21. Januar 2022 / 15:36 Uhr

Nach Corona-Ausbruch beim Karlsruher SC: Zweitliga-Spiel gegen den SV Sandhausen abgesagt 

Nach Corona-Ausbruch beim Karlsruher SC: Zweitliga-Spiel gegen den SV Sandhausen abgesagt 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Am Sonntag wird der Ball im BBBank Wildpark nicht rollen. Das Zweitligaspiel des KSC gegen den SV Sandhausen wurde nach einem Corona-Ausbruch bei den Hausherren abgesagt.
Am Sonntag wird der Ball im BBBank Wildpark nicht rollen. Das Zweitligaspiel des KSC gegen den SV Sandhausen wurde nach einem Corona-Ausbruch bei den Hausherren abgesagt. © IMAGO / Eibner (Montage)
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Der Antrag des Karlsruher SC auf eine Absage der Zweitliga-Partie gegen den SV Sandhausen wurde bewilligt. Aufgrund eines Corona-Ausbruches innerhalb der Mannschaft mit 16 positiv getesteten KSC-Profis kann das Spiel am Sonntag nicht stattfinden.

Nun ist es offiziell: Das Zweitliga-Spiel des Karlsruher SC gegen den SV Sandhausen, welches am Sonntag um 13.30 Uhr stattfinden sollte, wurde abgesagt. Grund dafür ist eine massive Corona-Welle innerhalb des Karlsruher Kaders. Rund 16 Profis sowie vier Trainer und Mitarbeiter aus dem Staff des Karlsruher SC wurden in den vergangenen Tagen positiv getestet. Die Partie wird nach Angaben der DFL auf den 8. Februar verlegt. Unter der Woche hatten sich die Badener noch mit einem 1:0-Sieg gegen Drittligist 1860 München für das Viertelfinale des DFB-Pokals qualifiziert. Die Partie

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Seit Freitagvormittag lag der Antrag des KSC der DFL vor, den KSC-Sportchef Oliver Kreuzer wie folgt begründete: "Wir kriegen nicht mehr als elf Spieler hin. Ich gehe schon davon aus, dass das Spiel abgesagt wird." In der Mannschaft gebe es neben den 16 Corona-Fällen fünf Profis, die schon längere Zeit verletzt seien, sagte Kreuzer. Sie können nicht spielen, auch wenn die Tests bei ihnen negativ ausgefallen seien. "Also müssen wir von den verbleibenden 16 Spielern noch einmal fünf abziehen."

Sandhäuser wollten in Karlsruhe Reaktion zeigen

Derweil wäre Gegner Sandhausen gerne angetreten. Das läge aber nicht daran, dass man am Sonntag in Karlsruhe aus den personellen Problemen des KSC Kapital schlagen könnte, erklärte Trainer Alois Schwartz zwei Tage vor dem nordbadischen Derby. "Wir wollen spielen, weil wir eine Reaktion auf den ganz schwachen Auftritt beim 0:3 gegen Jahn Regensburg zeigen wollen."

Der abstiegsbedrohte Tabellen-16. war in dieser Saison selbst schon von einem Corona-Ausbruch betroffen. Im November waren zwölf Spieler und sechs Personen aus dem Betreuerstab positiv getestet worden. Daraufhin war die Partie gegen den FC St. Pauli verschoben worden.