02. Mai 2021 / 13:55 Uhr

Kreuzbandriss? VfL-Neuzugang Jonsdottir hat sich wohl schwer verletzt

Kreuzbandriss? VfL-Neuzugang Jonsdottir hat sich wohl schwer verletzt

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Neu beim VfL Wolfsburg: Das isländische Top-Talent Sveindis Jane Jonsdottir hat einen bis zum 30. Juni 2024 datierten Vertrag beim sechsmaligen deutschen Meister unterschrieben.
Hat sich wahrscheinlich schwer verletzt: VfL-Zugang Sveindis Jane Jonsdottir. © imago images/Sports Press Photo
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Schlechte Nachricht für VfL-Wolfsburg-Zugang Sveindis Jane Jonsdottir: Die Isländerin, die derzeit noch an den schwedischen Erstligisten Kristianstads DFF verliehen ist, hat sich dort in einem Liga-Spiel wahrscheinlich schwer verletzt.

Bittere Nachricht für VfL-Wolfsburg-Neuzugang Sveindis Jane Jonsdottir: Die Isländerin hat sich in einem Liga-Spiel in Schweden mit ihrem derzeitigen Klub Kristianstads DFF wahrscheinlich schwer verletzt. Am Freitag blieb die 19-Jährige im Duell mit Växjö DFF bereits in der ersten Halbzeit mit dem Schuh im Rasen stecken und verdrehte sich das Bein. Jonsdottir wurde daraufhin minutenlang behandelt, musste anschließend mit der Trage vom Platz getragen werden.

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Bereits im Dezember hatte der VfL die Verpflichtung des isländischen Top-Talents bekannt gegeben, die Offensiv-Spielerin daraufhin aber direkt wieder verliehen. Bis Januar 2022 spielt sie nun bei Kristianstads DFF in der erstklassigen Damallsvenskan, wo es nun zu der Verletzung kam.

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Vier Tore in sechs Partien

In Schweden wird bereits mit einer langen Ausfallzeit der Isländerin gerechnet, sogar ein möglicher Kreuzbandriss steht im Raum. "Sie versteht, dass es ernst sein kann. Im Moment ist sie sehr traurig", bedauerte Kristianstads Trainerin Elisabet Gunnarsdottir nach dem Spiel gegenüber der schwedischen Zeitung Aftonbladet. Dabei war die Nationalspielerin gerade gut in Form und erzielte in wettbewerbsübergreifend sechs Partien vier Tore für die Schwedinnen.

"Sveindis ist eine talentierte Spielerin, die alle Fähigkeiten besitzt, um sich mittelfristig auch in den großen europäischen Ligen zu behaupten“, sagte Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen, nach ihrer Verpflichtung im letzten Jahr. "Mit der Ausleihe zu einem schwedischen Top-Verein ermöglichen wir ihr aber zunächst, sich auf höherem Niveau weiterzuentwickeln und Spielpraxis zu sammeln", hieß es damals noch.

Mit Jonsdottir gewinnt der VfL im nächsten Jahr eine Spielerin mit viel Power, Schnelligkeit und Flexibilität. Die Isländerin kann über Außen oder in der Spitze stürmen, ähnlich wie Fridolina Rolfö, die den Verein im Sommer verlässt. Beim Bundesligisten unterzeichnete das Top-Talent einen Vertrag bis zum 30. Juni 2024.

Am kommenden Sonntag steht für den VfL das vielleicht entscheidende Bundesliga-Spiel an, zu Gast in Wolfsburg ist dann Tabellenführer Bayern München. Und der FCB wird mit einer bitteren Niederlage im Gepäck kommen, verlor am Sonntag das Halbfinal-Rückspiel in der Champions League beim FC Chelsea mit 1:4 (1:2). Für die Londonerinnen, die im Viertelfinale den VfL Wolfsburg aus dem Rennen geworfen hatten, erzielte ausgerechnet Ex-VfLerin Pernille Harder das vorentscheidende 3:1, außerdem waren Fran Kirby (2) und So-Yun Ji für Chelsea erfolgreich.


Für die Bayern, die das Hinspiel mit 2:1 gewonnen hatten, traf Sarah Zadrazil. Im Finale trifft Chelsea nun am 16. Mai in Göteborg auf den FC Barcelona. Die Spanierinnen gewannen nach einem 1:1 im Hinspiel ihr Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain mit 2:1.