnis von 4:7. Sehr wichtige drei Punkte für uns."

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