23. November 2018 / 10:55 Uhr

Laboes Co-Trainer Dominic Kahl hofft auf ein intensives Derby beim TSV Stein

Laboes Co-Trainer Dominic Kahl hofft auf ein intensives Derby beim TSV Stein

Redaktion Sportbuzzer
RedaktionsNetzwerk Deutschland
Kraftvoll zupacken will Steins Torwart Patrick Lühr auch im Nachbarschaftsduell gegen den VfR Laboe.
Kraftvoll zupacken will Steins Torwart Patrick Lühr auch im Nachbarschaftsduell gegen den VfR Laboe. © Sonja Paar
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Aus Plöner Sicht steht das Derby zwischen den Ortsnachbarn VfR Laboe und TSV Stein im Fokus der Verbandsliga Ost. Ein Spiel, in dem das Prestige eine große Rolle spielt. Vor hohen Hürden stehen Dersau beim Spitzenreiter SVE Comet und der Preetzer TSV beim Tabellenzweiten Kronshagen. Nicht leichter hat es der Tabelle nach der Dobersdorfer SV, der beim Dritten MTV Dänischenhagen seine Visitenkarte abgibt.

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TSV Plön – Eutin 08 II (Sbd., 14 Uhr)

Nach den Siegen gegen Malente (5:1) und Rot Schwarz (4:1) scheint Plön trotz großer Verletzungssorgen zurück in der Spur. Zwar fallen fünf Stammspieler aus, und die Einsätze von Philipp Grandt (Zerrung) und Mats Böckmann (Verdacht auf Gehirnerschütterung) sind fraglich. Doch Plön weiß sich bislang zu helfen, setzt gar die Torhüter Niels Fischer und Björn Alberts im Feld ein und meistert die Durststrecke. „Wir haben an Selbstvertrauen gewonnen und das Leistungstief vieler Spieler ist überwunden. Eutin ist zwar eine Wundertüte, aber unser Heimspiel wollen wir schon gewinnen“, erklärt Plöns Obmann Christoph Meinzer.

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TSV Kronshagen – Preetzer TSV (Sbd., 14 Uhr)

30 Punkte haben die Kronshagener mehr auf dem Konto und sind nicht nur wegen des 6:0-Hinspielerfolges haushoher Favorit. „Wir wollen mit einem vernünftigen Ergebnis da raus kommen. Kampf und Einsatz sind Trumpf. Aber vielleicht ist auf schwerem, unebenem Boden etwas drin. Da verspringt doch der ein oder andere Ball“, hofft PTSV-Trainer Andreas Möller, dass Kronshagen nicht wie gewohnt kombinieren kann. Für Innenverteidiger Daniel Prost (Knie) kommt Rückkehrer Felix Ziebell zum Einsatz. Außerdem sind die Außenverteidiger Linus Ginosa und Moritz Bremer wieder dabei.

SVE Comet – ASV Dersau (Sonnabend, 14 Uhr)

Das 0:5 gegen Laboe hat ASV-Trainer Roy Meinhardt abgehakt. Es fehlten gleich fünf Spieler auf Schlüsselpositionen. Die Innenverteidiger Christian Kroll und Jonas Langen sowie der „Sechser“ Jonas Straß und Mittelfeldregisseur Moritz Kleemann sind wieder dabei. Dennoch rechnet sich Meinhardt beim daheim noch verlustpunktfreien Spitzenreiter nicht viel aus: „Wir sind nicht in der Pflicht, etwas mitzubringen. Aber wir werden mit allem, was wir haben, dagegen halten und wollen uns gut verkaufen“

TSV Stein – VfR Laboe (Sonnabend, 14 Uhr)

Nahezu in Bestbesetzung kann der TSVS das Duell angehen. „Für uns ist es das wichtigste Spiel der Saison, und wir werden alles rein werfen. Unser Platzwart kann sich schon mal auf Überstunden einstellen“, kündigt Steins Spielertrainer Manuel Schwenn an, der nach der Winterpause drei neue Akteure begrüßen kann. Mit Jan Sell und Richard Lüders schnüren zwei Ex-Akteure der TSG Concordia zukünftig die Stiefel für Stein. Lüders pausierte zuletzt nach einer Rücken-OP, Sell kickte im Münsterland beim Kreisligisten DJK Mauritz. Ergänzt wird das Duo durch Jacob Flemming, der zuletzt eine Auszeit vom Fußball nahm.

„Ich weiß nicht, ob es überhaupt ein Derby gibt, wo beide Vereine enger beieinander liegen. Immerhin trennen beide Ortschaften lediglich fünf Kilometer. So gesehen ist das schon ein besonderes Spiel, vor allem da es dieses Kräftemessen auch noch gar nicht so oft gab“, meint Laboes Co-Trainer Dominic Kahl. „Derby klingt zwar immer so nach hacken und kämpfen, aber ich würde mich freuen, wenn sich ein intensives Fußballspiel entwickelt, das wir hoffentlich zu unseren Gunsten entscheiden können“, ergänzt Kahl. Verzichten muss der VfR auf Torwart René Reinke, Florian Rasch und Ali Ramez Malekzadah. Fraglich ist noch der Einsatz von Goalgetter Jan-Patrick Wemmer.

MTV Dänischenhagen – Dobersdorfer SV (Sbd., 14 Uhr)

Nur nach zwei der letzten zehn Partien ging der DSV als Verlierer vom Feld. Auch die 1:3-Pleite gegen SVE Comet schmälert keineswegs die positive Bilanz des Tabellenachten. „Wir haben uns gegen Comet richtig teuer verkauft und ein sehr engagiertes Spiel gezeigt. Ich bin guter Dinge, dass wir jetzt in Dänischenhagen wieder etwas holen werden“, glaubt Dobersdorfs Co-Trainer Tim Fülbier. „Mir haben etliche Leute berichtet, dass Dänischenhagen eine extrem effektive Truppe sein soll“, so Fülbier. Verzichten muss der DSV auf den noch Rot gesperrten Dennis Wedemann.

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