14. März 2019 / 12:27 Uhr

Labbadia: War "keine normale Woche" beim VfL Wolfsburg

Labbadia: War "keine normale Woche" beim VfL Wolfsburg

Andreas Pahlmann
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung
Bruno Labbadia
Bruno Labbadia © Roland Hermstein
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Am Samstag trifft der VfL Wolfsburg in der Fußball-Bundesliga auf Fortuna Düsseldorf. Es ist das erste Spiel nach der Abschieds-Ankündigung von Bruno Labbadia. Der Trainer glaubt nicht, dass das Einfluss auf das Spiel haben wird: "Ich habe nicht das Gefühl, dass das bei der Mannschaft großen Eindruck gemacht hat."

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Gegen Fortuna Düsseldorf muss der VfL Wolfsburg nicht nur eine Reaktion auf den bevorstehenden Labbadia-Abschied zeigen, sondern auch auf die 0:6-Packung eine Woche zuvor beim FC Bayern. "Es war keine normale Woche", gibt Labbadia zu, "aber wir sind immer klar mit der Mannschaft umgegangen." Es sei in dieser Woche in allen Gesprächen "nicht um meine Person gegangen, sondern um das, was wir gegen Düsseldorf und bis Ende der Saison machen wollen, das war ein viel größeres Thema." Dass niemand beim VfL versucht habe, ihn zum Bleiben zu überreden, sei dabei kein Faktor und kein Problem. Labbadia: "Es wäre ja auch albern gewesen, etwas anzudrohen. Es gibt kein Pokern, kein Zurück." Der Zeitpunkt der Verkündung, so betonte es der Trainer erneut, sei bewusst gewählt: "Es gibt nie einen optimalen Zeitpunkt, um so etwas zu verkünden. Ich arbeite eng mit der Mannschaft, deswegen war es mir wichtig, dass die Jungs frühzeitig Klarheit haben und diese auch von mir selber bekommen."

Bruno Labbadias Jahr beim VfL Wolfsburg in Bildern:

Am 20. Februar wird Bruno Labbadia als Cheftrainer des VfL Wolfsburg verpflichtet. Er übernimmt das Team im Absteigskampf: Wolfsburg hat seinerzeit 24 Punkte nach 23 Spieltagen und steht auf dem 14. Platz – nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. Zur Galerie
Am 20. Februar wird Bruno Labbadia als Cheftrainer des VfL Wolfsburg verpflichtet. Er übernimmt das Team im Absteigskampf: Wolfsburg hat seinerzeit 24 Punkte nach 23 Spieltagen und steht auf dem 14. Platz – nur einen Punkt vom Relegationsplatz entfernt. ©
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Jetzt versuchen er und die Mannschaft, "so gut es geht, in die Normalität reinzugehen - wofür wir angestellt sind und worauf wir auch Bock haben. Der Weg ist nicht vorbei." Den nächsten Schritt auf diesem Weg muss Labbadia womöglich erst einmal ohne Renato Steffen gehen. Dem Flügelstürmer war unwohl, er musste seperates Training machen. "Da müssen wir sehen, wie er das verkraftet hat", so der Coach. Felix Klaus und William, die ebenfalls Trainingspausen hatten einlegen müssen, sind derweil fit für Düsseldorf - und für ein Spiel, das in dieser Woche etwas zur "Randerscheinung" wurde, wie Labbadia bedauernd feststellte. Wichtig für ihn: "Dass die Zuschauer am Samstag die Mannschaft komplett unterstützen!"

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Die Fortuna strebt als Tabellenelfter einem sicheren Klassenerhalt entgegen, verlor zuletzt aber daheim 0:3 gegen Eintracht Frankfurt. „Das wirft uns nicht um“, findet Kapitän Oliver Fink. „Es gibt eben solche Phasen, in denen die 50:50-Bälle immer zum Gegner gehen. An anderen Tagen holst du dann trotzdem noch ein besseres Ergebnis.“ Stürmer Rouwen Hennings sieht es ähnlich: „Nur die Chancenverwertung hat nicht gepasst. Ich hoffe, dass das in den nächsten Spielen wieder besser klappt.“ Allerdings, so schränkt Trainer Friedhelm Funkel ein: "Wolfsburg ist für uns der nächste schwere Brocken."

Kollege Labbadia gibt das Kompliment gern zurück: "Fortuna hat nicht umsonst 4:0 auf Schalke gewonnen und war auch gegen Frankfurt nicht so schlecht, wie es nach dem Ergebnis scheint. Düsseldorf hat eine sehr gute Phase und wird uns das Spiel nicht leicht machen. Wir wissen, dass wir am Samstag alles abrufen müssen."

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