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Kurzarbeit: So funktioniert das Konzept im Amateur-Fußball

Redaktion Sportbuzzer
Der Ball steht still: Kurzarbeit kann Vereinen helfen, aber wann ist das Konzept anwendbar? © Uwe Paesler

Amateur-Fußball: Arbeitsrechtlerin beantwortet drei Fragen zum Thema Kurzarbeit 

Drei Fragen an Arbeitsrechtler Kolja Hein zum Thema Kurzarbeit im Amateur-Fußball.

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Welche Voraussetzungen müssen Klubs erfüllen, damit Anträge auf Kurzarbeit bewilligt werden?

Kolja Hein: Für die Vereine muss ein erheblicher Arbeitsausfall mit Entgeltausfall vorliegen. Das ist gegeben, wenn der Ausfall auf wirtschaftlichen Gründen oder einem unabwendbaren Ereignis beruht, er vorübergehend und unvermeidbar ist – das ist in der jetzigen Situation erfüllt.

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Kann auch dann Kurzarbeitergeld beantragt werden, wenn bezahlte Spieler nicht festangestellt sind?

Die Spieler im Amateurbereich sind meist geringfügig Beschäftigte. Das bedeutet, dass die Spieler nicht sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind und daher auch keine Sozialabgaben zahlen. Das ist aber Voraussetzung für die Bewilligung des Kurzarbeitergeldes.

Das Amateurfußball-Bündnis #GABFAF berichtet regelmäßig über Probleme bei Amateurvereinen. Hier eine Auswahl an Klubs, die davon profitiert haben:

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Kapitän Maxi zeigt trotz Krankheit bedingungslosen Einsatz für den Verein. Zur Belohnung schicken GABFAF und Volkswagen ihn und 19 Teamkollegen von der SpVgg Maxkron zum EM-Spiel Deutschland gegen Ungarn.

Haben die Spieler bei der Beantragung ein Mitspracherecht?

Die Spieler, die ausnahmsweise sozialversicherungspflichtig beschäftigt werden, müssen der Kurzarbeit zustimmen und haben somit das Recht dies nicht zu tun.

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