12. Februar 2022 / 17:48 Uhr

Kruse und Lukebakio treffen: Wolfsburg feiert zweiten Sieg in Folge

Kruse und Lukebakio treffen: Wolfsburg feiert zweiten Sieg in Folge

dpa
Raus mit der Freude: Der VfL Wolfsburg (l. Max Kruse, M. Maximilian Arnold) gewann bei Eintracht Frankfurt mit 2:0.
Raus mit der Freude: Der VfL Wolfsburg (l. Max Kruse, M. Maximilian Arnold) gewann bei Eintracht Frankfurt mit 2:0. © (c) Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
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Geht doch! Nach der langen Durststrecke (elf Pflichtspiele in Folge ohne Sieg) hat der VfL Wolfsburg den zweiten Sieg hintereinander eingefahren.

Neuzugang Max Kruse und Joker Dodi Lukebakio haben dem VfL Wolfsburg drei wichtige Punkte im Abstiegskampf der Fußball-Bundesliga beschert und den internationalen Ambitionen von Eintracht Frankfurt einen herben Dämpfer verpasst. Beim 2:0 (1:0) brachte der vom 1. FC Union Berlin gekommene Stürmer die Gäste am Samstag vor 10.000 Zuschauern in der 28. Minute per Foulelfmeter in Führung. Der eingewechselte Lukebakio (90.+3) sicherte in der Nachspielzeit endgültig den zweiten Erfolg nacheinander für die Niedersachsen, die sich mit 27 Punkten vorerst aus der Gefahrenzone absetzten. Die Hessen hängen nach der dritten Heimpleite in Serie mit 31 Zählern weiter im Tabellenmittelfeld fest.

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Auch ohne Flügelflitzer Filip Kostic, der nach auskurierter Erkrankung zunächst nur auf der Bank saß, startete die Eintracht schwungvoll und erarbeitete sich schon in der Anfangsphase einige Gelegenheiten. Erst wurde Kristijan Jakic im letzten Moment geblockt, dann traf der Mittelfeldspieler nur das Außennetz. Von Wolfsburg war offensiv zunächst wenig zu sehen. Erst nach gut 20 Minuten näherten sich die Niedersachsen dem Eintracht-Tor erstmals an. Der Schuss von Maxence Lacroix verfehlte das Ziel jedoch um zwei Meter.

Der VfL Wolfsburg bei Eintracht Frankfurt - die Bilder

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Der VfL Wolfsburg bei Eintracht Frankfurt - die Bilder. ©

Dann folgte der erste Aufreger. Kruse wurde an der Strafraumkante von Martin Hinteregger, der den verletzten Frankfurter Abwehrchef Makoto Hasebe vertrat, umgerannt. Schiedsrichter Frank Willenborg gab zunächst Freistoß, doch der Videokeller in Köln schaltete sich ein. Nach Ansicht der Videobilder gab es Elfmeter, den Kruse eiskalt zur VfL-Führung verwandelte.

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Frankfurt wirkte einige Minuten geschockt, machte dann gegen Ende der ersten Halbzeit aber noch einmal ordentlich Druck. Jesper Lindström (41.) bot sich nach einem feinen Solo die große Chance zum Ausgleich, doch er scheiterte an VfL-Torwart Koen Casteels.

Nach dem Wechsel bot sich das gleiche Bild. Die Eintracht machte das Spiel, fand aber keine Lücke in der Wolfsburger Defensive. Frankfurts Trainer Oliver Glasner, der erst im vergangenen Sommer aus Wolfsburg an den Main gekommen war, reagierte und schickte nach gut einer Stunde Kostic auf den Rasen. Dicke Gelegenheiten gab es für die Hausherren trotz intensiver Bemühungen aber auch in der Folge nicht.

Vielmehr setzten die Gäste immer wieder feine Nadelstiche. Lukebakio (78.) verpasste mit einem Schuss zunächst nur um Zentimeter den zweiten Treffer, der ihm dann kurz vor Schluss aus spitzem Winkel doch noch gelang. Frankfurt rannte in der Schlussphase wild an, doch es fehlte an kreativen Ideen.