27. Juni 2021 / 18:21 Uhr

Krimi im Ostragehege: TSV Cossebaude gewinnt den Sparkassenpokal

Krimi im Ostragehege: TSV Cossebaude gewinnt den Sparkassenpokal

Steffen Manig
Dresdner Neueste Nachrichten
Impressionen vom Sparkassenpokalfinale 2021 im Dresdner Heinz-Steyer-Stadion, zwischen dem TSV Cossebaude - FV Blau Weiß Zschachwitz
So feierten die Cossebauder ihren Pokalsieg gegen Zschachwitz. © Steffen Manig
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Die Truppe von Trainer Marco Matthes hat in einer umkämpften Begegnung am Ende das Glück auf seiner Seite und darf die silberne Trophäe bejubeln.

Dresden. Der TSV Cossebaude hat den Sparkassenpokal gewonnen. Die Mannschaft von Trainer Marco Matthes setzte sich am Sonnabend beim Finale im Heinz-Steyer-Stadion gegen Blau-Weiß Zschachwitz nach Elfmeterschießen durch. 8:7 hieß es am Ende einer dramatischen Partie für die Ostdresdner. Nach 90 Minuten hatte es in einer umkämpften Auseinandersetzung 2:2, nach Verlängerung dann 3:3 gestanden.

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Die Begegnung im Ostragehege lief bei hochsommerlichen Temperaturen etwas zäh an, doch in der 35. Minute hätte das erste Tor fallen können - und zwar für die Zschachwitzer. Daniel Dittmann verschoss einen Elfmeter, deshalb ging es beim Stand von 0:0 in die Pause.

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Krimi im Dresdner Ostragehege: Der TSV Cossebaude gewann gegen den FV Blau-Weiß Zschachwitz mit 8:7 nach Elfmeterschießen. Zur Galerie
Krimi im Dresdner Ostragehege: Der TSV Cossebaude gewann gegen den FV Blau-Weiß Zschachwitz mit 8:7 nach Elfmeterschießen. ©

In der zweiten Halbzeit war mehr Musike im Spiel, die Blau-Weißen gingen nun auch in Führung. Erst traf Steffen Voigt aus 25 Metern (62.), dann profitierten die Zschachwitzer von einem Eigentor. Max Matthes hatte eine Flanke unglücklich ins eigene Netz abgefälscht (65.). Doch Cossebaude war noch nicht geschlagen, kam durch einen Elfmeter in der 76. Minute wieder heran: Kapitän Rico Kleebank traf, nachdem Dittmann Richard Richter im Strafraum gefoult hatte.

Jetzt wurde es richtig bunt, denn Cossebaude kam mit aller Macht, traf zweimal die Latte. Der Jubel beim TSV war dann auch riesig, als Pechvogel Matthes aus 20 Metern das 2:2 markierte (83.). Danach passierte bis zum Abpfiff der regulären 90 Minuten nichts mehr, die Verlängerung folgte.

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Hier war es wiederum Zschachwitz, das vorlegte, denn Steffen Voigt staubte ab, als der Zschachwitzer Keeper den Ball nach einem Kopfball nicht festhalten konnte (98.). In der 111. Minute aber antwortete Cossebaude mit dem 3:3-Ausgleich, als Kapitän Kleebank einen direkten Freistoß ins linke Dreiangel drosch und dem in der Halbzeit der Verlängerung eingewechselten neuen Torwart der Blau-Weißen, Rick Willy Schmidt, keine Chance ließ.

Im Elfmeterschießen hatten dann die TSV-Kicker das bessere Ende für sich. Der Zschachwitzer Doppeltorschütze Voigt traf diesmal nur den Außenpfosten, Cossebaudes Philipp Hendrich besorgte den entscheidenden Treffer zum 8:7-Erfolg der Matthes-Truppe. Als die Partie endlich vorbei war, durften die Grün-Weißen den Cup in die Höhe recken und so manches kühle Blonde zur Abkühlung genießen. Bei den Zschachwitzern war die Enttäuschung riesig, doch auch hier dürfte am Abend noch das eine oder andere Glas Hopfentee dankbare Abnehmer gefunden haben.