17. Februar 2021 / 14:55 Uhr

Nach Kritik von Hansi Flick: Karl Lauterbach kündigt Gespräch mit Bayern-Trainer für Donnerstag an

Nach Kritik von Hansi Flick: Karl Lauterbach kündigt Gespräch mit Bayern-Trainer für Donnerstag an

Roman Gerth
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Am Donnerstag im Gespräch: Bayern-Trainer Hansi Flick (l.) und SPD-Politiker Karl Lauterbach.
Am Donnerstag im Gespräch: Bayern-Trainer Hansi Flick (l.) und SPD-Politiker Karl Lauterbach. © Getty/IMAGO
Anzeige

Nach öffentlichen Gesprächsangeboten kommt es am Donnerstag zur direkten Aussprache zwischen SPD-Politiker Karl Lauterbach und Bayern-Trainer Hansi Flick. Das kündigte der Gesundheitsexperte im exklusiven Gespräch mit dem SPORTBUZZER an. 

Anzeige

Der Termin steht! Am Donnerstag wollen Karl Lauterbach (57) und Hansi Flick (55), Trainer des FC Bayern München, in einem gemeinsamen Gespräch ihre Auseinandersetzung klären. Das kündigte der SPD-Politiker im Interview mit dem SPORTBUZZER an. "Ja, wir werden miteinander sprechen, ganz klar. Das ist schon vereinbart. Wir werden ein erstes Gespräch schon morgen miteinander führen. Ich glaube, das wird eine gute Aussprache werden", sagte der Gesundheitsexperte der Sozialdemokraten.

Anzeige

Zum Hintergrund: Am vergangenen Sonntag hatte Flick vehement die aktuelle Corona-Politik kritisiert. Namentlich griff er Lauterbach an, der aus seiner Sicht ein "sogenannter Experte" sei. Daraufhin hatte der SPD-Mann via Twitter reagiert und vorgeschlagen, dass Flick doch "seine Argumente vortragen" solle. Im Rahmen des Bundesliga-Spiels der Münchner hatte sich der Coach des Sextuple-Gewinners bereits entschuldigt und in diesem Zuge auch ein Gesprächsangebot an Lauterbach gemacht, das dieser öffentlich annahm. Nun also kommt es am Donnerstag zur Aussprache.

SPORTBUZZER-Schalte: Lauterbach gibt Termin für Gespräch mit Bayern-Trainer Flick bekannt

Lauterbach sprach zuvor bereits mit Hans-Joachim Watzke (61), dem Vorsitzenden der Geschäftsführung von Borussia Dortmund, wie er bekräftigte. "Das war ein sehr gutes Gespräch", machte der Bundestagsabgeordnete deutlich: "Von daher alles gut. Ich glaube, dass wir da überein kommen werden." Lauterbach betonte zudem, er sei "immer ein Fußballfan gewesen". Hinsichtlich der Geisterspiele habe er sich "geirrt, getäuscht", wie der Mediziner nun sagte: "Sie sind sehr viel sicherer, als ich gedacht habe. Ich genieße die Geisterspiele selbst."

Lauterbach übt weiter Kritik an Europapokal-Spielen

Mit Blick auf die Veranstaltung der internationalen Spiele in der Champions League und Europa League ist Lauterbach allerdings nach wie vor ein Kritiker. "Was jetzt an internationalen Wettbewerben stattfindet, ist nicht richtig. Da bleibe ich bei meiner Kritik", sagte er. Aufgrund der Corona-Pandemie und dem verstärkten Aufkommen der Mutationen werden zahlreiche Spiele nicht an den eigentlichen Heimspiel-Orten ausgetragen.