14. August 2021 / 20:42 Uhr

Kreispokal: TSV Travemünde wirft Titelverteidiger FC Dornbreite raus

Kreispokal: TSV Travemünde wirft Titelverteidiger FC Dornbreite raus

Volker A. Giering
Lübecker Nachrichten
Jubel beim TSV Travemünde. 
Jubel beim TSV Travemünde.  © 54°/Garve
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Erst vor zwei Wochen trafen der FC Dornbreite (Oberliga) und TSV Travemünde (Landesliga) im Endspiel des Kreispokal-Wettbewerbs 2020/21 aufeinander. Die Dornbreiter siegten 2:0 und zogen in den Landespokal ein. Am Sonnabend trafen beide Teams erneut aufeinander – im Achtelfinale des laufenden Wettbewerbs. Die Travemünder drehten den Spieß um, gewannen 4:3 nach Verlängerung und warfen den Cupverteidiger somit raus. 

Die 100 Zuschauer sahen einen packenden Pokalkrimi. Nachdem Luis Böttcher (20.) die Gastgeber in Führung brachte, drehten Luca Lübcke (34.) und Lubecco-Gennaio Behrens (46.) die Partie. Nach der Pause steigerte sich der Landesligist und durfte sich nach den weiteren Treffern von Marc Reuter (70., 100.) und Lennart Kurth (96.) über den Einzug ins Viertelfinale freuen. Der vom eingewechselten Alexander Lening verwandelte Strafstoß (104.) kam zu spät, um das Blatt noch zu wenden.

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„Das war eine Woche vor dem Ligastart ein guter Test für uns gegen einen richtig guten Gegner“, resümierte ein glücklicher TSV-Coach Axel Junker, der ohne Torjäger Bastian Henning (Knieprobleme) auskommen musste. „Zweite Halbzeit haben wir die Einstellung zum Spiel gefunden. Wir waren jetzt wesentlich griffiger in den Zweikämpfen. Am Ende haben wir das Spiel verdient in unsere Richtung lenken können.“

Sein Gegenüber Sascha Strehlau zeigte sich enttäuscht und gab zu Protokoll: „Zum Glück sind wir aus dem Kreispokal ausgeschieden. Die vielen Spiele in den letzten Wochen machen wenig Freude. Unterm Strich waren wir sicher nicht die schlechtere Mannschaft, verpassen es, im ersten Durchgang mehr aus unseren Möglichkeiten zu machen. Am Ende wollte Travemünde den Sieg um fünf Prozent mehr. Die Niederlage hat sich abgezeichnet. Die letzten beiden Trainingseinheiten waren nicht so, wie wir uns das vorstellen. Das ist ein Schuss vor dem Bug.“

FC Dornbreite: Hecht – Venzke (67. Aynaci), Senghore, Brandt – Amara, Jannek Stöver (59. Kahlert), Worreschck, Görlitz (79. Alexander Lening) – Lübcke (79. Akcasu), Bilgen, Behrens.