25. September 2019 / 22:08 Uhr

Kreispokal Lübeck: SV Azadi Lübeck schlägt VfL Vorwerk

Kreispokal Lübeck: SV Azadi Lübeck schlägt VfL Vorwerk

Lisa Wittmaier
Lübecker Nachrichten
SV Azadi Lübeck hatte nach dem knappen Sieg gegen VfL Vorwerk allen Grund zum Jubeln.
SV Azadi Lübeck hatte nach dem knappen Sieg gegen VfL Vorwerk allen Grund zum Jubeln. © Thomas Hornberger/hfr
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Im Viertelfinale wartet nun Phönix Lübeck. Niwar Jasim verletzt sich beim Tor.

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Im letzten Spiel der Achtelfinalrunde konnte sich Azadi Lübeck knapp mit 3:2 gegen VfL Vorwerk durchsetzen. In einem Spiel auf Messersschneide zitterte sich der A-Ligist in die nächste Runde. "Wir haben es am Ende unnötig spannend gemacht. Wir hatten 5-6 100%ige Chancen, die wir nicht machen, sonst wäre das Spiel früher gelaufen gewesen" urteilte Trainer Tarek Hepp über die zweite Halbzeit. Keeper Kevin Ciesler rettet auf der anderen Seite das ein oder eine Mal für sein Team und vereitelte gute Möglichkeiten von Vorwerk.

Schützenfest in der ersten Halbzeit

Niwar Jasim brachte Azadi in der 22. Minute in Führung, verletzte sich allerdings beim Tor erneut an der Leiste. "Wir müssen gucken, wie schlimm es ist. Er war gerade nach einer Leistenverletzung wieder fit" hadert Hepp mit dem Verlust. Nur zehn Minuten nach dem 1:0 erhöhte Jan Bornemann auf 2:0. Innerhalb von zwei Minuten gelang dem klassenhöherem Vorwerk der Ausgleich. "Da waren wir im Tiefschlaf. Keine Ahnung, was mit den Jungs los war" suchte Azadis Trainer selbst nach einer Erklärung. Ivan Derejanko (33.) und Dogan Cirak (34.) erzielten die Tore. Für die erneute Führung war Cüdie Cibrail verantwortlich, der aus 16 Meter trocken zum 3:2 traf und damit schon in der 37. Minute den Endstand markierte.

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"Wir haben insgesamt ein gutes Spiel gemacht und verdient gewonnen. Meine Jungs haben einen guten Ball gespielt und sich gut auf das Spiel von Vorwerk, die viel mit langen Bällen agiert haben, eingestellt. Wir haben viel Druck gemacht und einige gute Chancen liegen lassen, wenngleich wir uns auch bei unserem Keeper bedanken müssen, der einige gute Bälle gehalten hat. Einen Klassenunterschied hat man heute nicht gesehen" freut sich Tarek Hepp über den Viertelfinaleinzug.

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Im Viertelfinale trifft Azadi auf den Oberligisten Phönix Lübeck. Angesetzt ist das Spiel am 3. Oktober um 18.30 Uhr. "Das ist für uns ein Bonusspiel, welches wir genießen sollten. Auch wenn wir da ganz anderes gefordert werden und auftreten müssen" freut sich Hepp auf die Begegnung.

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