29. Dezember 2021 / 20:02 Uhr

"L’Équipe" berichtet: Niko Kovac bei AS Monaco unter Druck – Bosse unzufrieden mit Entwicklung

"L’Équipe" berichtet: Niko Kovac bei AS Monaco unter Druck – Bosse unzufrieden mit Entwicklung

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Die Bosse der AS Monaco sollen mit der Arbeit von Trainer Niko Kovac nicht hundertprozentig zufrieden sein.
Die Bosse der AS Monaco sollen mit der Arbeit von Trainer Niko Kovac nicht hundertprozentig zufrieden sein. © IMAGO/Ricardo Larreina Amador
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Droht Ex-Bayern-Trainer Niko Kovac das Aus bei der AS Monaco? Die Bosse des Top-Teams der französischen Ligue 1 sollen mit der Entwicklung der Mannschaft unter dem Coach unzufrieden sein.

Droht Niko Kovac bei der AS Monaco ein ähnliches Schicksal wie einst beim FC Bayern München? 2019 gewann der Trainer mit dem FCB in seiner ersten Saison das Double aus Meisterschaft und DFB-Pokal, als der FCB in der Folgesaison in die Krise schlitterte, wurde der heute 50-Jährige entlassen – auch, weil die Entwicklungsrichtung beim Rekordmeister nicht mehr gestimmt hatte und Kovac einige Spieler gegen sich aufgebracht haben soll. Wie die französische Zeitung L’Équipe berichtet, könnte es in der kommenden Rückrunde auch in Monaco für den gebürtigen Berliner nach einer guten Debütsaison mit Abschlussplatz drei eng werden.

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Kovac stehe demnach intern unter Druck: Monaco-Besitzer Dmitri Rybolovlev und Vizepräsident Oleg Petrov sollen mit der Entwicklung der Mannschaft unter dem Ex-Bayern-Coach nicht zufrieden sein. Auch die Leistungen gegen Top-Teams wie Paris Saint-Germain oder Olympique Lyon (beide Ligaspiele mit 0:2 verloren) sollen für Unmut sorgen. Aktuell belegt Monaco in der Liga Rang sechs mit 29 Punkten, vier Zähler fehlen auf Rang zwei. Tabellenführer PSG (46 Punkte) ist enteilt. In der Europa League schaffte Kovac dafür die direkte Qualifikation für das Achtelfinale.

Trotz der guten Ausgangslage in Liga und Europacup sei Kovac im Vergleich zum Vorjahr laut dem Bericht ein "geschwächter Trainer", weil sich die Mannschaft taktisch verschlechtert haben soll. Stürmer-Star Wissam Ben Yedder, als Kapitän ein einflussreicher Spieler, soll mittlerweile in der Kabine gegen Kovac sein. Zudem werde dem Ex-Profi zur Last gelegt, dass sich Talente wie Benoît Badiashile oder Aurélien Tchouaméni nicht ausreichend weiterentwickeln würden.

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Kovac besitzt in Monaco noch einen Vertrag bis 2023. Die Bosse würden dem Bericht zufolge jedoch genau darauf schauen, ob Kovac der Mannschaft neue Impulse geben und bessere Ergebnisse in der Liga einfahren kann. Monaco wolle am Saisonende "wieder auf dem Podium stehen", wird Vize Petrov zitiert. Sollte abzusehen sein, dass dies nicht gelingt, könnte die Zeit des Ex-Bayern im Fürstentum schon bald abgelaufen sein.