21. Mai 2017 / 19:04 Uhr

Kreismeister: SV Türkay Spor Garbsen steigt in die Bezirksliga auf

Kreismeister: SV Türkay Spor Garbsen steigt in die Bezirksliga auf

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Enes-Bayram Demirsoy setzt sich gegen Christopher Czilinsky (links) durch und makiert den Anschlusstreffer zum 1:3.
Der SV Türkay Spor Garbsen ist Kreismeister. © Nicola Wehrbein
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Der SV Türkay Spor Garbsen verliert zwar das Spiel gegen den SV Dedensen mit 2:3, der direkte Konkurrent TSV Kolenfeld lässt aber Punkte liegen. Der vierte Aufstieg in Folge steht einen Spieltag vor Schluss fest.

Beste Bedingungen für ein fröhliches Aufstiegsfest beim SV Türkay Spor Garbsen: Rund 180 erwartungsfrohe Zuschauer, Sonnenschein und heitere Stimmung – fehlte nur noch der eine Zähler, um den Titel klarzumachen. Umso größer war die Enttäuschung der Platzherren nach dem Abpfiff: Trotz famoser Aufholjagd unterlag das Team von Trainer Ahmed Mezarci am Samstag dem abstiegsbedrohten SV Dedensen mit 2:3 (0:2). Aber das ist 22 Stunden später schon wieder vergessen, denn Verfolger TSV Kolenfeld ließ beim 3:3 gegen den MTV Engelbostel-Schulenburg Punkte liegen. Türkay Spor ist Meister, der Durchmarsch in den Bezirk steht fest.

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Fotos vom Spiel SV Türkay Spor Garbsen gegen SV Dedensen.

Halil Aydemir läuft Dennis Nebel davon. Zur Galerie
Halil Aydemir läuft Dennis Nebel davon. ©

Der Spitzenreiter fand in Hälfte eins überhaupt nicht zu seinem Spiel und konnte aus dem Plus an Ballbesitz keinerlei Kapital schlagen. „Komplett schläfrig, kaum Tempo drin, schwach im Zweikampf, zu viele lange Bälle“, monierte Mezarci. Anders die Gäste: Coach Sascha Pohle hatte sein Team auf eine kompakte Defensive und schnelle Konter eingeschworen – das klappte hervorragend. Nicolas Authier (22.) und Sebastian Reh (43.) schossen Dedensen nach vorn. „Drei Chancen, zwei Tore, perfekt“, kommentierte Pohle.

Nach dem Seitenwechsel nahm Türkay Spor den Kampf an, dominierte klar und drängte mit aller Macht. Gäste-Keeper Niklas Trapphagen erwies sich als Turm in der Schlacht. Wie aus dem Nichts fiel das 0:3 durch Reh (69.). Dann trug der Sturmlauf Früchte: Enes Demirsoy (74.) und Veli Dademir (78.) verkürzten. „Am Ende haben wir nur noch mit Mann und Maus die Dinger rausgehauen und uns zum Abpfiff gezittert“, sagte Pohle, der die Partie vorab „zu unserem persönlichen Endspiel“ erklärt hatte und nun entsprechend stolz auf seine Jungs war: „Phänomenal, was für ein Saisonendspurt! Binnen einer Woche haben wir den Liga-Zweiten und den Ersten geschlagen, jetzt lassen wir uns den Klassenerhalt nicht mehr nehmen.“

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