20. November 2018 / 21:05 Uhr

Kreispokal: SV Kröslin schafft Sprung ins Viertelfinale

Kreispokal: SV Kröslin schafft Sprung ins Viertelfinale

Gert Nitzsche / Wolfgang Dannenfeldt
Allem Einsatz zum Trotz zogen die Usedomer Kicker, hier mit Albert Schulze (l.), im Kreispokal-Achtelfinale gegen Motor Eggesin mit 0:2 den Kürzeren.
Allem Einsatz zum Trotz zogen die Usedomer Kicker, hier mit Albert Schulze (l.), im Kreispokal-Achtelfinale gegen Motor Eggesin mit 0:2 den Kürzeren. © Wolfgang Dannenfeldt
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Kreisoberligist gewinnt in Krien mit 2:1. Vier weitere Teams aus der Region scheitern an höherklassigen Mannschaften.

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Zinnowitz. Das Achtelfinale im Fußball-Kreispokals brachte für die Teams der Region Wolgast/Usedom keine Überraschungen. Nur der SV Kröslin überstand diese Runde. Ausgeschieden sind FSV Karlshagen, SV Warthe, Grün-Weiß Usedom und Eintracht Zinnowitz.

Blau-Weiß Krien – SV Kröslin 1:2 (1:1). Der entscheidende Treffer für die Krösliner fiel erst in der 90. Minute durch den eingewechselten Richter. Seiner Mannschaft fehlte nahezu die gesamte Offensivabteilung, daher gestaltete sich das Spiel nach vorn gegen Krien (Kreisliga) eher ruhig. Jedoch hätte der Kreisoberligist schon im ersten Abschnitt durch Oerkvitz für eine bessere Ausgangslage sorgen können. „Das Spiel war lange Zeit offen und umkämpft. Uns fehlte wegen der vielen Ausfälle die spielerische Sicherheit“, sagt SVK-Trainer Carsten Niemann. Krien erhielt in der 59. Minute einen fragwürdigen Elfmeter, der verschossen wurde. Dennoch hatte dies Folgen: Schmidt beschwerte sich beim Schiri und sah „Rot“, wie in der Schlussphase auch ein Kriener Akteur.
Tore: 0:1 Will (27.), 1:1 Sander (37.), 1:2 Richter (90.).

Eintracht Zinnowitz – Fichte Greifswald 0:3 (0:2). Kreisligist Eintracht Zinnowitz hatte vor dem Duell gegen Fichte Greifswald (Kreisoberliga) nicht mit einem Erfolg gerechnet. „Zumal uns mehrere Stammspieler fehlten“,so Trainer Lothar Berndt. Zumindest aber agierte die Abwehr,von Arnhold umsichtig organisiert, lange Zeit recht gut, auch wenn sieden frühen Rückstand (7.) nicht verhindern konnte. Bange und Bulak hatten danach gute Chancen zum Ausgleich. Die Gäste hatten neben ihren Treffern ebenfalls weitere gute Möglichkeiten. Obwohl Berndt nach der Pause Bogos weiter nach vorn beorderte, konnten sich die Zinnowitzer Angreifer kaum entscheidend durchsetzen. Fichte gefiel mit guten Kombinationen, kontrollierte fast durchweg das Spiel. Mehr als ein verwandelter Elfmeter sprang nach der Pause aber auch nicht heraus.
Tore: 0:1 Breyer (7.), 0:2 Breyer (39.), 0:3 Hayn (60. FE).

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Traktor Groß Kiesow – SV Warthe 7:1 (3:1). Warte (Kreisliga I) ist bei Traktor Groß Kiesow (Kreisliga II) mächtig unter die Räder gekommen. Warthes überraschendes Führungstor hatte die Gastgeber gereizt, die danach das Spiel kontrollierten. Warthe steckte aber nicht auf. Nach dem 3:1 hatten Scheunemann (Pfosten) und Geißler zwei Riesenchancen. Auch im zweiten Abschnitt versuchten die Warther Kicker dran zu bleiben, sie vergaben allerdings durch Geißler einen Elfmeter (68.). Mehr gelang dann nicht. „Wir hatten gerade einmal elf Leute parat. Das Team hat sich lange wacker gewehrt,“ lobt Warthes Sportlicher Leiter.
Tore: 0:1 Kartheus (3.), 1:1 Reetz (9.),2:1 Reetz (27.), 3:1 Eichhorst(31.), 4:1 Jessat (80.), 5:1 Urban (87.), 6:1 Reetz (90.), 7:1 Kolwitz (90.+2 ET).

FSV Karlshagen – SV Murchin/Rubkow 3:5 (1:4). Trotz der 3:5-Niederlage gegen den SV Murchin/Rubkow (Kreisoberliga) verließ der Kreisligist FSV Karlshagen erhobenen Hauptes das Spielfeld. „Natürlich schmerzt das Pokal-Aus. Doch wie wir bis zum Abpfiff gekämpft und uns nie aufgegeben haben,ist aller Ehren wert“, lobt FSV-Trainer Andreas Ihrke. Es ging sofort zur Sache. FSV-Torhüter Gerhardt verhinderte dabei mit einer tollen Parade (5.) einen frühen Rückstand. Gegen einen Schuss aus kurzer Distanz war er wenig später aber machtlos. Mit Druck aus allen Reihen wollten die Hausherren das Ergebnis korrigieren, sie fingen sich aber binnen neun Minuten drei weitere Treffer ein. Pagel verkürzte per Elfer bis zur Pause auf 1:4. Das engagierte Spiel der Heim-Elf fand danach seine Fortsetzung. Hoffnung keimte auf, als Gäste-Spieler Rode den Ball ins eigene Tor beförderte. Doch der Kreisoberliga-Vierte war abgezockt, hatte immer eine Antwort parat, wie auch beim 5:2. Auch wenn der eifrige Pagel für sein Team kurz vor Ultimo noch einmal ins Schwarze traf – der „Pokal-Zug“ war längst abgefahren.
Tore: 0:1 Cieslak (13.), 0:2, 0:3 Heise (23./29.), 0:4 Wegner, 1:4 Pagel (40./ FE), 2:4 Rode (57. ET), 2:5 Hahn (65.), 3:5 Pagel (87.).

FSV Grün-Weiß Usedom – SV Motor Eggesin 0:2 (0:1). Auch wenn die Usedomer(Kreisliga) leer ausgingen,war FSV-Vereinsleiter Remo Radünz zufrieden. „Unsere Leistung konnte sich sehen lassen.Alle Spieler haben sich richtig reingekniet. Leider hat es zum Weiterkommen nicht gereicht.“ Der Kreisoberliga-Spitzenreiter aus Eggesin musste sich aber strecken. Die Gäste zogen zwar schon nach zwölf Minuten mit 1:0 in Front, doch in der Folge zeigten die Inselstädter keinerlei Respekt. Sie heizten dem Favoriten vor allem durch Bergmann, Kutz, Seibt und Kruse kräftig ein. Chancen blieben jedoch rar. Lediglich bei einer Möglichkeit für Seibt – der Ball flog über das Gebälk – hatten die Hausherren den Torschrei schon auf den Lippen. Auch nach dem Seitenwechsel versuchten die Gastgeber sofort zum Ausgleich zu kommen, wurden aber ausgekontert. Anschließend tat sich nicht mehr viel.Grün-Weiß wollte, konnte aber nicht. Eggesins starke Abwehr hatte bis zum Schlusspfiff alles im Griff, ließ sich nicht überlisten.
Tore: 0:1 Breitsprecher (12.),0:2 Gutschmidt (54.).

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