08. Januar 2021 / 13:46 Uhr

Nach Wechsel zu Arsenal: Rekik zeigt sich von Hertha enttäuscht

Nach Wechsel zu Arsenal: Rekik zeigt sich von Hertha enttäuscht

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Omar Rekik
Omar Rekik (l.) bestritt in der Saison 2020/21 acht Regionalligaspiele für die zweite Mannschaft von Hertha BSC. © Christoph Laak
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Der 19-Jährige unterschrieb bei den Londonern einen Vertrag über vier Jahre. Die Ablöse soll angeblich bei 600 000 Euro liegen.

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Verteidiger-Talent Omar Rekik hat sich nach seinem Wechsel zum FC Arsenal enttäuscht über seinen bisherigen Klub Hertha BSC gezeigt. „Für mich gab es bei Hertha keine Perspektive mehr“, sagte der Teenager der Bild. Er habe beim Berliner Bundesligisten zwar schon früh bei den Profis mittrainiert: „Aber von Hertha kam niemand zu mir, um über eine Perspektive und meine Zukunft zu sprechen. Erst als Arsenal sich bei mir gemeldet hatte, reagierte Hertha.“

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Angeblich erst als mit dem englischen Premier-League-Klub schon längst alles klar war, habe Hertha „um mich gekämpft und mit mir über einen Profivertrag gesprochen“, wird der 19-Jährige zitiert: „Das hat mich auch sehr geehrt und gefreut. Ich hätte gerne darüber nachgedacht. (...) Aber es war einfach zu spät.“

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Rekik soll künftig für die U23 von Arsenal auflaufen. Der Bruder von Karim Rekik, der Anfang Oktober von Hertha zum FC Sevilla ging, soll bereits im Sommer das Interesse von Arsenals Nachwuchsakademie-Leiter Per Mertesacker geweckt haben. Der Ex-Profi habe die „Hauptrolle“ bei dem Transfer gespielt, sagte Rekik: „Er setzt große Stücke auf mich und ich freue mich total, von ihm zu lernen. Er ist eine Arsenal-Legende und Weltmeister mit Deutschland.“

Zu einem Einsatz in der Bundesliga kam U23-Spieler Rekik beim Hauptstadt-Klub nicht. Bei Arsenal unterschrieb er einen Vertrag über vier Jahre. Die Ablöse soll angeblich bei 600 000 Euro liegen.