07. November 2019 / 22:40 Uhr

Kreispokal Stormarn: SV Preußen Reinfeld lässt dem TSV Trittau keine Chance

Kreispokal Stormarn: SV Preußen Reinfeld lässt dem TSV Trittau keine Chance

Finn Hofmann
Lübecker Nachrichten
Die Reinfelder stehen als erste Mannschaft des Kreispokalfinals fest.
Die Reinfelder stehen als erste Mannschaft des Kreispokalfinals fest. © Agentur 54°
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In den ersten Minuten spielten die Trittauer gut auf - doch dann wurde ihre Moral gebrochen

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Die Oberliga-Fußballer vom SV Preußen Reinfeld konnten auch die letzte Hürde nehmen und stehen nach einem verdienten 4:0-Auswärtserfolg beim TSV Trittau zum zweiten Mal in Folge im Finale des Kreispokals. Wie schon in den Runden zuvor erhielten auch am Donnerstagabend wieder einige Spieler aus der zweiten Reihe die Chance, sich zu zeigen. Im Vergleich zum 3:3 gegen Oldenburg am Wochenende standen lediglich vier Spieler aus der Startelf vom Sonntag auf dem Platz.

Reinfeld rotiert

In der Innenverteidigung agierte Kapitän Patrick Witten neben Jonathan Marschner – beide bilden in der Regel die Doppelsechs beim SVP. Luca Thiel und Mika Ole Czeschel bekleideten die Außenverteidigerpositionen. Im defensiven Mittelfeld agierten mit Phillip Hackbarth und Paul Treichel zwei eher offensiv denkende Akteure, während Benedikt Decker, Philipp Bosbach und Marcel Dankert hinter Stürmer Florian Wurst agierten.

Mehr vom SV Preußen Reinfeld und TSV Trittau

Trittau hätte in Führung gehen können

Der TSV Trittau war gleich gut im Spiel, verpasste in den ersten 20 Minuten sogar mehrfach die Chance, in Führung zu gehen. „Wir haben so angefangen, wie wir uns das vorgestellt haben. Wir haben mal wieder gezeigt, dass wir es können. Leider schaffen wir es nicht, diese Leistung über einen längeren Zeitraum abzurufen.“, betonte TSV-Trainer Matthias Räck. Besser machten es hingegen die Gäste aus Reinfeld. Nach einem Pass in die Tiefe erzielte Philipp Bosbach (27.) die Führung. Hackbarth (35.) und Decker (43.) sorgten noch vor dem Pausenpfiff für die Vorentscheidung. „Ab der 20. Minute hatten wir alles im Griff und nach dem 3:0 war die Moral der Trittauer gebrochen.“, kommentierte Preußen-Coach Michael Clausen.

Zweite Hälfte einseitig

Im zweiten Durchgang dominierten die Reinfelder das Geschehen und hatten viel Ballbesitz. In Folge erzielte Bosbach (57.) das 4:0 und schnürte seinen Doppelpack. „Wir hätten auch noch drei, vier Tore mehr machen können“, so Clausen. "Wir sind zum vierten Mal in Folge ins Kreispokalfinale eingezogen und die letzten drei Male haben wir als erste Mannschaft in Stormarn jeweils gewonnen (gegen Tangstedt, Bargteheide und Zarpen)." Für den SVP geht es am kommenden Sonntag in der Liga weiter, wenn der SC Weiche Flensburg II an den Bischofsteicher Weg reist. Der TSV Trittau empfängt die SG Oering-Seth.

Die Aufstellung:

SVP: Marco – Thiel, Witten, Jonathan Marschner, Czeschel – Hackbarth (46. Taritas), Treichel (63. Schröder) – Decker (59. Heinze), Bosbach, Dankert – Wurst.

Diese Stürmer zeigen sich in der LN-Region besonders treffsicher.

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