26. September 2018 / 00:09 Uhr

Kreispokal Segeberg: SV Schackendorf und SV Todesfelde im Finale

Kreispokal Segeberg: SV Schackendorf und SV Todesfelde im Finale

Max Lübeck
Lübecker Nachrichten
Maik Gross (li.) setzte mit dem 5:2 für den SV Schacknedorf den Schlusspunkt einer kuriosen Verlängerung
Maik Gross (li.) setzte mit dem 5:2 für den SV Schacknedorf den Schlusspunkt einer kuriosen Verlängerung © Agentur 54°
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Der SSC Phoenix Kisdorf geht erst in der Verlängerung unter

Im Segeberger Kreispokal standen am Dienstagabend die Halbfinalspiele auf dem Programm, die es beide in sich hatten. In dem einen Spiel ging es äußerst körperbetont zu, in dem anderen ging es sogar in die Verlängerung!

SSC Phoenix Kisdorf trifft mit einer Chance zur Führung


SSC Phoenix Kisdorf - SV Schackendorf 2:5 n.V. (1:0,1:1)

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Der SV Schackendorf hat in einem echten Pokalkrimi erst in der Verlängerung des Pokalhalbfinals den Einzug ins große Finale perfekt gemacht. In der regulären Spielzeit war der Klassenunterschied (Verbandsliga gegen Landesliga) kaum zu bemerken. Beide Mannschaften standen defensiv gut und ließen wenige Tormöglichkeiten zu. Der SSC Phoenix Kisdorf nutzte jedoch eine der wenigen Chancen in Halbzeit eins und ging durch Marcel-Patrick Boldt in der 23. Minute in Führung, was gleichzeitig der Halbzeitstand war.

SV Schackendorf dank Maurice Uhlenbrock in Segeberger Kreispokalfinale


Im zweiten Durchgang konnten die Hausherren diese knappe Führung zwar lange verwalten, jedoch traf der SV Schackendorf in der 73. Minute doch noch zum nicht unverdienten Ausgleich durch Maurice Uhlenbrock. Mit diesem Unentschieden ging es in die Verlängerung, in der der favorisierte Gast die besseren Nerven bewies und noch ganze vier Tore schoss. Alleine zwei weitere machte der überragend aufspielende Maurice Uhlenbrock, adzu kamen Treffer von Alexander Braun und Maik Groß. Der Gastgeber betrieb nur noch einmal Ergebniskosmetik, als Michael Christian Brehm zum zwischenzeitlichen 2:4 einnetzte. Negativer Höhepunkt war bei den Kisdorfern die gelb-rote Karte für Keyan Cedric Lohse, der sogar erst eingewechselt wurde. Im Finale treffen die Schackendorfer nun auf den SV Todesfelde.


Stefan Jürgensen vom SVS nach dem Spiel mehr als erleichtert

Stefan Jürgensen vom SV Schackendorf berichtete nach dem spannenden Spiel gegenüber dem LN-Sportbuzzer folgendes: "Der Sieg ist nicht unverdient. Das war ein sehr leidenschaftliches, intensives und umkämpftes Spiel, in welchem der Doppelschlag zum 2:1 und 3:1 den entscheidenden Ausschlag im Spiel gegeben hat! Ich denke, wir können uns sehr freuen und genießen nach den letzten negativen Resultaten in der Liga einfach mal den Finaleinzug!"

SV Todesfelde reicht ein Treffer gegen TuS Hartenholm zum Finaleinzug


TuS Hartenholm - SV Todesfelde 0:1 (0:0)

In einem sehr harten Spiel reicht dem SV Todesfelde am Ende des Tages ein Treffer zum Finaleinzug des Segeberger Kreispokals. Den Treffer des Tages erzielte Sebastian Bruhn in der 50. Minute. Die klassentieferen Hartenholmer hielten über das ganze Spiel sehr gut dagegen und ließen dem Oberligisten wenig Spielraum. Auch deswegen konnten sich die Gäste nur wenige Chancen erspielen, die aber dann auch noch teilweise kläglich vergeben wurden.

SV Todesfelde verliert Topstürmer Morten Liebert


Wenig Tore, dafür umso mehr Karten gab es für die Zuschauer zu sehen. Bitter für den SVT ist besonders die rote Karte für ihren Topstürmer Morten Liebert. Ob er im Landespokal gegen den VfB Lübeck nun noch mitspielen darf, ist noch ungewiss. Die gute Nachricht für den Gast ist aber erst einmal das erreichte Finale gegen den SV Schackendorf.

In den Spielklassen der LN-Region sind zwar erst wenige Spieltage absolviert, trotzdem hat sich der Sportbuzzer die Mühe gemacht und nach den Angreifern recherchiert, die sich zu Saisonbeginn besonders treffsicher gezeigt haben. Vielleicht sind ja auch aus Eurer Mannschaft Teamkollegen in unserer Galerie dabei.

Platz 6: Marvin Oden (Breitenfelder SV, 17 Tore): Mit dem BSV steht Marvin Oden in der Verbandsliga Süd zwar noch immer auf dem ersten Tabellenplatz, allerdings setzte es für das Team vom Uhlenbusch eine bittere und unerwartete 0:5-Klatsche beim Sechsten SSC Hagen Ahrensburg. Oden, Top-Torjäger dieser Spielklasse, kam erst nach 62 Minuten für Finn Sult in die Partie. Da stand es aber bereits 0:3 aus BSV-Sicht . . .  Zur Galerie
Platz 6: Marvin Oden (Breitenfelder SV, 17 Tore): Mit dem BSV steht Marvin Oden in der Verbandsliga Süd zwar noch immer auf dem ersten Tabellenplatz, allerdings setzte es für das Team vom Uhlenbusch eine bittere und unerwartete 0:5-Klatsche beim Sechsten SSC Hagen Ahrensburg. Oden, Top-Torjäger dieser Spielklasse, kam erst nach 62 Minuten für Finn Sult in die Partie. Da stand es aber bereits 0:3 aus BSV-Sicht . . .  ©