11. Oktober 2021 / 15:17 Uhr

Kreuzbandriss! Wolter wird den VfL-Frauen lange fehlen

Kreuzbandriss! Wolter wird den VfL-Frauen lange fehlen

Jasmina Schweimler
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bitter Diagnose: Pia-Sophie Wolter hat sich das Kreuzband gerissen.
Bitter Diagnose: Pia-Sophie Wolter hat sich das Kreuzband gerissen. © Boris Baschin
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Dass Pia-Sophie Wolter vom VfL Wolfsburg eine schwere Verletzung erlitten haben könnte, hatte sich schon am Sonntag angedeutet. Am Montag gab's die bittere Diagnose: Kreuzbandriss.

Was sich am Sonntag angedeutet hatte, wurde am Montag bestätigt: Pia-Sophie Wolter vom Frauenfußball-Bundesligisten VfL Wolfsburg hat sich beim 3:0-Heimerfolg gegen den 1. FC Köln einen Riss des vorderen Kreuzbandes im rechten Knie zugezogen und wird dem Vizemeister lange fehlen. Wolter war in der 62. Minute eingewechselt worden, in der 88. Minute folgte die verletzungsbedingte Auswechselung. "Diese Diagnose ist ein herber Schlag für uns, in erster Linie natürlich für Pia selbst", bedauert Ralf Kellermann, Sportlicher Leiter der VfL-Frauen.

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Es ist die nächste schlechte Nachricht für den VfL. Erst vor wenigen Tagen musste sich Top-Stürmerin Ewa Pajor ebenfalls einer Knie-OP unterziehen und wird den Wolfsburgerinnen länger nicht zur Verfügung stehen. Dazu fehlen mit Alexandra Popp (Knorpelabriss im Knie), Lynn Wilms (Rückenprobleme), Sara Doorsoun (muskuläre Probleme) und Torfrau Katarzyna Kiedrzynek (Finger-OP) weitere Führungsspielerinnen verletzungsbedingt.

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Wolter absolvierte in dieser Saison bereits sieben Pflichtspiele für den VfL und erzielte dabei ein Tor. Kellermann: "Sie hat gerade in dieser Saison noch einmal einen Schritt nach vorne gemacht und war mit ihrer Dynamik und Flexibilität ein wichtiger Baustein unserer Offensive." Nun gilt es, "nach Pajor und Popp einen weiteren langfristigen Ausfall wegzustecken und bestmöglich zu kompensieren. Ich habe unverändert großes Vertrauen in unseren Kader und bin davon überzeugt, dass uns diese Herausforderung im Kollektiv gelingen wird." Schon am Mittwoch (18.45 Uhr) steht der Heimspiel-Auftakt in der Champions-League-Gruppenphase an, dann ist Servette Genf zu Gast im AOK-Stadion.