11. November 2019 / 22:27 Uhr

Rote Karte, doppelter Videobeweis: Erzgebirge Aue erkämpft zu zehnt ein Remis beim KSC

Rote Karte, doppelter Videobeweis: Erzgebirge Aue erkämpft zu zehnt ein Remis beim KSC

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Ruppiges Duell: Erzgebirge Aue und der KSC sorgten für ein turbulentes Zweitliga-Spiel.
Ruppiges Duell: Erzgebirge Aue und der KSC sorgten für ein turbulentes Zweitliga-Spiel. © 2019 Getty Images
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In einem turbulenten Montagsspiel der 2. Bundesliga haben sich der Karlsruher SC und Erzgebirge Aue mit 1:1 getrennt. Die Gäste mussten lange in Unterzahl spielen, hatten kurz vor Schluss aber Glück, dass ein Elfmeter für den KSC nach Videobeweis zurückgenommen wurde.

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Erzgebirge Aue bleibt an der Spitzengruppe der 2. Bundesliga dran. Das Team von Trainer Dirk Schuster erkämpfte sich am Montagabend in einem turbulenten Montagsspiel ein 1:1 beim Karlsruher SC, rutscht aber auf den fünften Rang ab. Die Gäste aus Sachsen waren in der 7. Minute durch Jan Hochscheidt in Führung gegangen. Kurz vor der sah der Torschütze der Aue nach Ansicht der Videobilder die Rote Karte wegen groben Foulspiels (41.). Nach der Pause glich der KSC durch Anton Fink aus (64.).

KSC zum siebten Mal in Folge mit Remis

Während Aue zumindest den Kontakt nach oben hält, kann der Karlsruher SC offenbar nicht mehr gewinnen. Die Badener spielten zum siebten Mal nacheinander Remis. Der KSC verabschiedet sich damit als Tabellenzehnter in die Länderspielpause.

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Die Karlsruher verpassten mehr, obwohl sie über eine Halbzeit lang in Überzahl spielten. In der 39. Minute hatte Hochscheidt für ein heftiges Foul an Marco Thiede zunächst Gelb gesehen. Dann schaute sich Schiedsrichter Sven Waschitzki die Szene aber noch einmal auf dem Videobildschirm an - und zeigte Rot.

Dabei war es für Hochscheidt und seine Mannschaft zuvor perfekt losgegangen. Aue spielte mutiger und besser, und das zahlte sich bereits nach sieben Minuten aus. Nach einem feinen Steilpass von Florian Krüger lief Hochscheidt frei auf KSC-Keeper Uphoff zu, umkurvte ihn, und brachte den Ball aus extrem spitzen Winkel noch im Tor der Gastgeber unter.

Der KSC dagegen probierte es zunächst hauptsächlich mit langen Bällen auf Torjäger Philipp Hofmann, was aber kaum Erfolg brachte. Erst in Überzahl steigerten sich die Badener. Davon profitierte der erst zwei Minuten zuvor eingewechselte Fink, der nach einem Chaos im Auer Strafraum zum Ausgleich traf. Zu mehr reichte es aber nicht.

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Elfmeter für KSC nach Videobeweis zurückgenommen

In der Schlussphase der Partie kam der Videobeweis zum zweiten Mal in einer entscheidenden Szene zum Einsatz. Nachdem Aue-Verteidiger Sören Gonther seinen Gegenspieler Marvin Pourié leicht von hinten geschubst hatte, entschied Referee Waschitzki zunächst auf Elfmeter für den KSC (83.). Anschließend sichtete der Schiedsrichter wie schon bei der Platzverweis-Entscheidung die Szene in der Review Arena - und nahm den Strafstoß für die Gastgeber wieder zurück.

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