14. November 2019 / 18:03 Uhr

Kuriose Kreisliga Wolfsburg: Rückrunde startet mit den letzten Duellen der Hinrunde 

Kuriose Kreisliga Wolfsburg: Rückrunde startet mit den letzten Duellen der Hinrunde 

Isabel Wellmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Treffen sich zum nächsten Spitzenspiel: Der TSV Ehmen (l.) und der SV Barnstorf.
Treffen sich zum nächsten Spitzenspiel: Der TSV Ehmen (l.) und der SV Barnstorf. © Roland Hermstein
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Nach dem Spitzenspiel ist vor dem Spitzenspiel: In der Fußball-Kreisliga Wolfsburg startet am kommenden Sonntag die Rückrunde – und die beginnt mit den gleichen Begegnungen, mit denen die Hinrunde jüngst abgeschlossen wurde.

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So hat der TSV Ehmen vor heimischem Publikum direkt die Chance, die 0:6-Klatsche bei Spitzenreiter SV Barnstorf wiedergutzumachen. Im zweiten Top-Spiel empfängt der Tabellenzweite TSV Wolfsburg den Dritten SSV Vorsfelde II.

„Das Rückspiel nach einer Woche – das ist ungewohnt“, sagt Friedrich Hillebrenner, Co-Trainer des TSV Wolfsburg. In der Vorwoche gab’s in Vorsfelde ein 3:3. „Vorsfelde hat eine starke, junge und hochmotivierte Truppe.“ Den zweiten Platz hätten den Laagbergern die wenigsten vor der Saison zugetraut – der TSV ist die Überraschungsmannschaft der Hinserie. Hillebrenner: „Wir möchten in der Rückrunde weiter oben mitmischen.“

SV Barnstorf (hellblau) gegen den TSV Ehmen - die Partie endete 6:0 für Barnstorf. Zur Galerie
SV Barnstorf (hellblau) gegen den TSV Ehmen - die Partie endete 6:0 für Barnstorf. © Roland Hermstein
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Auch der TSV Ehmen darf diesmal auf heimischem Rasen ran und will alles anders machen als bei der 0:6-Pleite in Barnstorf. „Wir haben besonders die Grundtugenden vermissen lassen, hatten keine Einstellung, kein Feuer“, ärgert sich TSV-Coach Antonio Renelli. Da kommt die Chance nicht ungelegen, die Niederlage gleich eine Woche später wiedergutmachen zu können. „Wir müssen und werden im Rückspiel ein anderes Gesicht zeigen. Gegen Barnstorf kann man verlieren, aber nicht so wie letzte Woche.“

Allerdings nimmt der Coach seine Mannschaft auch in Schutz, schließlich war es die erste Niederlage nach drei Monaten für sein neuformiertes Team. „Für einige unserer Spieler ist es das erste Jahr im Herrenbereich, deshalb bleiben wir ganz entspannt.“ Sein Appell für das Rückspiel: „Wir müssen an unser Spiel und an unsere Stärken glauben.“

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