21. August 2019 / 23:43 Uhr

Kreispokal Segeberg: SV Todesfelde erreicht ohne Probleme das Halbfinale

Kreispokal Segeberg: SV Todesfelde erreicht ohne Probleme das Halbfinale

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Morten Liebert erzielte das zwischenzeitlich 2:0.
Morten Liebert erzielte das zwischenzeitlich 2:0. © Agentur 54°
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Im Segeberger Kreispokal Viertelfinale standen sich die Vorjahresfinalisten gegenüber. Erwartungsgemäß setzte sich der favorisierte Oberligist vom SV Todesfelde beim mäßig in die Saison gestarteten Verbandsligisten durch. 

Zwar begannen die Gastgeber vom SVS frech und kamen durch Standards zu ersten Gelegenheiten. Allerdings war die Messe zur Pause bereits in anderer Richtung gelesen, weil SVT-Kapitän Luca Sixtus den Torreigen per Freistoßtreffer eröffnete (10.) und Morten Liebert (14.), sowie Sebastian Klimmek (26., 37.) anschließend für eine komfortable 4:0-Pausenführung sorgten.Nach einer knappen Stunde war es ein Eigentor von Schackendorfs kurz zuvor eingewechselten Kevin Kolepp, der für die endgültige Entscheidung sorgte (58.). Sebastian Klimmek sorgte kurz darauf mit seinem dritten Treffer für das 0:6 (62.), ehe der vor der Saison vom TSV Bordesholm in den Joda-Sportpark gewechselte Angreifer auch noch für den Schlusspunkt sorgte (88.).

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Zweiter Viererpack in Folge

Klimmek, der in der Liga zuletzt höchstens zu Kurzeinsätzen kam, schnürte bereits in der Runde zuvor einen Viererpack beim 8:3 gegen die SG Oering/Seth und dürfte seine Ambitionen, künftig eine größere Rolle in den Überlegungen von SVT-Trainer Sven Tramm zu spielen, eindrucksvoll unterstrichen haben. „Zwei Mal in Folge vier Tore im Pokal zu schießen ist schon echt klasse. Das freut mich natürlich sehr. Aber das klappt nur, weil wir geschlossen als Mannschaft aufgetreten sind. Man versucht sich natürlich immer für einen Platz in der Startelf zu empfehlen. Ob das dann klappt, entscheidet letztlich der Trainer“, gibt sich der 1,94 Meter große Neuzugang bescheiden.

"Der Sieg ist auch in der Höhe verdient"

„Heute haben sich alle hervorgetan, es war eine wirklich gute, geschlossene Mannschaftsleistung“, verweist Trainer Tramm aufs gelungene Teamwork. Zuletzt haderten die Fans vom SVT immer wieder mit der Kaltschnäuzigkeit – heute wurden die mitgereisten Todesfelder für zuletzt viele vergebene Hochkaräter entschädigt. „Wir haben uns einiges vorgenommen. Natürlich auch, in der Chancenverwertung cooler zu sein. Das hat wirklich gut geklappt. Wir haben ein richtig gutes Spiel gemacht und der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Wir sind glücklich, ins Halbfinale eingezogen zu sein und freuen uns nun aufs Abschlusstraining am Freitag und aufs Heimspiel gegen Kropp am Sonntag“, zeigte sich Trainer Tramm sehr zufrieden.

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"Todesfelde war um Längen besser"

Schackendorfs Trainer Thomas Dybowski resümierte: „Todesfelde war um Längen besser und das sowohl defensiv, als auch im Umschaltspiel und allen anderen Situationen. Zwar haben auch wir mal mitgespielt und hatte unsere Staffetten, aber nichts, was nach vorne etwas gebracht hat. Der Sieg ist absolut verdient“. Für den SV Schackendorf geht es Samstag in der Verbandsliga beim VfL Tremsbüttel weiter.


Aufstellungen:

Das Finale im Segeberger Kreispokal fand mit dem SV Todesfelde einen souveränen Sieger.

Pokalfinale im Kreis Segeberg 2019 zwischen dem SV Todesfelde und dem SV Schackendorf in Garbek Zur Galerie
Pokalfinale im Kreis Segeberg 2019 zwischen dem SV Todesfelde und dem SV Schackendorf in Garbek ©

SVS: Tost – Steinberg, Plewka, Soost, Reinecke, Blunk – Wagner (46. Kolepp), Bernoth, Groß – Uhlenbrock (65. Lamprecht), Spieler (81. Hamdorf).

SVT: Benner – B. Klimmek, Schulz, Stehnck – Petzold, Sixtus, K. Benner, Szymczak (62. Reimers) – Sirmais (71. Loose) – Liebert (56. Krause), S. Klimmek.