12. Juni 2019 / 07:45 Uhr

Krostitz siegt 5:0 in Roßwein

Krostitz siegt 5:0 in Roßwein

Johannes David
Leipziger Volkszeitung
Kaum zu halten: Dreifachtorschütze Christian Bettfür (links) im Duell mit Roßweins Wim Burkhardt.
Kaum zu halten: Dreifachtorschütze Christian Bettfür (links) im Duell mit Roßweins Wim Burkhardt. © Gerhard Schlechte
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Meisterliche Effizienz in der Fußball-Landesklasse / Bettfür mit lupenreinem Hattrick

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Das Duell amtierender Meister kontra bereits feststehender Absteiger hat den erwarteten Verlauf genommen und der FSV Krostitz das Nachholspiel der Fußball-Landesklasse Nord beim Roßweiner SV klar mit 5:0 (3:0) gewonnen. Allerdings täuscht das deutliche Ergebnis etwas über den Spielverlauf hinweg. Die Hausherren erwiesen sich als durchaus wehrhaft, zerschellten aber an der gnadenlosen Effizienz der Jungs aus dem Bierdorf.

„Roßwein hat das nicht schlecht gemacht. Sie waren sehr giftig und gallig“, zollte FSV-Trainer Tobias Heede dem Gegner Respekt und enthüllte sogleich das Erfolgsgeheimnis seiner Elf. „Wir waren sehr effektiv.“ Vor allem einer ragte heraus: Angreifer Christian Bettfür schnürte einen Dreierpack zum lupenreinen Hattrick, seine Saisontore 16 bis 18. Gleich die erste Chance der Gäste war drin. Der Ball wurde aus dem Mittelfeld in die Tiefe gespielt, im Sechszehner lauerte Bettfür und schlenzet das Spielgerät passgenau in die Maschen (10.).

Pfostenschuss vom Gastgeber

Roßwein hatte den Schock noch nicht richtig überwunden, da stand es schon 0:2. Eine Ecke von Steve Gruber veredelte abermals Bettfür, diesmal per Kopf (14.). Der RSV versuchte trotz der früh klaren Verhältnisse alles, der kämpferische Einsatz stimmte. Für Zählbares sorgten jedoch weiterhin nur die Krostitzer beziehungsweise Christian Bettfür. Erneut gab es Ecke, erneut nahm Gruber Maß, fand erneut „Betty“ und – natürlich – zappelte der Ball erneut im Netz. 0:3 nach einer halben Stunde, der Harzer Käse war gerollt.

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„Von dem Moment an hatte das Spiel etwas von einem Sommernachtskick“, befand Heede. Immerhin wurde den 65 Zuschauern trotzdem noch die ein oder andere Unterhaltsamkeit geboten. Der zweite Durchgang begann mit einem Pfostenschuss der Hausherren. Das wollte der FSV offenbar nicht auf sich sitzen lassen. A-Junior Lukas Oetger setzte sich auf der Außenbahn durch, brachte den Ball nach innen, wo Alexander Marzog nur noch das Bein hinhalten musste (0:4, 50.).

Der FSV verwaltet das Ergebnis

Fünf Minuten später durften sich die Krostitzer wieder mal in ihrer Spezialdisziplin üben. Der extra früher aus dem Urlaub zurückgekehrte Steve Gruber schritt zur Ecke. Bei diesem Versuch war Christian Bettfür zwar im Griff der Abwehr, dafür stellte Christoph Wittig im Nachsetzen auf 0:5 (55.). Ein schlimmes Debakel deutete sich an. Doch nun griff die „Sommernachtsthese“ endgültig. Der FSV verwaltete das Spiel, beide Mannschaften sehnten den Abpfiff herbei.

Am Sonnabend folgte der vorletzte Streich dieser Saison. Die Krostitzer reisen zu den Abstiegskämpfern nach Liebertwolkwitz, während Roßwein es mit Vizemeister VfB Zwenkau zu tun bekommt. Das könnte erneut unangenehm werden.

FSV Krostitz: Göttert; Oetger (55. Matner), Standke, Hobusch, Quasdorf, Bettfür (60. Luck), Gruber, Köckeritz, Müller, Wittig, Marzog.

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