06. Oktober 2021 / 22:25 Uhr

Kreispokal Lübeck: Eichholzer SV wirft TSV Travemünde aus dem Pokal

Kreispokal Lübeck: Eichholzer SV wirft TSV Travemünde aus dem Pokal

Lisa Wittmaier
Lübecker Nachrichten
Der Eichholzer SV hat nach dem Sieg über Travemünde und den damit verbundenen Einzug ins Pokalfinale allen Grund zum Feiern.
Der Eichholzer SV hat nach dem Sieg über Travemünde und den damit verbundenen Einzug ins Pokalfinale allen Grund zum Feiern. © Agentur 54°
Anzeige

Im Finale treffen SC Rapid Lübeck und Eichholzer SV aufeinander. Rapid setzte sich im Halbfinale gegen Fortuna St. Jürgen durch.

Im Kreispokalhalbfinale zwischen den beiden Landesligisten konnte sich der Eichholzer SV am Ende mit 3:1 gegen TSV Travemünde. Von der ersten Minute an kämpften beide Teams um jeden Zentimeter und schenkten sich nichts. Dabei gelang den Gästen aus Eichholz der erste Treffer in der 7. Minute durch Jannik Gerlach. Nur vier Minuten später zeigte der Schiedsrichter zu Gunsten von Travemünde auf den Punkt. Den Strafstoß verwandelte Florian Kornberger sicher. Nach 28. Minuten ertönte der Pfiff nach einem Handspiel auf der anderen Seite. Gerlach schnappte sich den Ball und traf sicher zur erneuten Fürhung für den Eichholzer SV.

12 Minuten Nachspielzeit bringen kein Vorteil

Nach dem Seitenwechsel erspielte sich der ESV weitere Möglichkeiten um die Führung auszubauen, nutzte diese jedoch nicht oder scheiterte an Keeper Singh. Mit zunehmender Spielzeit warf Travemünde alles nach vorne und brachte unter anderem Stürmer Bastian Henning für Cedric Wilken. Eichholz verteidigte mit Mann und Maus, während auch neben dem Platz die Stimmung aufheizte. Grund dafür war die lange Nachspielzeit, die Schiedsrichter Tobias Babel gewährte. Erst nach 12 Minuten beendete er das Spiel, nachdem die Gäste einen Konter erfolgreich zum 3:1 abschlossen. Samuel Benz brachte den Ball im leeren Tor unter, da Keeper Singh vorne im Angriff der Travemünder mitwirkte.

Mehr aus dem Kreis Lübeck

Trainer Axel Junker war trotz der Niederlage nicht unzufrieden und blickt auf das Wochenende: "Es war ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn wir erneut verlieren. Bis zum Strafraumhaben wir phasenweise gut, aber ohne den entscheidenen Punch und das notwendige Glück gespielt. Samstag Hartenholm ist wichtig."

Anzeige

SC Rapid Lübeck steht im Finale

Favorit SC Rapid Lübeck konnte sich mit 3:1 gegen den Kreisligisten Fortuna St. Jürgen durchsetzen und ins Pokalfinale einziehen. Mustafa Conteh brachte sein Team in der 37. Minute in Führung, die bis zur 77. Minute anhielt, ehe Serdar Hassan diese auf 2:0 ausbaute. Drei Minuten später gelang Paul Grewecke der Anschlusstreffer, der jedoch nicht mehr reichte um das Spiel zu drehen. In der Nachspielzeit stellte Serhat Sayilgan mit seinem Tor den Endstand her.

"Es war heute wie befürchtet das typische Pokalspiel. Fortuna hat um jeden Meter gefightet und wir haben gerade in der ersten Halbzeit sehr behäbig agiert. In der zweiten Halbzeit haben wir diese Statistik jedoch wieder umgedreht.", sagt Christian Arp nach der Partie und ist voller Lob für den Gegner: "Ich möchte gar nicht über uns sprechen, sondern über den Gegner. Denn manchmal spielt man auch mal schlecht, weil der Gegner es gut gemacht hat. Von daher gibt es eher ein Lob an Fortuna, da es eher ungewohnt ist, wenn wir die Mehrzahl der Zweikämpfe verlieren." Im Finale trifft Rapid auf Eichholz und ist schon jetzt voller Vorfreunde "Wir spielen im Finale gegen unsere Freunde aus Eichholz. Ich kann mir vorstellen, dass der ein oder andere Lübecker auf dieses Finale gelauert hat."