21. Mai 2019 / 17:04 Uhr

Kreisoberliga: Alexander Koch ist neuer Trainer in Marlow

Kreisoberliga: Alexander Koch ist neuer Trainer in Marlow

Rainer Müller
Ostsee-Zeitung
Alexander Koch hat die Verantwortung beim Kreisoberliga-Team der BSG übernommen.
Alexander Koch hat die Verantwortung beim Kreisoberliga-Team der BSG übernommen. © Foto: Verein
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40-jähriger Rostocker hat den Kreisoberligisten übernommen. In Sassnitz verliert die BSG deutlich.

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Viel war los am 22. Spieltag in der Fußball-Kreisoberliga: Bei der BSG ScanHaus Marlow saß ein neuer Coach auf der Bank, der TSV Wustrow verlor trotz einer starken Vorstellung und die Reserve des SV Rot-Weiß Trinwillershagen kann im Abstiegskampf neue Hoffnungen schöpfen.

SG Empor Sassnitz – BSG ScanHaus Marlow 8:2 (5:2). Ein neuer Coach saß am vergangenen Spieltag bei der BSG ScanHaus Marlow auf der Trainerbank. Alexander Koch hat den Kreisoberligisten von Eduard Neumann übernommen, der die BSG interimsweise betreut hatte und der Männermannschaft in anderer Funktion erhalten bleibt. Zum Auftakt gab es für Koch und seine Mannen eine deutliche 2:8-Pleite in Sassnitz. „Wir kamen zu keiner Phase in die Zweikämpfe und haben total verdient verloren“, meinte Koch, der von der angenehmen Spielatmosphäre angetan war: „Beide Mannschaften sind sehr fair miteinander umgegangen und auch der Schiedsrichter war tadellos.“

Koch hatte bis 2016 die A-Junioren des FC Förderkader René Schneider trainiert und zuvor die Herrenmannschaft des SV Hafen Rostock betreut. Seit 2012 ist der geborene Bonner als Trainer tätig. „Nach einer familiären Auszeit hat es jetzt wieder gejuckt“, erklärte der 40-jährige, der von Marlower Spielern angesprochen worden war. In den vergangenen drei Wochen „beschnupperten“ sich die BSG-Mannschaft und ihr neuer Coach zunächst in den Übungseinheiten. „Wir wollten erst einmal sehen, ob meine Philosophie von Fußball mit den Gedanken der Mannschaft übereinstimmt“, sagt Koch, der auf eine hohe Trainingsbeteiligung setzt. „Nur dann kann man im gruppentaktischen Bereich vorankommen.“

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Den Kader sieht der Neutrainer für die kommenden Aufgaben gut aufgestellt: „Wir haben viele junge Spieler mit guten Grundlagen und auch erfahrene Kicker, die schon einmal höherklassig gespielt haben. Die Mischung passt komplett.“ Am kommenden Sonnabend (14 Uhr) wollen die Marlower gegen die SG Empor Richtenberg II dann den ersten Sieg mit ihrem neuen Trainer feiern.
Tore: 0:1 Reh (5.), 1:1 Essner (8.), 2:1 Wollschläger (11.), 2:2 Rummler (21.), 3:2 Blum (27.), 4:2 Henke (40.), 5:2 Essner (41.), 6:2, 7:2 Hoppe (55., 60.), 8:2 Harpke (65.).

TSV Wustrow unterliegt Spitzenreiter

TSV Wustrow – SV Kandelin 0:1 (0:1). Wie schon in der Vorwoche, als sich die Wustrower vom SV Niepars 0:0 trennten, lief der Ball gut durch die Reihen der Hausherren, der finale Pass fehlte jedoch viel zu häufig. „Wir haben kein schlechtes Spiel gemacht. Ein Unentschieden wäre das gerechte Ergebnis gewesen“, sagte TSV-Coach Olaf Schuldt. Die Chance zum Ausgleich gab es kurz vor Ultimo. Danny Reimer bekam freistehend bei seinem Torabschluss jedoch nicht genügend Druck hinter den Ball.Tor: 0:1 Retelsdorf (27.).

Auswärtssieg für Triner Reserve

TSV 1860 Stralsund III – SV Rot-Weiß Trinwillershagen II 1:3 (0:3). Es sah zuletzt düster aus beim SV Rot-Weiß Trinwillershagen II. Zwölfmal in Folge konnte die Landesklassereserve nicht gewinnen, musste das Spiel in der Vorwoche beim TSV Sagard aufgrund von Personalnot sogar absagen. Der letzte Sieg gelang im Oktober 2018 gegen den TSV 1860 Stralsund III (1:0). Gegen den selben Gegner gelang den Trinern am Sonntag mal wieder ein Sieg. Und das vollkommen verdient, wie Trainer Dirk Prüß sagte. „Trotz eines knappen Kaders von zwölf Spielern waren wir besser und haben die drei Punkte zurecht mitnehmen können.“

Ohnehin gibt es für den Tabellenletzten neue Hoffnungen im Kampf um den Klassenverbleib ampf. Durch den feststehenden Abstieg des TSV 1860 Stralsund II aus der Landesklasse muss auch die dritte Mannschaft der Hansestädter aus der Kreisoberliga absteigen. Zudem könnten die Triner vom Zusammenschluss der SG Empor Sassnitz und des 1.FC Binz profitieren – hierdurch wird ein Platz in der Kreisoberliga frei. Sportlich können die Triner die Liga kaum noch halten. Der Abstand zum ersten Nichtabstiegsplatz beträgt vier Spieltage vor Saisonende acht Punkte.Tore: 0:1 Kitze (25.), 0:2 Vogt (29.), 0:3 Jörn (33.), 1:3 Gelvik (85.).

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