15. April 2022 / 10:08 Uhr

Kreisoberligisten machen den Pokal im Muldental/Leipziger Land unter sich aus

Kreisoberligisten machen den Pokal im Muldental/Leipziger Land unter sich aus

Heiko Henschel
Leipziger Volkszeitung
Die Fußballer des SV Ostrau (rote Trikots) wollen in die Runde der letzten Vier.
Im Muldental/Leipziger Land geht es um den Kreispokal. © Bettina Finke
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Ein Novum: Die Vertreter der Kreisoberliga Leipziger Land bleiben im Pokal-Viertelfinale komplett unter sich, womit im Grunde genommen hauptsächlich die üblichen Verdächtigen Anlauf nehmen in Richtung Cup-Gewinn. Ein Kuriosum: In zwei Begegnungen gibt es ein ganz schnelles Wiedersehen.

Borna/Grimma. Los geht es mit der Runde der letzten Acht bereits am Karsamstag um 15 Uhr mit dem Aufeinandertreffen zwischen dem SV Ostrau und dem VfB Leisnig. Das Regional-Duell stand erst vergangenen Samstag auf dem Programm, als die Jahnataler um Trainer Marthias Donath bei Rico Meisters Muldestädtern mit 3:1 die Oberhand behielten.

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Naunhof erneut gegen Roßwein

Ohnehin ist der SVO nicht gerade der Lieblingsgegner des VfB, denn die Bilanz der bisher gegeneinander ausgetragenen Partien spricht deutlich für die Ostrauer. Welche die mit Sicherheit zahlreichen Zuschauer nach der Fertigstellung des Sportlerheim-Neubaus wieder an der heimischen Kirchstraße begrüßen dürfen und in gewohnten Gefilden ihrer leichten Favoritenrolle unbedingt gerecht werden wollen.

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Weiter geht es am Ostermontag zur selben Zeit mit den anderen drei Paarungen und einer weiteren Duplizität der Ereignisse. Der SV Naunhof und der Roßweiner SV haben ebenfalls erst vor einer Woche die Klingen gekreuzt – Endergebnis 4:1. Die rasche Neuauflage in der „Clade“ verheißt allerhand Brisanz.

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Döbeln gegen Tresenwald Machern

Die Einheimischen um Coach Benjamin Fraunholz möchten den Rand-Döbelnern das Fell gleich noch einmal über die Ohren ziehen. Doch natürlich will Jörg Soujons Truppe dem Kontrahenten zeigen, wie das Wort Revanche fettgedruckt geschrieben wird. Auch am Rande dieses Matches wird es an interessierten Besuchern garantiert nicht mangeln, schließlich reden einige bereits von einem vorweg genommenen Finale. Allerdings sollte in diesem Zusammenhang der BSV Einheit Frohburg nicht außer Acht gelassen werden, denn die Rennstädter haben drei der vier zurückliegenden Endspiele erreicht, ohne tatsächlich den großen Wurf zu landen. Anno 2022 soll es nun endlich klappen, auf diesem Weg muss zunächst aber die Auswärtshürde SV Blau-Weiß Deutzen übersprungen werden. Wobei sich eine stattliche Frohburger Fanschar in die Glück-Auf-Sportstätte aufmachen wird und die ganze Geschichte zu einem Heimspiel für ihre Mannschaft machen möchte. Der im Revier beheimatete BSV-Übungsleiter Swen Licht hat eine noch kürzere Anreise zu bewältigen. Trainerkollege Rolf Tröger auf Blau-Weiß-Seite wird sich taktisch etwas einfallen lassen, damit seine Schützlinge ihre Außenseiterposition mit Leben erfüllen können. Gelingt den Hausherren vielleicht sogar eine faustdicke Überraschung? Übrigens treffen die beiden Kontrahenten am kommenden Samstag an gleicher Stelle bereits schon wieder im Punktekampf aufeinander.

Seit dem bislang letzten Duell des Döbelner SC mit dem SV Tresenwald Machern ist mittlerweile schon ein wenig Zeit ins Land gegangen, am 21. August vergangenen Jahres hatte der DSC im Heinz-Gruner-Sportpark mit 3:0 die Nase klar vorn. Absolut selbstverständlich, dass die Truppe von Coach Thomas Kupper diesmal ein ähnlich geartetes Resultat anstrebt und erneut zeigen will, wer an der Fichtestraße Herr im Haus ist. Demgegenüber sind die Gartenstädter voller Zuversicht, die entsprechenden Lehren aus der herben Niederlage im Spätsommer 2021 gezogen zu haben. Und ganz realistisch betrachtet sind die Jungs von Trainer Steffen Teichmann nun wirklich nicht völlig chancenlos. Also dann frohe (Fußball-) Ostern und viel Spaß beim Verstecken der Eier beziehungsweise der Suche nach dem Weiterkommen – das Halbfinale winkt!

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