12. Dezember 2021 / 09:01 Uhr

L.E. Volleys feiern gegen Kriftel einen versöhnlichen Hinrundenabschluss

L.E. Volleys feiern gegen Kriftel einen versöhnlichen Hinrundenabschluss

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Felix Baum (Volleys #9) jubelt nach dem Gewinn des zweiten Satzes 

 - L.E. Volleys Leipzig vs Volleys YoungStars Friedrichshafen, Volleyball, 2.Liga, 28.11.2021
Die L.E. Volleys setzen sich in einer hart umkämpften Partie gegen TuS Kriftel durch. © Christian Modla
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Die Leipziger besiegen Kriftel nach hartem Kampf mit 3:2. Ein Faktor dabei war auch Außenangreifer Jannik Kühlborn. Trainer Christoph Rascher hofft, dass sein Team nun häufiger solche Spiele gewinnen kann.

Leipzig. Das waren mehr als zwei Punkte: Die L.E. Volleys haben sich am späten Sonnabend in der heimischen Brüderhalle mit 3:2 (21:25, 25:21, 25:22, 22:25, 15:9) gegen TuS Kriftel durchgesetzt - besonders der Spielverlauf sollte den Jungs von Trainer Christoph Rascher Kraft im Abstiegskampf geben. Allerdings stehen die Leipziger auch nach dem vierten Saisonsieg noch unter dem Strich auf Rang zwölf der 2. Bundesliga Süd.

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L.E. bleibt nervenstark

Die Blau-Weißen starteten gut in das Duell mit den Hessen und führten bis zur Mitte des ersten Satzes. Dann kam jedoch ein Bruch im Spiel, zu viele Fehler sorgten aber noch für den Verlust des Durchgangs. Im zweiten und dritten Abschnitt schafften die Leipziger es, diese weitgehend abzustellen und holten sich so die Sätze.

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Aber es blieb eine offene Partie, weil die Krifteler, die zuletzt zweimal 3:0 gewinnen konnten, gut dagegen hielten. Der vierte Satz ging dementsprechend an sie, sodass der Tiebreak entscheiden musste. Im Gegensatz zum Spiel in Friedrichshafen vor einer Woche blieb L.E. diesmal nervenstark und verwandelte den zweiten Matchball.


"Der Sieg tat richtig gut, es fühlte sich ein Stück weit so an, als ob der Knoten jetzt gelöst ist", freute sich Rascher. "Die Jungs haben heute ein richtig starkes Spiel gemacht." Wichtig sei nun, das Selbstvertrauen herauszuziehen, solche Spiele häufiger gewinnen können.

Sporadische Einwechslungen

Ein Faktor sei dabei auch Jannik Kühlborn gewesen. Für den Außenangreifer war es die zweite Partie in dieser Saison und obwohl er nur sporadisch eingewechselt wurde, sei allein seine Anwesenheit für die anderen Volleys eine Hilfe gewesen, so Rascher.

"Ich habe genau die Bälle gespielt, die ich spielen wollte, es hat also alles gepasst", sagte Kühlborn dazu. Außerdem hätten Lorenz Deutloff und René Menzel auf seiner Position ein bärenstarkes Spiel gemacht und er selbst nicht genug Fitness aufgrund des fehlenden Trainings. "Es hat auch so Spaß gemacht, dabei zu sein und die Jungs anzufeuern", meinte Kühlborn.

Allerdings ist vor dem abschließenden Spiel des Jahres bei den Hammelburg Volleys am nächsten Sonntag (14 Uhr) beileibe nicht alles eitel Sonnenschein an der Pleiße. "Fürs kommende Jahr muss definitiv was passieren, da bin ich mir mit dem Vorstand einig", stellte Rascher klar. Was genau, wollte er jedoch nicht sagen. "Das interessiert uns aktuell aber nicht, da müssen wir uns um den Klassenerhalt kümmern."