06. Februar 2020 / 12:56 Uhr

Nach Affront gegen Beierlorzer: Mainz-Profi Kunde Malong bedauert Aussetzer - "Es ist mir peinlich" 

Nach Affront gegen Beierlorzer: Mainz-Profi Kunde Malong bedauert Aussetzer - "Es ist mir peinlich" 

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kunde Malong (r.) hatte mit seiner Aktion den Unmut von Trainer Achim Beierlorzer (l.) auf sich gezogen. 
Kunde Malong (r.) hatte mit seiner Aktion den Unmut von Trainer Achim Beierlorzer (l.) auf sich gezogen.  © imago images/ActionPictures/ Martin Hoffmann/Montage
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Bei der Niederlage gegen die Bayern leistete sich der Mainzer Kunde Malong einen Aussetzer und verweigerte Trainer Achim Beierlorzer nach seiner frühen Auswechslung den Handschlag. Nach der Aktion zeigt sich der Mittelfeldmann jetzt reumütig. 

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Der Mainzer Profi Kunde Malong hat nach dem verweigerten Handschlag mit Trainer Achim Beierlorzer wegen der frühen Auswechslung gegen den FC Bayern Reue gezeigt und sein Verhalten kritisiert. "Es ist mir unglaublich peinlich. Ich würde gerne die Zeit zurückdrehen und meinen Aussetzer rückgängig machen. Doch das geht nicht", sagte der 24 Jahre alte Mittelfeldspieler der Allgemeinen Zeitung am Donnerstag. "Ich habe mich noch nie in meinem Fußballer-Leben so respektlos und ungebührend verhalten. So bin ich nicht und so bin ich auch nicht erzogen worden."

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Kunde über Geld-Strafe: Ich habe sie verdient

Bei seiner Auswechslung sei er wie blockiert gewesen. "Alles um mich herum war schwarz, ich habe nicht groß nachgedacht, sondern einfach unkontrolliert reagiert."Der 13-malige Nationalspieler Kameruns wurde vom Verein mit einer Geldstrafe belegt. "Wer sich so verhält, der muss auch mit Konsequenzen rechnen. Und ich habe sie verdient, auch wenn das Ausmaß der Strafe intern bleibt", sagte Kunde.

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Schröder nach Kunde-Entgleisung: "War einfach ein Fehlverhalten"

Über die unglückliche Szene war nach Schlusspfiff nicht nur Beierlorzer erbost - sondern auch Sportvorstand Rouven Schröder, der Kunde vor anderthalb Jahren für 7,5 Millionen Euro von dessen Jugendverein Atlético Madrid verpflichtet hatte. "In dem Moment war der Respekt nicht da", sagte der frühere Bremer. "Der Spieler hat aber relativ schnell gemerkt, dass er damit auf dem Holzweg ist. Er weiß, dass er sich da entschuldigen muss. Es war einfach ein Fehlverhalten." Ob Kunde eine Strafe fürchten muss, ließ er offen.

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