18. November 2020 / 15:58 Uhr

Kunstrasenplatz rückt näher: Chemie Leipzig bekommt Förderbescheid

Kunstrasenplatz rückt näher: Chemie Leipzig bekommt Förderbescheid

Jens Fuge
Leipziger Volkszeitung
AKS
Die Umgestaltung und Modernisierung des Alfred-Kunze-Sportparks schreitet mit großen Schritten voran. © André Kempner
Anzeige

Nachdem Chemie Leipzig im Oktober die Baugenehmigung erteilt wurde, informierte nun die Stadt, dass die Leutzscher einen Förderbescheid über 352.000 Euro erhalten werden. Damit ist der nächste große Schritt in Richtung Kunstrasen getan. Als nächstes muss eine geeignete Baufirma gefunden werden und anschließend geht es in die Planung.

Anzeige

Leipzig. Gute Nachrichten für die BSG Chemie: Nach Jahren der Stagnation geht es nun endlich voran – die Stadt Leipzig informierte darüber, dass ein Förderbescheid über 352.000 Euro auf dem Weg zur BSG Chemie Leipzig sei. Die Mittel, so die Stadt in einer Pressemitteilung, fließen in den Umbau eines Tennen-Großspielfeldes, wohinter sich nichts anderes als ein Hartplatz verbirgt, in einen Kunstrasenplatz. Zudem werden Ballfangzäune und Beleuchtungsanlagen gebaut. An den Gesamtkosten von 933.000 Euro beteiligt sich auch der Freistaat Sachsen mit 440.000 Euro sowie die BSG Chemie mit erheblichen Eigenmitteln.

Anzeige

Beim Verein dürfte man überglücklich sein, weil damit ein weiterer großer Schritt für die Umgestaltung und Modernisierung des Alfred-Kunze-Sportparks getan werden kann. Die Sächsische Aufbaubank und die Stadt Leipzig schultern die 352.000 Euro, der Anteil des Freistaates liegt schon bereit. Auch für die BSG wird das Vorhaben teuer: Etwa 150.000 Eigenanteil sind notwendig, um den heißersehnten Kunstrasenplatz endlich zu realisieren. Dabei wurde zuerst das Geld gesammelt, bis man es zusammen hatte, danach wurden die notwendigen Anträge gestellt. So kam die stolze Zeit von drei Jahren zusammen, bis nun die Voraussetzungen fast alle erfüllt sind, um mit dem Bau endlich beginnen zu können.

DURCHKLICKEN: Rundgang durch den Alfred-Kunze-Sportpark

Es gibt viel zu tun im Alfred-Kunze-Sportpark. Die Stadt Leipzig will mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket für den Erhalt der traditionsreichen Spielstätte der BSG Chemie Leipzig sorgen. Zur Galerie
Es gibt viel zu tun im Alfred-Kunze-Sportpark. Die Stadt Leipzig will mit einem umfangreichen Maßnahmenpaket für den Erhalt der traditionsreichen Spielstätte der BSG Chemie Leipzig sorgen. © André Kempner

Ein weiteres Jahr kann letztlich noch vergehen, bis der erste Ball auf dem künstlichen Grün rollen kann. Jetzt stehen weitere Formalien und die Suche nach der geeigneten Baufirma an. Als nächstes bereitet der Verein mit den Planern die Ausschreibungen vor. „Wir wollen aber natürlich so schnell wie möglich fertig werden, um endlich, endlich bessere Trainingsbedingungen zu haben“, sagt Vereinsvorsitzender Frank Kühne.