26. Februar 2021 / 10:02 Uhr

L.E. Volleys nach Pause bei zuletzt sieglosen Mühldorfern gefordert

L.E. Volleys nach Pause bei zuletzt sieglosen Mühldorfern gefordert

Christian Dittmar
Leipziger Volkszeitung
Henrik Kamphausen (Nr. 15, blau) und  Rene Menzel (Nr. 4, blau) von den L.E. Volleys am Netz in der Partie gegen den TSV Mühldorf.
Das Hinspiel haben die L.E. Volleys für sich entscheiden können. © Andre Kempner
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Während die L.E. Volleys pausieren mussten, hat der TSV Mühldorf am vergangenen Wochenende seine Matches gegen Hammelburg und Gotha verloren. Am Sonnabend haben die Leipziger die Möglichkeit, den Mühldorfern eine weitere Niederlage zu bescheren.

Leipzig. Zwei Wochen Pause hatten die L.E. seit dem erfolgreichen 3:0-Auftritt bei Mainz-Gonsenheim, da der eigentlich geplante Doppelspieltag am Bodensee im Anschluss aus Corona-Gründen verschoben wurde. Die Zeit haben die Leipziger Volleyballer nach Angaben von Außenangreifer Jannik Kühlborn genutzt, um sich auf den kommenden Gegner adäquat vorzubereiten: den TSV Mühldorf (Sonnabend 19 Uhr). Im Hinspiel in der heimischen Brüderhalle hatte das Rascher-Team die Bayern gut im Griff, der Aufsteiger bekam beim 3:1 die Grenzen aufgezeigt.

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Doch Mühldorf spielt insgesamt eine ordentliche Saison und steht mit 29 Punkten aus 18 Spielen aktuell in der Tabelle der 2. Bundesliga Süd auf Platz sieben direkt vor den Volleys, die allerdings auch zwei Partien weniger absolviert haben. Am vergangenen Wochenende verlor der TSV seine beiden Matches am Doppelspieltag (0:3 in Hammelburg und 2:3 in Gotha) - ist die Frage, was das für L.E. bedeutet. "Sie könnten gereizt sein und eine Jetzt-erst-recht-Reaktion zeigen wollen", sagt Jannik Kühlborn. Möglich wäre aber auch ein gewisse Niedergeschlagenheit, da Mühldorf auch die beiden Duelle davor schon jeweils mit 0:3 verloren hatte.

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"Letztlich ist uns egal, wie gut Mühldorf drauf ist", betont Kühlborn, die Volleys sollten sich seiner Meinung nach auf ihre Stärken besinnen und in der Stadt am Inn einfach ihr Ding durchziehen. "Wenn das so gut klappt wie in Mainz, bin ich sehr zuversichtlich."