28. Oktober 2019 / 13:47 Uhr

NFV-Turnier im eFootball: Eilvese, Gestorf und Seelze qualifizieren sich für die Niedersachsenmeisterschaft 

NFV-Turnier im eFootball: Eilvese, Gestorf und Seelze qualifizieren sich für die Niedersachsenmeisterschaft 

Angelo Freimuth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Der STK Eilvese (Platz eins), der TSV Gestorf (Platz zwei) und der RSV Seelze (Platz drei) qualifizierten sich für die Niedersachsenmeisterschaft im eFootball. 
Der STK Eilvese (Platz eins), der TSV Gestorf (Platz zwei) und der RSV Seelze (Platz drei) qualifizierten sich für die Niedersachsenmeisterschaft im eFootball.  © Angelo Freimuth
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Der Niedersächsische Fußballverband veranstaltete am Samstag die neu eingeführte Kreismeisterschaft im eFootball. 24 Zweier-Teams gingen an den Start und spielten um die Qualifikation für die Niedersachsenmeisterschaft im Rahmen des SPORTBUZZER Masters. Letztendlich setzten sich der STK Eilvese, der TSV Gestorf und der RSV Seelze durch. 

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Am Samstag hat in der Sportschule des Niedersächsischen Fußballverbands (NFV) in Barsinghausen die neu eingeführte Kreismeisterschaft im eFootball ihr Debüt gefeiert. 24 Zweier-Teams von 18 Vereinen aus der Region Hannover spielten nicht nur um den Titel als beste FIFA-Mannschaft der Region, sondern auch um insgesamt drei Tickets für die Niedersachsenmeisterschaft, die am 19. Januar 2020 im Rahmen des SPORTBUZZER Masters in Hannover ausgespielt wird.

"24 Teams an einem Samstag, wo Schake gegen Dortmund spielt, ist mehr als okay."

"Wir sind zufrieden mit dem Zuspruch. Wir hatten das Gefühl, hier etwas Gutes anzubieten", bilanzierte Dominic Rahe, Leiter Neue Medien beim NFV und betonte: "24 Teams an einem Samstag, wo Schalke gegen Dortmund spielt, ist mehr als okay. Umso größer ist jetzt natürlich die Vorfreude auf die Niedersachsenmeisterschaft und die Swiss Life Hall." Dort wird unter den besten Mannschaften aller Kreise der Sieger gekürt.

Bei der Kreismeisterschaft in Barsinghausen spielten die 24 Teilnehmer aber zunächst wie bei bekannten Fußballturnieren in einer Gruppenphase jeweils zwei Teilnehmer für das Achtelfinale aus. Danach ging es im K.o.-System weiter. Alle Teilnehmer spielten dabei im sogenannten 85er-Modus: Das bedeutet, dass im aktuellen FIFA 20 alle Mannschaften gleich stark bewertet werden, um eine ungerechte Verteilung zu vermeiden. Dennoch kristallisierten sich mit dem FC Liverpool, dem FC Barcelona und der französischen Nationalmannschaft schnell drei Favoriten vieler Duos heraus – Teams, die auf schnelle Angreifer und ein starkes Mittelfeld vertrauen.

Kreismeisterschaft des NFV im eFootball:

Trotz Schalke-Dortmund: 24 Zweier-Teams starteten bei der Kreismeisterschaft des NFV im eFootball. Zur Galerie
Trotz Schalke-Dortmund: 24 Zweier-Teams starteten bei der Kreismeisterschaft des NFV im eFootball. ©
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Packende Begegnungen in der K.o.-Phase

Nach einer von Fairness und Spaß bestimmten Gruppenphase stieg in der K.o.-Phase allmählich die Spannung. Spätestens im Viertelfinale war der Druck bei den verbliebenen Teams spürbar, schließlich war das Ticket für das große Event im Januar schon in greifbarer Nähe. "Hinten raus hat man gemerkt, dass es ruhiger wurde und dann schon der Ehrgeiz da war, ins Halbfinale oder Finale zu kommen. Weil natürlich alle das Ziel haben, sich für Hannover zu qualifizieren", urteilte Rahe. Kurios: Gleich drei der vier Viertelfinals gingen in die Verlängerung. Bei hochklassigem eFootball und spannenden Duellen auf Augenhöhe zogen schließlich der STK Eilvese, das zweite Team des TSV Gestorf, der 1. FC Germania Egestorf/Langreder, sowie der RSV Seelze, der sich im Viertelfinale ausgerechnet im Derby gegen den TuS Seelze durchgesetzt hatte, in die Runde der besten vier Mannschaften ein.

Im Halbfinale lieferten sich Gestorf und Germania einen furiosen Schlagabtausch auf Augenhöhe. Nach einer spannenden Partie entschied schließlich Gestorf das Spiel mit 3:1 für sich und sicherte dem Verein damit bereits vor dem Endspiel ein Ticket zur Niedersachsenmeisterschaft. Das rundete einen erfolgreichen Nachmittag der Gestorfer ab, die mit zwei starken Mannschaften angereist waren. Das erste Team mit Bastian Moesgaard-Leth und Luca Remmer hatte eine perfekte Gruppenphase abgeliefert, war dann aber knapp am späteren Halbfinalisten Germania gescheitert. Dem Duo Nils Polepil/Senol Göktürk gelang damit sogar die Revanche für ihre ausgeschiedenen Vereinskollegen.

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Kurioses Eigentor macht Eilvese zum Kreismeister in Hannover

Das zweite Halbfinale ging nach einem 1:1 in der regulären Spielzeit bis ins Elfmeterschießen. Im Nervenkrimi behielt schließlich Eilvese die Nase vorn und setzte sich mit insgesamt 5:4 durch. Immerhin konnte Seelze das Spiel um Platz drei gewinnen und sich damit ebenfalls die Qualifikation für das Event in Hannover sichern. Im Endspiel standen sich aber letzten Endes Eilvese und Gestorf gegenüber. Auch hier blieb es spannend, ohne dass sich ein Finalist absetzen konnte. Die Entscheidung fiel erst in der Schlussphase und das auch noch besonders kurios: Ausgerechnet ein Eigentor der Gestorfer sorgte am Ende für den Sieg des STK Eilvese, die sich damit zum ersten Kreismeister der Region Hannover im eFootball krönten.

"Das hat viel Spaß gemacht. Es war vor allem sehr, sehr fair, das ist ein wichtiger Punkt", resümierte Andreas Uherek, Stellvertretender Kreisvorsitzender der Region Hannover. In den kommenden Wochen werden sich in ganz Niedersachsen Vereine packende FIFA-Duelle liefern, um sich eines der begehrten Tickets für die Swiss Life Hall zu sichern. Das große Ziel lautet: Die Niedersachsenmeisterschaft im Januar. "Unser eigener Anspruch ist groß an die Niedersachsenmeisterschaft und unsere Erwartungen dementsprechend auch. Aber wir sind zuversichtlich, dass wir das erfüllen können", betonte Dominic Rahe zum Abschluss.

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