17. September 2019 / 22:59 Uhr

Kreispokal Stormarn: Neu-Eicheder Stefan Richter trifft zweifach beim 7:2-Sieg beim SV Hammoor, TuS Hoisdorf überrascht SV Hamberge

Kreispokal Stormarn: Neu-Eicheder Stefan Richter trifft zweifach beim 7:2-Sieg beim SV Hammoor, TuS Hoisdorf überrascht SV Hamberge

Max Lübeck
Lübecker Nachrichten
Stefan Richter schießt zwei Tore für den SV Eichede beim 7:2-Sieg gegen den SV Hammoor.
Stefan Richter schießt zwei Tore für den SV Eichede beim 7:2-Sieg gegen den SV Hammoor. © Agentur 54°
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Während der SV Eichede seine Aufgabe souverän löste, scheitert der SV Hamberge bereits im Pokal-Achtelfinale

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Am Dienstagabend standen die ersten beiden Achtelfinalbegegnungen des Stormarner Kreispokals an. Neben Oberligist SV Eichede, der zu Gast beim SV Hammoor war, war auch Verbandsligist SV Hamberge beim Kreisligisten TuS Hoisdorf gefordert - und scheiterte prompt!

Stefan Richter mit ersten beiden Pflichtspieltreffern für SV Eichede

SV Hammoor - SV Eichede 2:7

Seine ersten beiden Pflichtspieltreffer hat Top-Transfer Stefan Richter (kam vom VfB Lübeck) für Oberligist SV Eichede beim 7:2-Kantersieg am Dienstagabend im Kreispokal-Achtelfinale beim SV Hammoor (Kreisklasse-A) erzielt. Noch erfolgreicher war Niko Hasselbusch mit drei Treffern. Zudem trafen Lasse Czeschel und Tom Wittig für den Favoriten.

Gerrit Schubring Kapitän beim Oberligisten SV Eichede

Im Vergleich zum 1:1 am vergangenen Wochenende gegen den SV Todesfelde hatte Trainer Denny Skwierczynski seine Elf gleich auf zehn Positionen verändert. Nur Abwehrchef Gerrit Schubring spielte wie gewohnt. „Garry“ lief auch als Kapitän für den geschonten Sascha Steinfeldt auf. „Wir haben versucht, die Belastung der Spieler zu steuern. Da passte das Pokalspiel ganz gut. Die anderen Spieler haben parallel trainiert“, erklärte der 45-Jährige.

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SV Eichede-Coach Denny Skwierczynski: "Stefan Richter muss konditionell noch etwas aufholen!"

Stürmer „Hosch“ Richter spielte erstmals über 90 Minuten für die „Bravehearts“, nachdem er in der Oberliga bislang zweimal eingewechselt wurde. „Er kommt nach und nach besser rein und muss konditionell noch etwas aufholen. Da ist es normal, dass noch nicht alles klappt. Er hätte noch mehr Tore schießen können“, sagte der SVE-Coach. Sein Comeback feierte indes der lange am Knie verletzte Tim Günther.

Kevin Erpenstein erzielt beide Ehrentreffer für Kreisklassist SV Hammoor

Zur Halbzeit hatte es überraschend nur 0:1 durch das frühe Tor von Hasselbusch (12.) gestanden. „Hammoor hat keine schlechte Mannschaft, die zumindest Kreisliga-Niveau hat. Sie sind viel gelaufen. Trotzdem haben wir unsere Möglichkeiten nicht konsequent genutzt. Das haben wir dann in der zweiten Halbzeit besser gemacht“, freute sich Skwierczynski, der sich zugleich über die beiden Gegentreffer von Kevin Erpenstein zum 1:6 und 2:6 ärgerte. „Die Konzentration hat nach einer klaren Führung nachgelassen, so dass wir nicht mehr so präsent waren und Abstimmungsprobleme hatten. Zudem war es schon relativ dunkel. Trotzdem darf das nicht passieren“, resümierte der Coach. Wichtig sei gewesen, „dass wir eine Runde weiter gekommen sind.“

So spielte der SV Eichede:

SV Eichede: Studt – Mildner, Schubring (64. Steinfeldt), Ehlers – Brügmann, Günther – Wittig (71. Heskamp), Wahl, Czeschel – Hasselbusch (62. Kathmann), Richter.

Tore: 0:1, 0:2, 0:3 Hasselbusch (6., 49., 59.), 0:4 Czeschel (61.), 0:5 Richter (63.), 0:6 Wittig (71.), 1:6, 2:6 Erpenstein (76., 84.), 2:7 Richter (90.).

Kreisligist TuS Hoisdorf kickt Verbandsligist SV Hamberge dank Fabian Koch aus dem Pokal

TuS Hoisdorf - SV Hamberge 3:1

Dem Außenseiter und Kreisligisten TuS Hoisdorf ist im Kreispokal Stormarn am Dienstagabend eine echte Überraschung gelungen. Im Achtelfinale gewann man gegen Verbandsligist SV Hamberge mit 3:1 und erreichte damit das Viertelfinale. Dem Gastgeber gelang dabei eine famose erste Hälfte, in der beinahe alles passte. Schon nach sechs gespielten Minuten brachte Fabian Koch den Kreisligisten in Führung. Und nur zehn Minuten später sorgte er für den nächsten Treffer seiner Mannschaft. So führte der TuS Hoisdorf nach einer guten Viertelstunden schon mit 2:0 gegen den Favoriten SV Hamberge, der sich das sicherlich anders vorgestellt hat. Zwar erwachte der SVH aus dem anfänglichen Tiefschlaf, doch etwas Zählbares sollte bis zur Pause nicht herausspringen. Stattdessen legten die Hoisdorfer noch kurz vor der Pause einen weiteren Treffer nach, dieses Mal war Fabian Pattrick Funke der Torschütze. Mit einem 3:0-Pausenstand ging es für beide Mannschaften in die Kabinen und es musste ein Wunder für den SV Hamberge her, wenn er dieses Spiel noch einmal drehen wollte.

Bessere zweite Hälfte und Tor duch Lütjohann reicht SV Hamberge nicht

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Es sind erst einige Spieltage absolviert, aber wir haben uns trotzdem die Mühe gemacht, Euch die Stürmer vorzustellen, die sich in der Anfangsphase der neuen Saison bereits äußerst treffsicher gezeigt haben.

Platz 9: Jelto Focke Reuter (FC Dornbreite, 19 Treffer): Die junge Nachwuchshoffnung des FCD zeigte sich auch am Sonnabend treffsicher. Beim etwas glücklichen 2:0 des Landesligisten gegen den SV Eichede II sorgte Reuter mit dem 2:0 in der 88. Minute für die Entscheidung am Steinrader Damm. Zur Galerie
Platz 9: Jelto Focke Reuter (FC Dornbreite, 19 Treffer): Die junge Nachwuchshoffnung des FCD zeigte sich auch am Sonnabend treffsicher. Beim etwas glücklichen 2:0 des Landesligisten gegen den SV Eichede II sorgte Reuter mit dem 2:0 in der 88. Minute für die Entscheidung am Steinrader Damm. ©

Tatsächlich kamen die Gäste etwas stärker aus der Kabine heraus. Sie wurden nun auch zwingender in ihren Aktionen und spielten sich gute Chancen heraus. Es dauerte allerdings bis zur 57. Minute, bis das erste Hamberger Tor auf der Anzeigetafel stand, Yannick Lütjohann steuerte dieses herbei. Der SV Hamberge wollte nun schnellstmöglich nachlegen, doch der Kreisligist hielt standhaft dagegen und verteidigte gut. Zwar mussten sie in der 79. Minute noch eine gelb/rote Karte für Joel Witte hinnehmen, den Sieg fuhr der TuS Hoisdorf dennoch ein. Mit 3:1 gewannen sie überraschenderweise die Partie und ziehen somit ins Viertelfinale des Stormarner Kreispokals ein.

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