29. September 2019 / 18:13 Uhr

Krise beim 1. FC Kaiserslautern: Aufsichtsrat Jürgen Kind tritt zurück

Krise beim 1. FC Kaiserslautern: Aufsichtsrat Jürgen Kind tritt zurück

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Jürgen Kind erklärte seinen Rücktritt von allen Ämtern beim 1. FC Kaiserslautern. 
Jürgen Kind erklärte seinen Rücktritt von allen Ämtern beim 1. FC Kaiserslautern.  © imago images / Montage
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Der 1. FC Kaiserslautern steht mit 10 Punkten aus 10 Spielen auf dem 17. Platz der 3. Liga. Aufsichtsrat Jürgen Kind hatte die sofortige Beurlaubung vom Sport-Chef Martin Bader gefordert. Da der Verein ihn nicht entlassen wollte, trat Kind nun von allen Ämtern zurück. Auf Facebook nannte er noch weitere Gründe für den Rücktritt. 

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Neu-Trainer Boris Schommers hat es auch im zweiten Spiel nach seiner Amtsübernahme nicht geschafft, beim ehemaligen deutschen Meister aus Kaiserslautern die Wende einzuleiten. Nach der 1:3-Pleite beim TSV 1860 München reichte es den die FCK-Fans im Stadion an der Grünwalder Straße: „Wir haben die Schnauze voll“, riefen die frustrierten Anhänger. Die Schnauze voll vom Verein hatte nun auch Aufsichtsrat Jürgen Kind, der am Sonntag via Facebook mitteilte, dass er alle seine Ämter beim 1. FC Kaiserslautern geschmissen hat.

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Kind erklärte auf Facebook: "Ich kann die Entscheidung, unseren Geschäftsführer Sport, Martin Bader, nicht umgehend zu beurlauben, nicht mittragen." Der Aufsichtsrat weiter: "Außerdem macht es für mich nach diversen Vorfällen aus den letzten zwölf Monaten absolut keinen Sinn mehr, mit einem Patrick Banf weiterhin zusammenzuarbeiten." Kind ging nicht weiter ins Detail, welche konkreten Vorfälle im vergangenen Jahr ihn letztlich zu der Entscheidung gebracht hatten. Im Netz zeigt sich deutlich, dass viele FCK-Fans ähnlich unzufrieden mit dem Klub sind.

Auf Facebook erklärte Jürgen Kind den Grund für seinen Rücktritt. 
Auf Facebook erklärte Jürgen Kind den Grund für seinen Rücktritt.  © Facebook-Screenshot
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Für Torwart Lennart Grill eine nachvollziehbare Reaktion der Fans. „Ich kann den Frust komplett verstehen, aber wir kommen da nur gemeinsam raus“, sagte der Schlussmann. Gleich zwei Eigentore unterliefen den Lauterern bei der vierten Saisonniederlage. Magere zehn Punkte holten sie von möglichen 30. Am kommenden Samstag empfangen sie das Team aus Jena, bei dem dann nicht mehr Lukas Kwasniok als Chefcoach an der Linie stehen wird. Hier kann und muss der FCK wieder punkten, denn Jena steckt aktuell wohl noch tiefer in der Krise und aktuell mit nur einem Punkt auf dem letzten Platz.

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